Jugend verschwindet

Vom 3.-5. Juni 2014 findet in Berlin der 15. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT)  statt. Ein großes Ereignis für alle, die sich im Bereich der Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien engagieren. Auch das Stadtteilzentrum Steglitz wird zusammen mit jungundjetzt e.V. einen Beitrag leisten – wir stellen dort das Projekt jugendnotmail.de vor.

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Der DJHT ist aber auch eine gute Gelegenheit, auf Mängel und Missstände in diesem wichtigen gesellschaftlichen Bereich aufmerksam zu machen. Daher teile ich sehr gerne den nachfolgenden Aufruf der Initiative „Jugend verschwindet“, der mich am Montag per Mail erreichte.

„Hallo liebe Kollegen/innen und alle anderen interessierten der Kinder-u. Jugendarbeit,

vom 03. bis 05. Juni findet in Berlin der 15. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag statt. Am ersten Tag wird Bundespräsident Dr. Joachim Gauck im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zwischen 12:00 und 13:30 auftreten. Das Motto lautet: „Kinder- und Jugendhilfe viel wert. gerecht. sinnvoll.“

Sinnvoll und viel wert ist die gesetzliche Pflichtaufgabe Kinder- und Jugendarbeit für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, sowie für die Praktiker/innen der Kinder und Jugendarbeit allemal. Doch gerecht ist sie nicht! Wir alle wissen, dass sich Politik und Verwaltung

inzwischen kaum noch an die rechtlichen Verpflichtungen aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz halten. Deshalb planen wir eine Aufklärungsaktion am 03. Juni, um die Mittagszeit, in unmittelbarer Umgebung des Veranstaltungsortes (Messegelände Süd) für unseren Bundespräsidenten und alle Anderen. Dabei wissen wir Dr. Joachim Gauck auf unserer Seite. Denn er scheute sich am 28.03.2014 nicht davor, selbst Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping darauf hinzuweisen: „Keiner soll über dem Gesetz stehen“.

Wenn es uns gemeinsam mit ihm gelingt, Politik und Verwaltung in Bezug auf das Kinder- und Jugendhilfegesetz davon zu überzeugen, dann wird ein „Ruck durch Deutschland gehen“.

Wer mit uns die seit Jahren zunehmende Geringschätzung von Politik und Verwaltung gegenüber der Kinder- und Jugendarbeit, sowie deren Praktiker/innen leid ist, hat bei der Vorbereitungssitzung des Arbeitskreises Kinder- und Jugendarbeit (AK KJA) und des Aktionsbündnisses Jugend verschwindet am 8. Mai 2014 (Tag der Befreiung vom Faschismus) Gelegenheit, Ideen für unsere Aufklärungsaktion einzubringen. Wir treffen uns von 11:00 bis 13:00 Uhr im Raum Z.12 von ver.di, in der Köpenicker Straße 30, 10179 Berlin.

Wir bitten schon jetzt alle Menschen, die von der Wirkung von Kinder- und Jugendarbeit überzeugt sind, sich am 3. Juni 2014 den Vormittag freizuhalten. Wir wollen keine „Stellvertreterpolitik“ machen. Alle Betroffenen haben die Chance etwas zur Aufklärungsaktion beizutragen und wir sind auf jede Unterstützung angewiesen.

In diesem Sinne, schöne Grüße

Jens Kertzscher und Siggi Kühbauer

Aktionsbündnis „Jugend verschwindet“

http://jugendverschwindet.blogsport.de/

 

Ich würde mich freuen, wenn Ihr diesen Beitrag massenhaft bei Facebook, Twitter und Co. teilen würdet. Vielen Dank!

 

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