richtig gründen im Sozialen Bereich – denn auch gute soziale Ideen müssen wirtschaftlich tragfähig sein….

Christian Müller geht in einem lesenwerten Artikel der Frage nach, warum Social Entrepreneurs langfristig denken sollten, wenn sie ein soziales Unternehmen gründen und aufbauen. Seine These in aller Kürze zusammengefasst: Unternehmer(innen), die eine langfristige Mission im Auge haben, ihre Aufgaben und die unternehmerischen Herausforderungen annehmen, werden i.d.R. erfolgreicher sein, als solche, die nur gründen, weil es gerade „in“ ist oder weil es gerade chic ist, die Welt zu retten. Sehe ich auch so. Ich habe im Laufe der Jahre viele mehr oder weniger sympathische Menschen kennengelernt, die sich mit einer sozialen Idee selbständig machen wollten. Die Anliegen waren fast immer durchweg ehrenhaft, oft fehlte mir aber jede Fantasie, wie diese netten Menschen davon leben wollen: keine Idee, wie das Projekt Einnahmen generieren und zu einer gewissen Wirtschaftlichkeit gelangen soll. Einnahmen sind aber wichtig. Klingt banal, muss aber im sozialen Bereich immer mal wieder erwähnt werden: Soziales Engagement lebt nicht von Wertschätzung und gesellschaftlicher Anerkennung allein, die Handelnden müssen ihre Miete bezahlen und ihren Kühlschrank vollkriegen wie jeder andere Mensch auch.
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Einschränkungen

Seit dem 9.8. ist mein Gewicht „stabil“ unter 90 kg. Allerdings knapp und ohne weitere Veränderung nach unten: 89,8 kg. Ich war in der letzen Woche nur  zweimal laufen kurz – mein Fuss machte mir da so ziemlich einen St(r)ich durch die Rechnung. Nach einem Insektenstich ist der Fuss ziemlich angeschwollen und es schmerzte bei jedem Schritt. Ich überlege immer noch, ob ich nun ein Held oder ein Idiot bin, dass ich trotz dieser Einschränkung unbedingt laufen gehen wollte. Auf jeden Fall habe ich beschlossen, es in dieser Woche erst wieder zu wagen, wenn ich keine Schmerzen mehr habe. Dafür gehts zweimal zu Kieser und am Samstag ins Olympiastadion 😉 Mein Arzt hat mir letzte Woche jedenfalls regelmäßigen Sport „verordnet“ – meinem Blutdruck zu liebe, der ein bisschen zu hoch ist…… – und mein Übergewicht wäre da ein zusätzlicher Risikofaktor (sagt er, während er auf meinen stramm gewölbten Bauch guckt…..)

Die Werte der Woche:

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Es geht nicht um Verhalten, es geht um Prinzipien!

Die Zeitschrift Sozialwirtschaft aktuell fragt regelmäßig Experten der Branche, welches Buch sie in ihrer Arbeit am meisten beeinflusst hat. Für die nächste Ausgabe wurde ich angefragt – hier mein Beitrag:

Es geht nicht um Verhalten, es geht um Prinzipien!

Ich habe im Laufe meines Berufslebens viele Bücher über Management und Führung gelesen. Es waren sehr gute dabei und es waren viele schlechte dabei. Gerade am Anfang meiner beruflichen Laufbahn und in der ersten Phase meiner Zeit als Führungskraft war es mitunter schwer zu unterscheiden: Was hat Substanz und ist relevant? Was ist eher „Hokus-Pokus“ und sollte ignoriert werden. Irgendwann begegnete mir dann das Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ von Stephen R. Covey. Covey (1932-2012) gehörte zu den einflussreichsten Unternehmensberatern weltweit. In den „7 Wegen“ stellt Covey klar – und das hat mir in der Definition und Reflektion meines eigenen Führungsverhaltens enorm geholfen -, dass es nicht darum geht das Verhalten der Führungskraft zu optimieren, es geht nicht um Technik und Methoden, nicht um irgendwelche Tricks, mit denen man sich und andere motiviert und führt. Es geht vielmehr um grundlegende Prinzipien, es geht um „naturgesetzliche Wege“, die nicht abgekürzt oder durch Verhalten verändert oder beeinflusst werden. Diese Prinzipien gelten immer und überall – und deshalb natürlich auch im Unternehmen, in jeder Organsiation, in jeder Struktur.

Covey beschreibt sehr ausführlich welchen Einfluss die (Nicht-) Beachtung der sieben Prinzipien auf Charakter, Kompetenz und Vertrauen haben. „Unser Handeln bildet ab, was wir sind.“

Die 7 Wege:

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Woche 2: Disziplin

Die 2. Woche meines Projekts #minus10 liegt hinter mir. Gewichtsmäßig bewege ich mich auf die 90 zu…. – es fehlen noch dreihundert Gramm, dann habe ich endlich wieder eine 8 als erste Zahl auf der Waage. Ein kleiner Schritt für die Menschheit – für mich ein erster Meilenstein. Ich habe seit mindestens zwei  Jahren immer über 90kg gewogen.

Rückblickend war die Woche geprägt von Anforderungen an meinen „eisernen Willen“ und hat Disziplin und Standhaftigkeit gefordert. Mein Terminplan war relativ angespannt, einige Muskeln und v.a. mein linker Fuß haben mit kleinen Weh-Wehchen versucht, mich davon zu überzeugen, dass Sport nicht das Richtige für mich ist, das Wetter war oft unangenehm und nass….  – und an jeder Ecke lauern leckere Versuchungen, die mir die eine oder andere Zwischenmahlzeit als unverzichtbar schmackhaft machen wollen…..

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Woche 1: minus 1 kilo

Aller Anfang ist schwer. So sagt es der Volksmund. Und manchmal hat der Volksmund verdammt recht. Es fällt mit tatsächlich schwer, neue Gewohnheiten einzuüben. Überall lauern Versuchungen, Abkürzungen, Gelegenheiten, es sich bequem zu machen. Aber der Gedanke etwas zu verändern, hat sich so fest in meinen Kopf eingenistet, dass ich mich in der ersten Woche meines Projekts #minus10  meistens ganz gut gegen meinen inneren Schweinehund (sollte ich ihm einen Namen geben??) duchsetzen konnte: Ich bin in der vergangenen Woche dreimal laufen gegangen, habe verschiedene kleinere Strecken mit meinem „Klappi“ zurückgelegt, meide den Fahrstuhl und laufe die Stockwerke rauf und runter. Und ich habe mich bei Kieser angemeldet. Ich  gehe davon aus, dass es Bewegung bald  ganz normaler Teil meines  Alltags sein wird. Wenn ich dranbleibe…… 😉

Ungewohnter und auch  unbequemer ist die Beschäftigung mit dem Thema Ernährung. Um meine Ziele zu erreichen, muss und will ich die Kalorienzufuhr dramatisch reduzieren. Ich habe in den letzten  Monaten und Jahren  deutlich zu viele davon zu mir genommen.  Und die Regel heisst: Wenn Du abnehmen willst, musst du eine negative Kalorienbilanz erreichen. Das ist mir in der vergangenen Woche dreimal gelungen  – nämlich an den Tagen, an denen ich laufen war.

Mein größtes Problem: Ich weiss gar nicht, wieviele Kalorien in welchen Lebensmitteln stecken.

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Umfrage: Chefaufgabe Motivation?

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Manchmal geht mir das trübe und regnerische Wetter auf den Geist und schlägt mir auch ein bisschen aufs Gemüt. Manchmal ärger ich mich auch über irgendwas oder bin in Gedanken bei irgendwelchen Problemen oder schwierigen Aufgaben Und das sieht man mir dann häufig auch an.

Heute sprach mich eine Kollegin auf dem Flur an und forderte mich halb lustig, halb ernst gemeint auf, mal ein bisschen für gute Stimmung in der Geschäftsstelle zu sorgen, in dem ich mit „gutem Beispiel“ voran gehe und durch einen veränderten Gesichtsausdruck und ein fröhliches Erscheinungsbild für gute Laune bei den Mitarbeitenden sorge – schliesslich hätte ich als Chef eine Vorbildfunktion und wäre dafür zuständig, „meine“ Leute zu motivieren.

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Slogging

IMG_0034Nach dem es gestern doch noch irgendwann aufgehört hat mit dem Regen, hatte ich plötzlich keine Ausrede mehr…. Ich bin abends dann also noch knapp eine halbe Stunde durch den Kiez gerannt. Wobei „gerannt“ wirklich übertrieben ist. Es war eher eine Mischung als Walken und ganz langsamen joggen….. eine neue Sportart, die ich da kreiert habe: sloggen – eine altersgerechte Verbindung der Begriffe „slow“ und „joggen“ 😉

Nach dieser kurzen Slogging-Einheit war ich stolz und motiviert. Und bin dann nach dem duschen auch gleich zu Kieser gefahren, habe drei Trainingstermine vereinbart und mich dort für die nächsten 24 Monate eingeschrieben. Muskelaufbau soll nämlich gut sein, wenn man abnehmen will: Muskeln erhöhen den Grundumsatz; die verbrauchen Kalorien einfach nur, weil sie da sind. Auch im Ruhezustand und beim schlafen. Genau das richtige für mich.

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„ergiebiger Dauerregen“

buildings-1867550_1280Ich habe mein persönliches Unwort des Jahres 2017 gekürt: „ergiebiger Dauerregen“. Dieser Sommer ist – zumindest in meiner Gegend – ein Totalausfall. Auf ein paar wenige schöne Tage folgen ellenlange Regentage – gern auch heftig und lang. „Ergiebiger Dauerregen“ eben…. Für einen wie mich eine echte Hürde. Ich muss mir echt mal wassersporttaugliche Ausrüstung kaufen, damit ich nicht vollkommen durchweiche, wenn ich  draussen Sport treiben will. Aktuell bin ich nicht gerüstet und kann also heute vormittag nicht raus…. Mal gucken wie es heute abend aussieht…..

Dennoch werde ich nichts unversucht lassen, viel Bewegung in meinen normalen Alltag zu integrieren. In einer Facebook-Gruppe erhielt ich gestern einen ganz alltagspraktischen Tipp:

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Muskelkater

sport-2329919_640Bereits am 3. Tag des Projektes #minus10 fange ich an zu jammern! Eigentlich wollte ich damit bis zum Wochenende warten….  – aber es muss raus: Ich habe Muskelkater! Meine Oberschenkel sind schwer wie Blei. Und das nur, weil ich mich am Wochenende mal ein bisschen bewegt habe. Ich bin wahrscheinlich noch unsportlicher als ich dachte.  Daher bin ich heute also – entgegen meiner ursprünglichen Planung – mit dem Auto ins Büro gefahren. Pausen sollen ja sowieso immens wichtig sein für den Trainings- und Abnehmerfolg. Laufguru Achim Achilles schreibt: „Be- und Entlastung müssen sich ergänzen. Im Gegensatz zur gängigen Meinung ist es nicht das Training, sondern die Pause danach, die leistungsfähiger macht. Die richtige Pausenlänge sorgt dafür, dass der Körper belastbarer wird.“  Na dann……. Dann mache ich meinen Körper heute mal richtig belastbar 😉

Meine Zahlen vom Sonntag:

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