4 Schritte vor…

Das war wieder eine rasante Woche. Volles Programm und in ein paar Angelegenheiten wieder den einen oder anderen großen Schritt vorwärts gekommen:

  • Unser Antrag für den Ausbau (eigentlich fast ein kompletter Neubau) einer neuen Kita unseres Vereins in Alt-Marienfelde ist in dieser Woche komplett fertig gestellt und an die (hoffentlich) fördernden Stellen rausgeschickt worden. Jetzt bitte Daumen drücken – wenn alles klappt, gibt es im Laufe des Jahres in Marienfelde 60 neue Kitaplätze. Kann die Ecke gut gebrauchen!
  • Unsere Weiterbildungsmaßnahme „Flüchtlingshelfer/in“ scheint genau den Nerv der Zeit zu treffen. Wir starten am 1.2. mit dem ersten Kurs – und habe jetzt schon Anmeldungen für die zweite Ausbildungsgruppe, die am 7.3. startet. (weitere Infos findet Ihr hier: garagelernhaus.de/fluechtlingshelfer – könnt Ihr bitte gerne teilen. Danke!)
  • Zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Hauskrankenpflege e.V. (B.A.H.) bieten wir einen gemeinsamen Lehrgang „Fachwirt/in im Sozial-/Gesundheitswesen“ an. Zusammen mit der B.A.H. haben wir ein Angebot entwickelt, dass sich speziell an Leitungskräfte und Pflegedienstleitungen in ambulanten Pflegediensten richtet. Unsere gemeinsame Presseinformation findest Du hier: garagelernhaus.de/kooperation-mit-der-bundesarbeitsgemeinschaft-hauskrankenpflege-e-v – Wir freuen uns, dass der Kurs im Frühjahr 2016 startet!
  • Unser neues „Baby“ – ein Jugendwohnprojekt für unbegleitete, minderjährige Geflüchtete in Berlin-Spandau, läuft gut an….. Die Finanzierung scheint in „trockenen Tüchern“, die Perspektive ist prächtig: so wie es scheint, können wir an diesem Standort eine langfristige Perspektive entwickeln.

Wow und Non-Wow der Woche

IMG_4469Neben den oben erwähnten Erfolgen war natürlich der Besuch des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, in unserer Einrichtung „KiJuNa“ am 19.1. ein riesiges „Wow“-Ereignis. Zusammen mit der Jugend- und Bildungssenatorin Sandra Scheeres, dem Bezirksbürgermeister Norbert Kopp, der Jugendstadträtin von Steglitz-Zehlendorf Christa Markl-Vieto, dem Sportstaatssekretär Andreas Statzkowski und der Wahlkreisabgeordneten Cornelia Seibeld informierte sich der Regierende über unsere Flüchtlingsarbeit und insbesondere über die Arbeit der zahlreichen Ehrenamtlichen, die in diesem Bereich für das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. im Bezirk aktiv sind….  Simone Gogol hat den Besuch in einem Beitrag für die Stadtrandnachrichten sehr schön zusamengefasst: stadtrand-nachrichten.de – Wir haben uns durch diesen Besuch sehr geehrt gefühlt.

Sehr gefreut haben wir uns auch darüber, dass Andreas Statzkowski zusammen mit Cornelia Seibeld und dem Bezirksverordneten Bernhard Lücke anschliessend noch die Zeit gefunden haben, sich die vom Stadtteilzentrum Steglitz betriebene Notunterkunft in der Kiriat-Bialik-Sporthalle anzusehen und sich von der Qualität unserer Arbeit vor Ort ein  Bild zu machen. Das Feedback, das wir bekommen haben war jedenfalls sehr positiv!  Seit November 2015 sind hier rund 200 Geflüchtete zu Gast.

Absolutes „Non-Wow“ der Woche war ein Besuch der Qualitätsprüfung des lageso in der Notunterkunft. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Wir begrüßen unangemeldete Qualitätskontrollen aufs allerschärfste. Nur so lassen sich die „schwarzen Schafe“ unter den Betreibern von Flüchtlingsunterkünften ausfindig machen. Aber……: Was da einen Tag nach dem Besuch des Staatssekretärs abging lässt sich eigentlich nur noch unter dem Schlagwort „Realsatire“ abheften: Die vom Lageso Anfang November beschafften und gelieferten Doppelstockbetten entsprechen nun wohl nicht mehr den eigenen Qualitätsanforderungen des Lageso und sollen (natürlich auf unsere Kosten) ausgetauscht werden; es wird bemängelt, dass es in der Turnhalle keine Waschmaschinenanschlüsse gibt – Vorschlag des lageso: wir sollen (natürlich auf unsere Kosten) einen von zwei Duschräumen schliessen und dort Waschmaschinenanschlüsse herstellen….; die im Auftrag des Lageso verlegten Bodenplatten sollen alle durch einen PVC-Belag abgedeckt werden…. ebenfalls natürlich auf unsere Kosten. Ich hatte über dieses Erlebnis bei Facebook berichtet und einige interessante Rückmeldungen von Kollegen bekommen, die ebenfalls schon Besuch von dieser Truppe hatten.

Im Ergebnis scheint es so zu sein, dass die Prüfer die Prüfkriterien von Gemeinschaftsunterkünften auf Notunterkünfte in Sporthallen anwenden – was natürlich nicht funktionieren kann. Turnhallen sind keine Wohnstätten – sondern nur Provisorien zur Vermeidung von Obdachlosigkeit. Es gibt ernstzunehmende Hinweise darauf, dass sich die oberste politische Leitung in Berlin mit diesen Absurditäten befasst und Abhilfe schaffen wird……. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten 😉

 

 

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