…….oder nutzt Du schon Evernote?

Ordnerstapel

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Die Teilnehmenden meiner Evernote-Workshops kommen allesamt aus dem Sozialen Bereich. Und alle vereint eine Not: Wie bekommen wir die Vielzahl von Inputs, Informationen und Anforderungen so erfasst und organisiert, dass wir sie garantiert effektiv und effizient erledigen können? Und wie kann ich sicherstellen, dass ich jederzeit und überall Zugriff auf alle Informationen habe, die für meine Projekte und die zu erledigenden Aufgaben relevant sind. Die Antwort auf diese Frage heisst: Organisieren Deinen Workflow und all deine Projekte und Jobs mit Evernote.

Am 14.7. in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr findet der nächste Evernote-Workshop statt. Eine ausführliche Beschreibung findest Du hier:  Evernote Workshop 

Vielleicht ist das auch was für Dich? Der Workshop kostet € 99.- – meld Dich am besten noch heute per Mail an.

Hier ein paar Stimmen von Teilnehmenden:

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+++ „Aleppo“ +++ NOCH 2 TAGE SPENDEN +++

a3007491703_2Einige von Euch wissen, dass ich das Projekt „Kunst gegen Kälte“ von Jeannette Hagen unterstütze und mich auch an der Gründung der „Kunst-gegen-Kälte-Stiftungs-gGmbH“ beteilige. Auch aus diesem Grund möchte ich Euch eine ganz besondere Spendenaktion ans Herz legen:

„Am 20. Juni beenden wir die Spendenkampagne rundum den Song „Aleppo“ der Berliner Musikerin Ildiko Virag. Anfang des Jahres haben wir gemeinsam mit dem stimmgewaltigen Newcomer Talent die Spendenkampange gestartet, um das Projekt Kunst gegen Kälte zu unterstützen. Wie das geht? – ganz einfach! Der Song „Aleppo“ ist für 80cent (oder wer möchte, auch mehr) auf der Plattform Bandcamp erhältlich. 100% der gesammelten Gelder gehen direkt an Kunst gegen Kälte und damit an folgende drei Organisationen: LIFELINE, schwizerchrüz.ch Michael Räbersowei Flüchtlingspaten Syrien.

Ihr könnt NOCH 2 TAGE die Kampage unterstützen und selbst einen kleinen Beitrag zur Hilfe beisteuern.
→ „Aleppo“ hier kaufen & spenden: https://ildikovirag.bandcamp.com/

→ Infos zur Kooperation Kunst gegen Kälte: http://bit.ly/2sMXHXI
→ Interview im Straight Magazine: http://bit.ly/2ofDR4u
→ Interview im VeeR Blog: http://bit.ly/2spmJJv

#wtgberlin #wtgartist #ildikovirag #aleppo #kunstgegenkaelte

in tiefer Trauer um Stephan F. Wagner

-PAXP-deijE-PAXP-deijE-PAXP-deijE10714222_1043501282332465_150515431271377711_o.jpgHeute erreichte uns die Nachricht vom Tod Stephan Wagners. Ich bin fassungslos und unendlich traurig. Er ist heute gestorben. Mehr wissen wir noch nicht.

Stephan war Vorsitzender des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit und darüber hinaus in unzähligen Arbeitszusammenhängen eine feste Größe. National und International. Dem Stadtteilzentrum Steglitz war er seit 1996 eng und freundschaftlich verbunden. Er war Mentor, Berater, Kritiker, Antreiber, Freund. Und so vieles mehr…….

Für die deutsche und die internationale Nachbarschaftsbewegung ist das heute ein tiefschwarzer Tag. Die Lücke, die Stephan hinterlässt, wird nicht zu schliessen sein.

Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei seiner Frau und seiner Familie.

Warum müssen die Besten so früh gehen?

 

Schuld.

„Schuld“ ist kein brauchbares Konzept zur Beurteilung zurückliegender Sachverhalte, Prozesse oder Beziehungen. Die allermeisten Menschen, die ich kenne, tun das, was sie tun mit plausiblen Absichten und aus ihrer Lebenssituation heraus betrachtet durchaus logisch nachvollziehbar. Manchmal trifft man Entscheidungen und geht Wege, die andere Menschen verletzen und meist für diese nicht nachvollziehbar sind. Das ist manchmal betrüblich, in Einzelfällen sogar dramatisch. Aber nicht zu ändern. Menschen entwickeln sich, gehen Wege, entwickeln sich auseinander, gehen eigene Wege. Das ist gut so. Jeder Weg verdient Respekt. Schuldzuweisung verschließt Türen. Verschlossene Türen führen dazu, dass Mauern undurchlässig werden. Undurchlässige Mauern machen keinen Sinn, den sie verhärten die Fronten und  verhindern Austausch und gegenseitiges Verständnis. Austausch und gegenseitiges Verständnis sind aber die Voraussetzung für einen respektvolles und wertschätzendes miteinander.  Und Schuldzuweisung verleugnet den eigenen Anteil am Prozess und am gemeinsamen Weg, der in Frage gestellt ist.

Und wer frei von Sünde ist werfe den ersten Stein…

#nurmalso

 

Spenden ist sexy…..

Liebe Leute,

heute möchte Euch auf das Projekt ‚Crowdfunding für Musikraum/Bandraum in der Giesensdorfer (Grund)Schule ‚ auf betterplace.org aufmerksam machen:

https://www.betterplace.org/de/projects/54371-crowdfunding-fur-musikraum-bandraum-in-der-giesensdorfer-grund-schule

IMG_4370Dabei geht es um Folgendes: Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. möchte Kindern der Schule und aus dem Sozialraum die Möglichkeit geben unter Anleitung in diesem Studio miteinander in Bandprojekten zu musizieren. Dabei geht es auch die Teamfähigkeit zu fördern und das Spielen auf Instrumenten zu erlernen.

betterplace.org ist eine Plattform für soziales Engagement: Menschen, die Unterstützung brauchen, treffen hier auf Menschen, die helfen wollen. Mitmachen ist ganz leicht: Mit ein paar Euro sind Sie/bist auch Du dabei und können/kannst eine richtig gute Sache unterstützen.

Insgesamt wollen wir rund €  60.000.- zusammenbekommen – über viele verschiedene „Kanäle“ – wenn Du also Leute mit viel Kohle kennst, sag bitte Bescheid ……

Ich würde mich freuen, wenn Ihr dieses Projekt unterstützen würdet – durch Geld und/oder durch das massenhafte teilen dieses kleinen Beitrages. Und denk dran: Spenden ist sexy 😉

Vielen Dank!

 

Unternehmer sein im Sozialen Bereich?

Businessman sitting with cloud technology above his head

© Fotolia

Ich lese (bzw. höre) gerade das Buch „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ von Stefan Merath. Der Titel ist jetzt nicht so der ganz große Brüller – aber das Buch hat es in sich. Es regt mich aktuell heftig an, meine Rolle im Stadtteilzentrum Steglitz ( und in der .garage berlin gmbh) zu reflektieren und neu zu definieren.

Merath unterscheidet zwischen den Rollen Fachkraft, Manager und Unternehmer – jede Rolle hat ihre absolute Berechtigung und ist in jeder Entwicklungsphase des Unternehmens (oder einer Organisation) notwendig und wichtig. Aber: Wenn man langfristig erfolgreich arbeiten will, kann und darf man nicht alles gleichzeitig sein.

Die Fachkraft ist Experte für ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Aufgabe. Wir brauchen Experten für Buchhaltung, für die Betreuung von Kindern, für die Beratung von Menschen, für das Backen von Kuchen. Die persönliche Kompetenz, Qualifikation und Expertise ist gefragt und erfolgsentscheidend für die Qualität der Arbeit bzw. des Ergebnisses.

Der Manager muss in all diesen Dingen kein Experte sein (auch wenn es an der einen oder anderen Stelle sicher nicht schadet….). Der Manager koordiniert die Abläufe im Unternehmen, sorgt dafür, dass die Projekte in der gewünschten Form und Struktur zu den gewünschten Ergebnissen führen. Er arbeitet im Unternehmen, seine Rolle besteht insbesondere darin, die Arbeit der Fachkräfte „unter“ ihm zu begleiten, zu steuern, zu koordinieren.

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Das 6-P-Modell in der Sozialwirtschaft

Carsten Hokema ist schon seit vielen Jahren in unserem Unternehmen .garage berlin als Coach und Trainer tätig. Carsten hat mich letztens mit einem neuen Beratungs- und Coachingkonzept überrascht, das ich Euch gern vorstellen möchte. Deshalb habe ich Carsten zum neuen „6-P-Modell“ interviewt.

Mich interessiert Eure Einschätzung, ob und wie dieses Konzept auch im sozialwirtschaftlichen Zusammenhang eingesetzt bzw. genutzt werden kann. Über Eure Rückmeldungen und Kommentare zu dem Interview freue ich mich sehr.

TM: Carsten, bitte erzähle den Leserinnen und Lesern etwas über Dich und deinen beruflichen Background.

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Carsten Hokema

CH: Ich stamme aus einer Kleinstadt in Niedersachsen und kam 1986 nach Berlin, um an der TU-Berlin Architektur zu studieren. Tatsächlich wurde ich dann 1995 Architekt und lehrte anschließend 5 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet für Öffentliches Baurecht.  Parallel arbeitete ich als Berater für Kommunen und entwickelte Konzepte für den öffentlichen Raum und das Stadtmarketing. Schließlich widmete ich mich dem Bau von Wohnhäusern und dem Entwurf von Möbeln und Raumkonzepten.

Über eine gescheiterte Gründung im Handel mit Designobjekten im Jahr 2001 kam ich zum Entrepreneurship und arbeitete meine Fehler als Unternehmensgründer im Rahmen einer Dissertation sehr gründlich auf.

2004 gründete ich Innodate re.thinking Business, eine Werkstatt für Unternehmensentwicklung und begann meine ersten Beratungsprojekte als Unternehmensentwickler.

Mein erster Kunde, damals ein Kleinstbetrieb mit 3 Personen, entwickelte sich in den Folgejahren auch aufgrund von grundlegenden organisatorischen Veränderungen durch die Beratung zu einem global aktiven Unternehmen mit heute 20 Mitarbeitern.

Meine Tätigkeit als Architekt gab ich 2015 endgültig auf und widme mich seitdem einem neuen Gründungsprojekt namens Share Par. Hier entwickeln wir eine Software für die Organisation von Sharing-Gruppen.

2013 kam ich in die .garage Berlin als Vertretung für einen halben Tag und bin bis zum heutigen Tag dort in der Gründungsberatung als Berater und Coach tätig.

TM: Wie viele Gründungen hast du in der Zeit als Coach in der .garage begleitet? 

CH: Ich muss das überschlägig berechnen anhand der Coaching-Stunden, von denen ich etwa 2.500 in der Zeit absolviert habe. Ich würde sagen, dass es etwa zwischen 200 und 250 Gründer bzw. Gründungswillige waren, die ich betreut habe. Da ist einiges zusammengekommen in der Zeit.

TM: Du hast in der .garage ein Konzept entwickelt, das Du das „6-P-Modell“ nennst. Was hat es damit auf sich? 

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Umfrage: Wie wirkt sich Digitalisierung auf Führung in sozialen Organisationen aus?

Mit der Digitalisierung ist das so eine Sache. Ihre Existenz hängt nicht davon ab, ob man an sie glaubt oder nicht, ob man sie gut findet oder ablehnt, ob man mehr Chancen oder Risiken sieht. Digitalisierung ist da und spielt in allen Lebensbereichen  eine immer größere Rolle. Auch im Führungsalltag. Auch im Führungsalltag in sozialen Organisationen. Doch sind wir darauf gut vorbereitet? Sehen wir mehr Chancen oder mehr Gefahren? Wie werden wir digitale Tools in unsere Führunsgarbeit integrieren, wie wird sich  Führung im digitalen Zeitalter verändern? Welche neuen Chancen und Herausforderungen erleben wir in der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen „Führenden“ und „Geführten“? Stehen wir gar vor einer Zeitenwende, in der sich die Paradigmen von (Mitarbeiter-) Führung und Organisationsentwicklung verändern?

Ich weiß es nicht. Aber ich möchte mich dem Thema weiter annähern – und es wäre traumschön, wenn Ihr meinen Erkenntnisprozess (und den vieler anderer) durch Eure Erfahrungen und Sichtweisen bereichern würdet. Über Eure Teilnahme an dieser kleinen Umfrage und die anschliessende Diskussion freue ich mich sehr 🙂

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Schnitzelbrötchen

Es sind manchmal die ganz kleinen Geschichten, die einen vollkommen aus dem Gleichgewicht bringen. Eine dieser kleinen Geschichten erlebte ich letzten Freitag abend im Olympiastadion beim Spiel von Hertha gegen Hoffenheim – und sie geht mir nicht mehr aus dem Kopf: Irgendwann in der zweiten Halbzeit überkam uns der Hunger und Kumpel Oese spendierte uns ein Schnitzelbrötchen. Eines der vielen unbeschreiblichen kulinarischen Highlights in unserem Stadion. Es schmeckte, wie es immer schmeckt – und nach der Hälfte hatte ich genug und wollte definitiv nicht weiter essen. Mein angeknabbertes Brötchen legte ich eingewickelt in die mitgelieferte Serviette auf den freien Sitzplatz neben mir.

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„Selbstverzwergung“

Detlef Schade ist Geschäftsführer eines Jugendhilfeträgers in Berlin- und er macht sich Gedanken zum Begriff „Selbstverzwergung“ ….. ein Beitrag, der zur Diskussion einlädt!

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Diesen schönen Begriff hat Prof. Holger Ziegler gestern abend in seinem Eingangsreferat zur SGB VIII-Reform auf der Veranstaltung „R/Deformierung der Jugendhilfe“ in der Pumpe benutzt, um das Selbstwertgefühl der sozialpädagogischen Profession zu kennzeichnen. Der konkrete Zusammenhang war, dass offenbar die Meldung von Kinderschutzlagen durch Mediziner sich überproportional als falsch erweisen – im Gegensatz zu Meldungen durch Sozialpädagog*innen, die aber trotz dieses Missverhältnisses immer geneigt seien, eine medizinische Einschätzung erstmal höher zu bewerten. Ich kann an dieser Stelle nur seinen Zahlen glauben, der Begriff „Selbstverzwergung“ in bezug auf die sozialpädagogische Profession aber hat gestern abend und heute morgen ein paar Gedanken bei mir ausgelöst.

Seit ich in der Jugendhilfe tätig bin (seit 1983), habe ich immer wieder den Eindruck gewonnen, dass das Selbstbild vieler (nicht aller!) Sozialpädagog*innen ziemlich brüchig ist. Nicht bezogen auf sie als Personen, denn da sind viele dabei, die sehr selbstbewusst sind, sondern auf ihre Profession. Viele sind…

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