…die unternehmerische Methode….

SocialVideo #36

Wann immer ich in meinem Blog oder in Postings auf Facebook und Twitter das Wort „Unternehmertum“ in den Mund nehme, schreien viele meiner Sozialarbeiterkollegen reflexartig auf, heben den (moralischen?) Zeigefinger und verweisen alles „unternehmerische“ ins Reich der Dämonen…. Und oft drängt sich der Verdacht auf, dass diese Reaktion weniger von Wissen und Verständnis für die Arbeitsweise und -logik von Unternehmern geprägt ist, sondern hauptsächlich auf alten und eigentlich überwunden geglaubten Karikaturen ideologisch verbrämter schwarz-weiss Philosophie fusst.

Da kommt das heutige Video der Woche gerade recht: Im zweiten Video der  Reihe «Little Green Bags» räumen die Macher von der Uni St. Gallen  mit den zehn Mythen zum Thema Unternehmertum auf — und zeigen darüber hinaus, wie man es auch ohne Geld, Businessplan oder Geschäftsidee zum eigenen Start-up schafft.

Viel Spaß beim schlauer werden 😉

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

 

2 Gedanken zu “…die unternehmerische Methode….

  1. Schöner Kommentar – vielen Dank. Nur ein Hinweis sei erlaubt: In meinem Beitrag taucht gar keine „Eingangsfrage“ auf – insofern kann der Film darauf auch keine Antworten geben….. Richtig ist: Im sozialen Bereich müssen wir noch viel Überzeugungsarbeit leisten, um den KollegInnen klar zu machen, dass sich auch unsere Branche den Gesetzmäßigkeiten des Wirtschaftens nicht entziehen kann…..

    Viele Grüße
    Thomas

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  2. Das ist ein nettes Filmchen, berührt aber die Eingangsfrage wenig – warum viele Menschen, die im sozialen Bereich arbeiten, gerne nur dann über Geld reden mögen, wenn es um ihre nicht angemessenen Löhne geht (was absolut stimmt), aber gleichzeitig vor Unternehmern als Kooperationspartnern zurückschrecken, und diese gleich in die Schublade der „Kapitalisten“ eingeordnen, wenn scheinbar so hässliche Wörter wie „Umsatz“ oder „Profitabilität“ ins Spiel kommen.
    Vielleicht gibt es ja auch einen Film der erklärt, warum Unternehmertum auch dann gut und sozial sein kann, auch wenn es keine gemeinnützige Rechtsform hat? Beispiele dafür gibt es eigentlich genug.

    Gefällt 2 Personen

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