„Selbstverzwergung“

Detlef Schade ist Geschäftsführer eines Jugendhilfeträgers in Berlin- und er macht sich Gedanken zum Begriff „Selbstverzwergung“ ….. ein Beitrag, der zur Diskussion einlädt!

hzeambulant

Diesen schönen Begriff hat Prof. Holger Ziegler gestern abend in seinem Eingangsreferat zur SGB VIII-Reform auf der Veranstaltung „R/Deformierung der Jugendhilfe“ in der Pumpe benutzt, um das Selbstwertgefühl der sozialpädagogischen Profession zu kennzeichnen. Der konkrete Zusammenhang war, dass offenbar die Meldung von Kinderschutzlagen durch Mediziner sich überproportional als falsch erweisen – im Gegensatz zu Meldungen durch Sozialpädagog*innen, die aber trotz dieses Missverhältnisses immer geneigt seien, eine medizinische Einschätzung erstmal höher zu bewerten. Ich kann an dieser Stelle nur seinen Zahlen glauben, der Begriff „Selbstverzwergung“ in bezug auf die sozialpädagogische Profession aber hat gestern abend und heute morgen ein paar Gedanken bei mir ausgelöst.

Seit ich in der Jugendhilfe tätig bin (seit 1983), habe ich immer wieder den Eindruck gewonnen, dass das Selbstbild vieler (nicht aller!) Sozialpädagog*innen ziemlich brüchig ist. Nicht bezogen auf sie als Personen, denn da sind viele dabei, die sehr selbstbewusst sind, sondern auf ihre Profession. Viele sind…

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