Schuld.

„Schuld“ ist kein brauchbares Konzept zur Beurteilung zurückliegender Sachverhalte, Prozesse oder Beziehungen. Die allermeisten Menschen, die ich kenne, tun das, was sie tun mit plausiblen Absichten und aus ihrer Lebenssituation heraus betrachtet durchaus logisch nachvollziehbar. Manchmal trifft man Entscheidungen und geht Wege, die andere Menschen verletzen und meist für diese nicht nachvollziehbar sind. Das ist manchmal betrüblich, in Einzelfällen sogar dramatisch. Aber nicht zu ändern. Menschen entwickeln sich, gehen Wege, entwickeln sich auseinander, gehen eigene Wege. Das ist gut so. Jeder Weg verdient Respekt. Schuldzuweisung verschließt Türen. Verschlossene Türen führen dazu, dass Mauern undurchlässig werden. Undurchlässige Mauern machen keinen Sinn, den sie verhärten die Fronten und  verhindern Austausch und gegenseitiges Verständnis. Austausch und gegenseitiges Verständnis sind aber die Voraussetzung für einen respektvolles und wertschätzendes miteinander.  Und Schuldzuweisung verleugnet den eigenen Anteil am Prozess und am gemeinsamen Weg, der in Frage gestellt ist.

Und wer frei von Sünde ist werfe den ersten Stein…

#nurmalso

 

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