Barcamps als gelebte soziale Agilität: Mein Review zum #sozialcamp

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Meine Kollegin Anna Schmidt hat das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. beim #sozialcamp in Bonn „vertreten“ – nach diesem inspirierenden Artikel von Hendrik Epe ärgere ich mich schon ein bisschen, dass ich nicht auch dorthin gefahren bin – aber beim nächsten Mal lasse ich mir das nicht entgehen🙂

IdeeQuadrat

Was habe ich getan?

Ernsthaft stelle ich mir diese Frage, bezogen auf die letzten zwei Tage!

Ich war auf dem ersten Barcamp Soziale Arbeit, im Netz besser zu finden unter dem #sozialcamp.

Zwei Tage raus aus dem Alltag, raus aus der Arbeit und gleich rein in eine andere Welt. Für mich, der sich oftmals so vorkommt, als würde er die Soziale Arbeit von außen betrachten, ein Schritt rein in die Realität.

Aber auch hier der Reihe nach:

Ich werde nicht beschreiben, was ein Barcamp ist, ich werde auch nicht beschreiben, was das #sozialcamp genau ist oder wie es verlaufen ist. Dazu gibt es schon jetzt und wird es wohl später einige Beiträge geben. Es wird aber sicherlich immer irgendwie einfließen, aber nicht ganz so strukturiert.

Wie Ihr das bereits gewohnt seid, stelle ich mir eher die Frage der Verknüpfung der Dinge, die ich so tue und erlebe, mit der Entwicklung von Organisationen. 

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Freiwillige Helfer für den berlinweit aktiven Konfliktlotsenpool gesucht

an dieser Stelle mal wieder Werbung für ein Projekt des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. ……. vielleicht für den einen oder die andere von Euch interessant…….

#steglitzhilft

Wir suchen Freiwillige Helfer für einen berlinweit aktiven Konfliktlotsenpool. In Berlin sind im aktuellen und vergangenen Jahr zahlreiche Unterkünfte für Geflüchtete eröffnet worden, aktuell sind weitreichende Umstrukturierungsmaßnahmen geplant um Geflüchtete aus den Notunterkünften in Wohnungen oder Gemeinschaftsunterkünfte umziehen zu lassen. Diese Vorgänge bedeuten für alle Beteiligten – geflüchtete Menschen, Anwohner, Bertreiber von Unterkünften, Behörden und…

über Freiwillige Helfer für den berlinweit aktiven Konfliktlotsenpool gesucht — Stadtteilzentrum Steglitz e.V.

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„Manchmal denke ich, dass der Politik in diesem Land ihr Kompass komplett abhanden gekommen ist…..“

Detlef Schade ist Geschäftsführer eines Jugendhilfeträgers. Über seine Eindrücke und Erfahrungen schreibt  er mehr oder weniger regelmässig in seinem Blog …. Und er ist Steglitzer. Ganz frisch wurde ein Beitrag veröffentlicht, in dem sich Detlef Schade mal so richtig Luft macht. Es geht um die SGB VIII – Reform…..auch und vor allem aber um eine Generalabrechnung mit einer politischen Klasse, die bei  allen aktuellen politischen Herausforderungen grandios versagt.

„Würde mich jemand fragen, was das Charakteristische an Deutschland im Jahre 2016 ist, würde ich sagen, offenbar gibt es keinen gesellschaftlichen Fortschritt mehr. Stattdessen herrschen in vielen Bereichen, für die der Staat zuständig zeichnet, Stillstand, Lähmung, Rückschritt. An vielen Stellen kann man nur  fassungslos konstatieren, wie nichts geschieht. Wenn vereinzelt dann doch mal was angepackt wird, um Misstände in den Griff zu bekommen, wie z. B. beim Mindestlohn oder der sogenannten „Mietpreisbremse“, dann strickt eine handzahme Politik die entsprechenden Gesetze so, dass es mannigfaltige Möglichkeiten gibt, sie zu umgehen, auszuhebeln, zahnlos zu machen.“

 

Lest das mal bitte – von Anfang bis zum Ende….. es gibt zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine lebhafte Diskussion……. >> https://hzeambulant.wordpress.com/2016/10/06/das-muss-mal-sein-einige-wueste-gedanken-rund-um-die-sgb-viii-reform/ 

bunt und verbindlich

Relativ häufig fragen mich mir nahestehende Menschen, ob dieser ganze „social-media-Kram“ überhaupt irgendwas bringt. Facebook, Twitter & Co. werden – gerade auch von Sozialschaffenden – immer noch gern als Spielerei (im besten Fall) oder als gefährliches Überwachungsinstrument (im schlimmsten Fall) bewertet und verteufelt.

Ich liebe Social-Media….. Ihr wisst das, weil viele von Euch meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken mehr oder weniger aufmerksam verfolgen. Seit gestern Abend habe ich einen weiteren Grund Twitter zu lieben: abends auf der Couch scrolle ich die Timeline durch und stolpere über einen Tweet, der meine Aufmerksamkeit auf sich zieht:

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Ich schaue mir also die Seite „bunt und verbindlich“ an – und sehe das „Versprechen“ der Firma Ricoh, zwei Videokonferenzsysteme zur Verfügung zu stellen, wenn sich eine Initiative findet, die verspricht (und unterschreibt), damit Sprachunterricht für Geflüchtete durchzuführen….. Klasse Idee. Habe ich sofort gemacht. Und heute hat die Mitarbeiterin von bunt & verbindlich per Mail den Kontakt zum Ansprechpartner bei Ricoh hergestellt. Sehr geil. Schon bald werden wir also die Möglichkeit haben, auch Videokonferenztechnik für unseren Sprachunterricht einzusetzen. Ohne Twitter wär das nicht passiert.

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Jugendeinrichtungen sind (auch) Bildungseinrichtungen #VielfaltJA

ctrnqycwcaelsciVom 26.-28.9.  tagt in Dortmund der bundesweite Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit 2016. Unter dem Titel „Potenziale erkennen – Zukunft gestalten“ tauschen sich Fachkräfte aus ganz Deutschland über verschiedene Aspekte und Facetten dieses spannenden Bereichs innerhalb der Jugendhilfe aus. Der PARITÄTische Berlin begleitet den Kongress noch bis zum 2.10. mit einem „social-media-Marathon“ in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #VielfaltJA.

Selbstverständlich beteilige ich mich zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. an dieser Aktion. Denn: Wir wollen, dass einer breiten Öffentlichkeit bekannter und bewusster wird, was Kinder- und Jugendarbeit alles ist, wie vielfältig dieser Arbeitsbereich ist und wieviele wichtige Aufgaben und Funktionen Jugendarbeit für die Gesellschaft übernimmt. Jugendarbeit ist weit mehr als die pädagogische Begleitung von Kickerturnieren und Discoveranstaltungen (wenngleich auch die ihren Wert haben)….. Einrichtungen der Jugendarbeit sind  auch wichtige Bildungseinrichtungen geworden.

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Mein Brief an die Bundeskanzlerin

Gesine von Prittwitz bloggt unter steglitzmind.wordpress.com. Immer mal wieder lese ich ihre Beiträge, v.a. weil es nicht soooooo wahnsinnig viele Blogger*innen aus / in Steglitz, meinem Heimatbezirk, gibt.

Mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin, den Gesine in ihrem Blog veröffentlicht, spricht sie mir aus dem Herzen! Und ich schliesse mich ihrer Bitte an Angela Merkel an: „lassen Sie es nicht weiter zu, dass man Sie demontiert.“

SteglitzMind

Verehrte Frau Bundeskanzlerin,

liebe Frau Dr. Merkel,

lassen Sie mich voranschicken, dass mein Herz linksliberal schlägt, nicht konservativ. Niemals wäre ich auf den Gedanken verfallen, Ihrer Partei meine Stimme zu geben. Ins Straucheln geriet ich bei den jüngsten Berliner Wahlen. Sollte ich mein Kreuz etwa bei Ihrer Partei machen, um Ihnen den Rücken zu stärken? Da ich mich nicht dazu überwinden konnte (und es Ihnen zudem auch nicht geholfen hätte), schreibe ich Ihnen diese Zeilen.

Sie sind mir lange fremd geblieben. Vielleicht haben Sie sich ein wenig zu viel von der „Eisernen Lady“ Margret Thatcher abgeguckt? Trotz vieler Verdienste, nicht zuletzt auch für uns Frauen, bin ich mit Ihnen nicht warm geworden. Bis zu jenem Moment, als Sie im Spätsommer vergangenen Jahres in der Flüchtlingsfrage Haltung bewiesen haben. In dieser Krise wirkten sie auf mich authentisch; nicht getrieben von Sachzwängen, Machtspielen und Proporz.

Hören Sie auf, unter Druck zurückzurudern und…

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Neutralität – Gebot der Stunde?

Heute brauche ich mal ein Feedback von Euch….. denn ich bin verunsichert……. Vor ein paar Wochen habe ich in einem Beitrag erläutert, warum ich bei den kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus das erste Mal in meinem Leben das Kreuz bei einer Kandidatin der CDU machen werde…… Die Reaktionen waren ziemlich heftig, teilweise grenzwertig…….

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