Für die Abschaffung des Plans, der sowieso nie stimmte!

Ich bin heute über ein schönes Zitat des leider in diesem Jahr verstorbenen Kollegen Georg Zinner gestolpert, das ich Euch nicht vorenthalten will und das sicher zur Diskussion anregt:

„Soziale Arbeit ist mehr als das Eintreten für die sogenannten sozial Benachteiligten (eine Floskel, hinter der sich oft genug nur die Legitimation für Untätigkeit und eigene Phantasielosigkeit verbirgt). Und dieses „mehr“ ist nichts anderes, als die in den Menschen vorhandenen Fähigkeiten zur Geltung kommen zu lassen, sie eben nicht eigenen Denkschablonen und Vorurteilen unterzuordnen, sie nicht den Gebräuchen und Denkmustern der eigenen Institution einzupassen, sondern sie zu respektieren und mit den Menschen nach ihren originalen (eigenen) Ausdrucksfähigkeiten und gesellschaftlichen Beteiliungsmöglichkeiten zu suchen. Es ist so etwas wie die Erschaffung der freien Marktwirtschaft in der sozialen Arbeit und die Abschaffung des Plans, der sowieso nie stimmte.“

georg-zinnerGeorg Zinner, 1995, in dem Essay „Warum ich (k)ein Geschäftsführer beim Theater der Erfahrungen sein möchte“

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