Umfrage mitmachen und „Das Prinzip .garage“ gewinnen…

Ein Thema, das mich seit langem umtreibt, ist die Frage, wie man Menschen, die im sozialen Bereich gründen wollen, am besten unterstützen kann. Und tief in mir schlummert die Idee einer .garage speziell für social entrepreneurs, für Menschen, die sich im Sozialbereich selbständig machen wollen. Ich bin relativ begeistert davon, die Kompetenzen und den speziellen Spirit der .garage zu nutzen und eine .garageimpact aufzubauen, die solche Gründungsprozesse begleitet und unterstützt. Denn eins ist klar: Der Sozialbereich ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden und er bietet  Gründerinnen und Gründern hervorragende Entwicklungsperspektiven. Das 11. Kapitel in dem Buch „Das Prinzip .garage“ widmet sich speziell diesem Thema.

IMG_2127Ich möchte gern von Euch (vor allem von denjenigen unter Euch, die den Sozialbereich ein bisschen kennen)  wissen: Denkt Ihr, dass eine .garage für Gründerinnen und Gründer im sozialwirtschaftlichen Bereich Sinn macht? Welche Themen müssten besonders hervorgehoben werden? Welche speziellen Fragen, die für unseren Bereich wichtig bzw. von zentraler Bedeutung sind, kommen in den „üblichen“ Projekten für ExistenzgründerInnen  eher zu kurz?

Unter allen Leserinnen und Lesern, die zu diesen Fragen hier ihre Antworten und / oder weitere Gedanken hinterlassen, verlose ich am kommenden Wochenende (1.2.) zwei  Exemplare des Buchs „Das Prinzip .garage“ von Jeannette Hagen und mir.

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen…. usw…. Ihr kennt das  😉

Ich wäre Euch auch sehr dankbar, wenn Ihr diese kleine Umfrage auch in Euren Netzwerken tolldreist teilen würdet. Vielen Dank!

5 Gedanken zu “Umfrage mitmachen und „Das Prinzip .garage“ gewinnen…

  1. Ganz ganz herzlichen Dank für die sehr anregenden und interessanten Kommentare!

    In dieser Woche haben sich Kontakte ergeben, die nun Schwung und Dynamik in die Idee bringen. Bei dem Projekt hätte ich Sie, lieber Herr Schmidt sehr gerne dabei. Genau das, was Sie beschreiben, war heute zentrales Thema, als wir den Rahmen für das neue Projekt umrissen haben…. Eine .garage für social, green und cultural entrepreneurs könnte schon bald Wirklichkeit werden….. Dazu sollten wir viellicht am Freitag mal kurz reden und vielleicht einen Termin verabreden, wo ich Sie dann mal umfassend informiere….

    Den anderen Kommentatoren ebenfalls besten Dank: Die Themen, die Ihr benannt habt, spielen eine zentrale Rolle – das ist mir auch noch mal sehr deutlich geworden.

    Und an Stephan Gerd Meyer: ja…. das genannte Projekt kenne ich – und ich teile die Einschätzung (die mir auch von vielen anderen „Sozialgründern“ bestätigt wird): Alles etwas „abgehoben“….. Ich denke, wir sollten „bodenständig“ bleiben im Sinne von „praktisch umsetzbare, wert- und sinnvolle soziale Geschäftsideen und -konzepte fördern“. Da denke ich Kitas, an Altenbetreuung, an Bildungsprojekte und soziale Dienstleistungen ….. und weniger an das, was „akademisch“ bzw. theoretisch sinnhaft wirkt, aber eher nicht dazu geeignet scheint, seine berufliche und wirtschaftliche Existenz darauf zu gründen…….. Ich hätte sehr gern mehr Informationen über Ihre / Deine Stiftung. Eine Kooperation könnte spannend werden……. wenns passt 😉

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  2. Die Idee ist gut, aber nicht neu – in Berlin (und anderen Städten) gibt´s ja schon das Social Impact Lab / Social Impact Start. Wäre also sinnvoll, sich davon so zu unterscheiden, dass andere Teile der gemeinsamen Zielgruppe „social entrepreneurs“ erreicht werden können. Vielleicht die etwas Kleineren und Leiseren, die nicht so hip und sexy aber umso wertvoller in der Wirkung sind :-)?

    Finde ich spannend, würde auch gerne kooperieren, falls das Sinn macht. Ich bin gerade mit dem Aufbau einer Stiftung beschäftigt, die eine ähnliche Zielsetzung hat. Sie wird aber nicht nur soziale, sondern insgesamt nachhaltig orientierte Gründer und Selbstständige unterstützen und fördern. Wie genau das geht wird im Laufe dieses Jahres bekannt werden.

    Viel Erfolg und herzliche Grüße,
    Stephan Gerd Meyer

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  3. Würd’ ich nicht machen. Aber ich würde ja auch keine Kita eröffnen, keinen Hort und kein Kinderrestaurant, in dem Kinder für einen Euro eine Mahlzeit in guter Gesellschaft bekommen. Sie, Herr Mampel, tun das gemeinsam mit 120 Mitstreitern, und zwar erfolgreich.

    Hier meine Gedanken zu Ihrer Frage: Mir erscheint ein Gründerzentrum für SOCIAL Entrepreneurs, GREEN Entrepreneurs und CULTURAL Entrepreneurs sinnvoll, es bietet eine Bandbreite an Relevanz, eine große Projektionsfläche. Es wäre eine Manufaktur für gesellschaftliche Werte.

    SOCIAL ENTREPRENEURS verstehen sich hervorragend auf den Dialog mit Kunden und anderen Gruppen. Dialogfähigkeit und Kooperationsbereitschaft, also der Wille, Produkte und Leistungen gemeinsam mit Kunden zu entwickeln, stellen eine Schlüsselfähigkeit für den Erfolg von Unternehmen dar. Ich bringe es in Vorträgen gerne so auf den Punkt: Siemens kann von der Kita um die Ecke noch einiges lernen.

    GREEN ENTREPRENEURS haben den Vorteil, auf große gesellschaftliche Akzeptanz und grundsätzliche Unterstützung bauen zu können. Dinge tauschen statt kaufen (http://www.fairleihen.de), private Car Sharingsysteme ohne Neuwagenflotte (http://www.carzapp.net) oder Supermärkte ohne Verpackung (http://original-unverpackt.de/) – das leuchtet jedem ein und spricht konsensuale Sehnsüchte an.

    Und CULTURAL ENTREPRENEURS? Die gelten – oftmals in Abgrenzung zu den beiden oben genannten Gründern – als sexy! Karneval der Kulturen, Sport- und Stadtfeste, Konzerte und Theaterfestivals bilden eine wichtige gesellschaftliche Klammer.

    .GARAGE – Manufaktur für gesellschaftliche Werte.

    Gefällt mir. Aber ich würd’s nicht machen.
    😉

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  4. In unserem TU-Seminar „Gutes Tun, Geld verdienen“ fehlten insbesondere Themen wie Fördermöglichkeiten, Akquise von sozial ausgerichteten Partnern aus der Wirtschaft oder BWL-Basics (welche Gesellschaftsform wählen usw.).

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  5. Eine sehr schöne Idee. In der Zusammenarbeit mit Menschen aus Sozialberufen fählt mir immer wieder auf, dass gerade die „strategischen Themen“, die den Erfolg eines Unternehmens ausmachen, nicht unbedingt auf zentralen Schirm der Leute sind. Ich denke, dass daher der Bedarf da ist.

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