Commitment ist alles

Pfeil von einem Kompass zeigt in Richtung Mission

(c) fotolia.com

Wenn ich  die zurückliegende Woche unter ein „Motto“ stellen sollte, dann würde ich mich für den Satz „Commitment ist alles“ entscheiden.

Mit insgesamt 24 Terminen – Mitarbeiter-gesprächen, Planungsmeetings und Sitzungen – waren die 5 Arbeitstage recht gut gefüllt. Interessanterweise ging es in fast allen Gesprächen und Meetings um wichtige Grundlagen der vor uns liegenden Arbeit: Stellen-  und Aufgabenbeschreibungen müssen entweder neu entwickelt oder angepasst und neu verhandelt werden, da sich die Schwerpunkte unserer Arbeit – und damit die Anforderungen an jeden einzelnen von uns – verändern; unser Projekt „StadtteilZeitung“ soll neu aufgestellt und neu ausgerichtet werden; neue Standorte, die entstehen wollen geplant, neue Projektideen mit Leben erfüllt werden; für unsere Notunterkunft (und alle weiteren Unterkünfte, die noch kommen werden) wollen wir hauseigene Qualitäts- und Leistungsstandards entwickeln und festlegen; in bezirklichen Gremien und Arbeitsgruppen bereiten wir uns auf große Herausforderungen und neue Themen vor, die unseren Arbeitsalltag in diesem Jahr massiv beeinflussen werden – u.a. dem zu erwartendem stärkeren Zuzug von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in unseren Bezirk. Kurzum: Wir planen, organisieren, koordinieren und reflektieren unsere Vorhaben, Verpflichtungen und die Umsetzung unserer Ideen.

Das ist alles nicht wirklich spektakulär. Muss und sollte aber gründlich und regelmäßig gemacht werden. Und auch wenn diese Kommunikationsprozesse nicht immer konfliktfrei über die Bühne gehen (dafür sind die beteiligten Menschen zu unterschiedlich und ihre Sichtweisen und Erfahrungen zum Teil zu verschieden) so stellt sich im Ergebnis immer ein Fortschritt in der internen und externen Zusammenarbeit ein. Ein neues Commitment auf die Themen, Projekte, Anforderungen, Arbeitsweisen. Und Commitment ist ein ganz zentraler Erfolgsfaktor in jeder Organisation, in jedem Unternehmen, in jedem Projekt, in jeder Arbeitsgruppe. Nur wenn alle Beteiligten sich selbst auf das gemeinsame Ziel verpflichten, „an einem Strang ziehen“, sich von den gleichen Ideen leiten lassen kann, ein Vorhaben erfolgreich sein. Meine Erfahrung: Commitment kann sich nur einstellen, wenn in der Organisiation  ein offenes Kommunikationsklima herrscht, wenn die Ziele und die Gründe für bestimmte Handlunsgweisen und Entscheidungen offen und transparent kommuniziert werden – und wenn man es aushält, dass Meinungen und Haltungen manchmal sehr unterschiedlich sein und Diskussions- und Aushandlungsprozesse mitunter anstrengend sein können.

Wie seht Ihr das? Was für Erfahrungen macht Ihr in Euren Unternehmen und Projekten damit?

Wow und Non-Wow der Woche

Mein „Wow“ der zurückliegenden Arbeitswoche war die Runde der geschäftsführenden Mitarbeitenden der Berliner Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäuser, die am Mittwoch in einer Notunterkunft der Volkssolidarität in Marzahn-Hellersdorf stattgefunden hat und die ich moderieren durfte. Die Kolleginnen und Kollegen machen da eine tolle Arbeit – in einem sicher nicht immer ganz einfachen Umfeld. Ich finde es immer wieder aufs Neue verblüffend, wie unterschiedlich Berlin sein kann….. „Mein“ gewohntes und geliebtes Steglitz-Zehlendorf ist so ganz anders, als das fremde und ferne Marzahn. Gerade deshalb ist aber Austausch mit den KollegInnen so interessant, denn trotz aller Unterschiedlichkeit gibt es auch viele Gemeinsamkeiten und ähnliche Herausforderungen im Arbeitsalltag. Durch den Austausch und die Zusammenarbeit mit den Kollegen im VskA erweitert sich mein Horizont erheblich – und idealerweise werde ich durch diese neuen Impulse und Eindrücke auch ein bisschen kompetenter und schlauer……

Mein „Non-Wow“ der Woche ….. ? Gibts nicht. Ich hatte in dieser Woche keine „negativen“  Erlebnisse oder Erfahrungen zu verzeichnen. Kommt mir manchmal selbst komisch vor.  Ist aber so. (bin aber ziemlich sicher: Das wird nicht jede Woche so sein…. ;-))

Eure Fragen an den Regierenden Bürgermeister….?

Zum Abschluss mal wieder eine kleine Umfrage……. mit der Bitte um kurze knackige Antworten als Kommentar zu diesem Artikel!

Am 19.1. besucht der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, eine Einrichtung unseres Vereins, um sich über das Thema „Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit“ zu informieren und mit uns auszutauschen. Wenn Ihr ihm zu diesem Themenkomplex eine einzige Frage stellen dürftet – welche wäre das?

Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge – vielleicht kann ich die eine oder andere am Dienstag ja anbringen 🙂

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Seit November 2013 schreibe ich (mehr oder meist weniger regelmäßig)  an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter und Co.) teilt und verbreitet!

 

 

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