Soziales Unternehmertum zur Förderung sozialer Innovation

© mindscanner - Fotolia.com

© mindscanner – Fotolia.com

Am Montag und Dienstag der kommenden Woche bin ich bei einer Veranstaltung des „Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.“ Der Name steht für Tradition und (das verrät der Begriff „Fürsorge“) für ein eher klassisches Modell der Sozialarbeit. Umso erfreulicher, dass sich der Deutsche Verein nun auch dem Thema „Soziales Unternehmertum“ widmet. Ein weiterer Beleg dafür, dass dieses Konzept in der Mitte der Fachwelt ( und der Gesellschaft ?) angekommen ist.

Die Ankündigung der Tagung, die im NH Hotel Alexanderplatz in Berlin stattfindet, verspricht viele Anregungen und hilfreiche Informationen:

„Im Rahmen ihrer Initiative für Soziales Unternehmertum hat die Europäische Kommission Maßnahmen und Aktionen ins Leben gerufen, um ein Umfeld zur Förderung der Sozialunternehmen als Schlüsselakteure der Sozialwirtschaft und der sozialen Innovation zu schaffen. Es sollen innovative Ideen zur Bewältigung der vielfältigen und zahlreichen sozialen Bedürfnisse unterstützt werden. Die möglichen Handlungsfelder sind, wie die gesellschaftlichen Herausforderungen selbst, vielfältig: Armutsbekämpfung, Integration in den Arbeitsmarkt, Verringerung von Jugendarbeitslosigkeit, Umgang mit dem demografischen Wandel, Pflege älterer Menschen, Prävention…

In der Fachveranstaltung werden zunächst die Inhalte der Initiative für Soziales Unternehmertum mit Fokus auf die Förderung sozialer Innovation beleuchtet. Dabei geht es um den Stand der Umsetzung der Initiative ebenso wie um die Bedeutung für das deutsche Wohlfahrtssystem: Wie kann Deutschland von diesen Ideen profitieren? Gibt es schon Beispiele aus der sozialen Praxis, die als innovativ gelten können? Welcher Unterstützungsstrukturen bedarf es und welche Möglichkeiten gibt es bereits?

Der Austausch der teilnehmenden Leitungs- und Fachkräfte aus Kommunen, Verbänden und Stiftungen soll Potentiale sowie kritische Aspekte thematisieren und anhand aktueller Beispiele erörtern, wie innovative Lösungen für die kommunalen Anforderungen entwickelt werden können.“

neue Programme zur Förderung des Sozialen Unternehmertums 

Vorgestellt werden im Rahmen der Tagung auch interessante neue Förderprogramme der EU: Andrea Maier von der Europäischen Kommission präsentiert das Programm „EaSI“ zur Förderung von Sozialunternehmen, Ministerialdirigent Markus Zorzi erläutert und diskutiert „Social Impact Bonds“  und  Prof. Dr. Bernd Schlüter, Mitglied im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, stellt die „Europäische Initiative für Soziales Unternehmertum“ vor. Das wird spannend.

Der TeilnehmerInnenkreis ist auf 28 Menschen begrenzt.

Ich werde unter dem Hashtag #sozialesunternehmertum aus der Veranstaltung heraus twittern (wer mir folgen möchte: @tmampel) und anschliessend hier im Blog berichten. Für persönliche Beratung in Euren Projekten und Informationen zu den vorgestellten (neuen) Förderprogrammen stehe ich ebenfalls gern zur Verfügung.

Anfragen (gern auch mit konkreten Terminwünschen) an mampel@andersberater. de

schreib einen Kommentar.....

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s