Arbeitsgruppen: Lösung oder Problem?

Heute ist es mir wieder mal sehr bewusst geworden: einen großen Teil meines Geschäftsführer-Lebens verbringe ich in Sitzungen sog. „Arbeitsgruppen“. Das sind Runden, die mehr oder weniger regelmäßig zusammen kommen um spezielle Themen oder Anliegen unseres Arbeitsbereichs zu diskutieren und fachlich fundiert zu bearbeiten.

Meine Besprechungsstruktur hatte ich an dieser Stelle ja bereits vorgestellt…. Arbeitsgruppen sind sozusagen die „Krönung“  jeder Besprechungsstruktur.

Ich habe mal zusammengestellt, in welchen AG´s und Gremien ich aktuell mitarbeite:

  • Jugendhilfeausschuss Steglitz-Zehlendorf
  • Steuerungsgruppe Schule- Jugendhilfe Steglitz-Zehlendorf
  • AG 78 KJHG (Region B)
  • Strategisches Zentrum Steglitz-Zehlendorf
  • Redaktionsteam Jugendhilfeblog des DPW Berlin
  • Fachgruppe Jugendarbeit des DPW Berlin
  • Steuerungsgruppe Jugendhilfe DPW Berlin
  • Fachforum Jugendhilfeausschüsse des DPW Berlin
  • AG Modellprojekt „Sozialräumliche Leistungen (SRL)“
  • AG Innovationsteam im Modellprojekt SRL

Dazu kommen noch „Ämter“, die ich übernommen habe und die zu Sitzungsaufkommen führen:

  • Vorstand Computerbildung e.V.
  • Aufsichtsrat youth collaboration eG

und unternehmensinterne Gremien und AG´s:

  • Vorstand Stadtteilzentrum Steglitz (SzS)
  • ProjektleiterInnen-Runden SzS
  • TeamsprecherInnenrunden SzS
  • SzS-interne SRL-AG
  • Leitungskreis .garage berlin
  • PL-Runde .garage berlin
  • Gesamtteam .garage berlin
  • demnächst noch AG Vergütung, AG Leitbild und AG Gesundheitsförderung im SzS

Wahrscheinlich ist diese Aufzählung noch nicht mal vollständig.

Jedes Treffen eines Gremiums oder einer Arbeitsgruppe führt zwangsläufig auch wieder zu Folgeterminen (Unter-AGs, Arbeitskreise etc.) – mindestens aber zu Folgeaufgaben. Protokoll schreiben ist da noch das geringste aller anzunehmenden Übel 😉

Unter Produktivitätsgesichtspunkten häufig eine Katastrophe.

Sehr  oft überlege ich hinterher , warum ich überhaupt zu diesen Treffen gehe. Häufig ist es so, dass mich nicht das Thema oder gar ein bestimmter Tagesordnungspunkt dahin treibt, sondern die Aussicht, die „richtigen Leute“ zu treffen, die  ich aus unterschiedlichen Gründen für unterschiedliche Projekte interessant finde. Ich vermute, dass es anderen genau so geht. Und wenn das stimmt: Warum finden wir eigentlich kein anderes Format um zueinander zu kommen und an den Themen zu arbeiten, die uns tatsächlich interessieren……?

Wie haltet Ihr es  mit Sitzungen? Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr, ob Ihr in einer AG oder in einem Gremium mitarbeitet? Spielen „nur“ sachliche / fachliche Gründe eine Rolle? Oder entscheidet Ihr manchmal auch „strategisch“?

schreib einen Kommentar.....

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s