#steglitzhilft / update 28-12-14

Mixity - Two joint hands symbolizing diversityHeute erreichte uns die Nachricht, dass die Halle in der Lippstädter Strasse wieder warm ist und die ersten Flüchtlinge wieder dort ankommen…..  Welcome in Lichterfelde Süd!

Wir rechnen damit, dass die Halle in den nächsten Tagen recht voll wird – rund 200 Menschen werden erwartet. Wir haben derzeit sehr viele Sachspenden “auf Lager” – gehen aber davon aus, dass v.a. die warme Kleidung für Kinder, Frauen und Männer und die Winterschuhe sehr schnell weg gehen….. Wir freuen uns, wenn Sie weiterhin warme Sachen, Schuhe, Decken, aber auch Hygienartikel (Binden, Windeln, Taschentücher, Duschzeug, Seife etc.) spenden!

Am Montag, den 29.12. in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr nehmen wir wieder dankend Ihre Sachspenden im KiJuNa (Scheelestrasse 145 / Ecke Osdorfer Strasse) in Lichterfelde Süd an – anschließend werden wir wahrscheinlich gleich mit dem VW-Bus rüberfahren und Sachen an die Flüchtlinge verteilen.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Beitrag in Ihren Netzwerken teilen und dabei den Hashtag #steglitzhilft verwenden – VIELEN DANK!

(Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf dem Blog des Stadtteilzentrum Steglitz gepostet: sz-s.de)

6 Gedanken zu “#steglitzhilft / update 28-12-14

  1. Welcome zu sagen, ist gut und schön, und es in Netzwerken „weiterzusagen“ auch…reicht aber nicht. Ist irgendwo die Hausnummer 5 bekanntgegeben, dass man mal was vorbeibringen . kann? Nein. Ist von aussen für die Öffentlichkeit ersichtlich, um welches Gebäude es sich handelt? Nein. Nur weil ich vor der Lippstädter Str. 5 Frau Petra Pau sah, wusste ich, dass dort die Flüchtlingsunterkunft „versteckt“ wird. Kein Schild von aussen, dass hier Flüchtlinge sind, geschweige denn, dass man dort Spenden abgeben kann! So erreicht man Anwohner oder Rentner, die nicht online aber spendabel sind, schon gar nicht. Es reicht nicht ein Artikel im November im Wochenblatt, dass irgendwann Flüchtlinge am „Ostpreussendamm“ eintreffen. Dies ist in meinen Augen keine Willkommens – sondern „Abschirm“oder „Versteckt“-Kultur. Warum hält man die Flüchtlinge dermassen versteckt? Wenn dort 200 Leute drinsitzen, warum bekommen sie keine frische Luft? draussen sieht man jedenfalls niemanden! Wenn man reinmöchte, um sich zu erkundigen, ob denn hier nun Flüchtlinge sind, wird man gleich von einer Drohkulisse aus Securitymen abgefangen, die überhaupt nicht auskunftsfreudig sind, was denn nun benötigt würde! Da fragt man sich, wer verantwortet und warum ein solches Projektmanagement? Um nicht braune Elemente anzuziehen und Demos abzuwenden, oder um Flüchtlinge wie Gefangene zu halten, damit sie nicht ausbuchen, weil sie ja keinen Status haben…Was ich mir als Willkommenskultur eher vorstelle, ist Flyer an alle Anwohner der Siedlung Holtheimer Weg/ Westfalenring verteilen, mit Uhrzeiten und Adresse für die Spendenabgabe…muss ich wohl jetzt selbst machen, wenn von offizieller Seite nix zu erwarten ist.

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    • Lieber Leser,
      vielen Dank für den Kommentar….Die Kritik teile ich nicht ganz: Der Standort „Sporthalle Lippstädter Strasse“ ist für ziemlich alle (halbwegs ortskundigen) Menschen insofern eine recht präzise Ortsangabe, da es in der Straße nur diese eine Sporthalle gibt. Die Flüchtlinge sind jetzt etwas über zwei Wochen hier – wir (das Stadtteilzentrum Steglitz) machen seit Weinachten auf unserer Website, bei Facebook und Twitter und auch hier in diesem Blog eine relativ intensive Öffentlichkeitsarbeit. Unter dem Schlagwort #steglitzhilft werden regelmäßig Infos veröffentlicht zu Fragen rund um die Themen „Sachspenden und ehrenamtliches Engagement“. Auch die Berliner Woche hat berichtet. Gerade heute kamen rund 20 HelferInnen aus dem Kiez im KiJuNa zusammen, um über die Schaffung von Angeboten für die Flüchtlinge in den umliegenden Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftseinrichtungen (und die Begleitung dorthin) zu beraten…. Es wird ab nächste Woche zahlreiche Freizeitangebote für die Flüchtlinge in und ausserhalb der Sporthalle geben…… Dass die Situation in der Halle alles andere als optimal ist, ist allen (!) Beteiligten klar – aber der ASB und der beauftragte Sicherheitsdienst geben vor Ort ihr Bestes – vorbildliches Engagement….. Und dass es mitunter sinnvoll und notwendig sein kann, den Zutritt zur Halle zu steuern / zu kontrollieren erscheint mir plausibel, nach dem ich mitbekommen habe, wie Bild- und BZ-Redakteure da drin aufgetreten sind und Flüchtlinge mit Geld geködert haben, dort zu posieren um eine vollkommen an den Haaren herbeigezogene Story mit Bildern hinterlegen zu können….. Aber das ist eine andere Geschichte…..Wenn Sie sich zusammen mit uns und anderen für die Flüchtlinge in der Halle an der Lippstädter Strasse 5 engagieren möchten, können Sie uns gern eine Mail an helfen@sz-s.de schicken…. Wir freuen uns über engagierte Mitstreiter!

      Herzliche Grüße, Thomas

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