Facebook – Seite oder Profil?

© bloomua - Fotolia.com

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Seit vielen Jahren habe ich ein Facebook-Profil (facebook.com/tmampel)  Neben meinem  Twitter-Account wohl das relevanteste Social-Media Tool, das ich nutze. Vor einiger Zeit habe ich auch eine Facebook-Seite eingerichtet (facebook.com/mampelswelt/). Gegenüber dem Facebook-Profil sind die Möglichkeiten der Verwaltung und der Auswertung bei den Seiten wirklich sehr luxuriös und vielseitig….. Für meine Zwecke (ich möchte insbesondere über meinen Job, meine beruflichen Interessen und Aktivitäten und die Schwerpunkte meiner Arbeit posten) ist eine Seite ein gutes Tool – man braucht mit den Leuten nicht „befreundet“ sein, sondern die Leser werden zu Lesern, in dem sie einfach mit einem Klick auf „Gefällt mir“ die Beiträge abonnieren.

Jetzt überlege ich, ob ich komplett umstelle und alle „Freunde“ meines Profils bitten soll, von nun an lieber meiner Seite zu folgen. Allerdings zögere ich noch, weil ich nicht so recht weiss, ob ich irgendwas wichtiges / beachtenswertes in diesem Zusammenhang übersehen habe – und frage nun die ExpertInnen in meinem Netzwerk mal um Rat: Was sagt Ihr: Profil oder Seite? Oder beides (und wenn beides: Welchen Sinn könnte eine „Doppelstrategie“ haben…..?)

Ich bedanke mich für Euer Feedback und Eure Hinweise 🙂

 

6 Gedanken zu “Facebook – Seite oder Profil?

  1. Ich führe mehrere Seiten und habe anfänglich versucht, es streng von meinem Profil zu trennen. Da ich die Inhalte, die ich beruflich bearbeite, aber auch privat lebe, ist es mit der Zeit zu schwer geworden und ich habe es aufgegeben. Das was ich privat schreibe darf die ganze Welt wissen – das ist mir völlig wurscht. (Die „echten“ Freunde erreiche ich auf anderen Kanälen) Zudem merke ich immer wieder, dass der gleich Inhalt, zum Beispiel eine Veranstaltung, privat mehr beachtet wird als beruflich. Also privat „Wer kommt mit mir mit!“ oder beruflich „Sie sind herzlich eingeladen!“ macht in der Ansprache durch den persönlichen Bezug doch sehr viel aus. Ich betrachte mein persönliches Profil heute eher als eine kommunikatives Austauschtool, als ein privates Schau-mal-was-ich-mache. Letztendlich steht hinter jedem Inhalt auch ein Mensch, egal was man macht, und ich glaube, dass die Resonanz größer ist, wenn die Leute merken, dass man tatsächlich dahinter steht, was man da gerade „verkaufen“ will. Seiten so persönlich zu führen geht auch, ist aber ein sehr großer Zeitaufwand. Also bin ich für den Mittelweg! 🙂

    P.S.: Trotzdem bin ich bei der Auswahl der „Freunde“ nach wie vor kritisch … ist ja doch noch ein großer Schritt bis zur öffentlichen Seite!

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  2. Wenn es um Seiten geht, folge ich gerne einem Thema nicht einer Person. Das Profil ist die Person. Beruflich und manchmal vielleicht auch ein wenig privat. Das ist Netzwerkarbeit. Politiker/innen mit Facebookseite finde ich weniger interessant als die mit Profil. Bei einer Umstellung würde es sicher schwierig, eine Grenze zu ziehen, denn es gibt auch virtuelle Freunde. Beim Profil gefällt mir die Abonnementfunktion.

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  3. Schön, dass Du das ansprichst. Immer habe ich mein Profil als politisches/professionelles Profil betrachtet und Privates vermieden. Mittlerweile sind Familie und Freunde außerhalb meiner Arbeit ebenfalls „alle da“ und vor allem die Übersee-Verwandten wollen in Kontakt bleiben. Deswegen dürfte eine FacebookSeite für mein öffentliches Leben wohl die richtige Variante sein. Bin gespannt, wie Du es machen wirst.

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