Woche 1: minus 1 kilo

Aller Anfang ist schwer. So sagt es der Volksmund. Und manchmal hat der Volksmund verdammt recht. Es fällt mit tatsächlich schwer, neue Gewohnheiten einzuüben. Überall lauern Versuchungen, Abkürzungen, Gelegenheiten, es sich bequem zu machen. Aber der Gedanke etwas zu verändern, hat sich so fest in meinen Kopf eingenistet, dass ich mich in der ersten Woche meines Projekts #minus10  meistens ganz gut gegen meinen inneren Schweinehund (sollte ich ihm einen Namen geben??) duchsetzen konnte: Ich bin in der vergangenen Woche dreimal laufen gegangen, habe verschiedene kleinere Strecken mit meinem „Klappi“ zurückgelegt, meide den Fahrstuhl und laufe die Stockwerke rauf und runter. Und ich habe mich bei Kieser angemeldet. Ich  gehe davon aus, dass es Bewegung bald  ganz normaler Teil meines  Alltags sein wird. Wenn ich dranbleibe…… 😉

Ungewohnter und auch  unbequemer ist die Beschäftigung mit dem Thema Ernährung. Um meine Ziele zu erreichen, muss und will ich die Kalorienzufuhr dramatisch reduzieren. Ich habe in den letzten  Monaten und Jahren  deutlich zu viele davon zu mir genommen.  Und die Regel heisst: Wenn Du abnehmen willst, musst du eine negative Kalorienbilanz erreichen. Das ist mir in der vergangenen Woche dreimal gelungen  – nämlich an den Tagen, an denen ich laufen war.

Mein größtes Problem: Ich weiss gar nicht, wieviele Kalorien in welchen Lebensmitteln stecken.

Deshalb habe ich mir eine App besorgt, die mir da sehr weiterhilft. Mein Umfeld guckt zwar etwas kritisch – teils mitleidig – wenn ich meine Speisen und Getränke eingebe um ausrechnen zu lassen, wo ich energiebilanztechnisch aktuell stehe – aber es hilft mir sehr. Sehr zu meiner Überraschung sind es gar nicht so sehr die „großen Speisen“, die reinhauen (wenngleich eine wichtige neue Regel  für mich heisst: „Nur noch eine warme Hauptmahlzeit am Tag“)  – es sind die vielen kleinen Dinge, die „so nebenbei“ den Weg in mein Stoffwechselsystem finden. Beispiele?

  • eine Handvoll Haribokonfekt (100g – also eine ganz kleine Hand voll): 383 kcal;
  • 0,2 Liter Orangenssaft: 90 kcal;
  • 3 Kekse zum Kaffee: 147 kcal;
  • 2 Currywürste – mal schnell zwischen zwei Terminen (ich liebe Currywürste): 854 kcal
  • 0,5 l Pilsbier: 214 kcal;
  • 0,5l Cola: 210 kcal;
  • 100g Pringles: 504 kcal (und wer kann nach 100g Chips schon aufhören damit….?)

Die Liste liesse sich endlos fortsetzen. Und sie zeigt: ich muss mir v.a. die vielen kleinen Dinge zwischendurch genauer angucken, denn da kommen, ohne das ich das bewusst so mitkriege schnell mal 1000 kcal oder mehr in mich rein – zusätzlich zu meinen „regulären“ Mahlzeiten.

Die App heisst übrigens arise – kann ich sehr empfehlen. Einfach in der Bedienung und eine riesige Lebensmitteldatenbank. Bisher gabs doch noch kein Lebensmittel, das ich dort nicht gefunden habe. (hier der Link:  abnehm-app.de) Gibts aber glaub ich nur fürs iphone……)

Natürlich will ich jetzt nicht mein Leben lang Kalorien zählen und darüber dann Einbussen an Lebensfreude hinnehmen…. aber zumindest will ich die App so lange  nutzen, bis ich in mir drin ein eigenes Gefühl (und Grundwissen) über die Kalorienwerte der verschiedenen leckeren Sachen habe…….

Mein Ergebnis für die erste Woche: ich habe 1 Kilo abgenommen. Der Anfang ist gemacht. Und wie gesagt: der ist schwer. Aber: Alles ist schwer, bevor es leicht wird. Denk mal drüber nach…. 😉

3 Gedanken zu “Woche 1: minus 1 kilo

  1. Sehr gut Thomas, ich freu mich immer wenn sich jemand so offensiv mit sich selbst und seinen Gewohnheiten auseinandersetzt.
    Es gib das alkoholfreies Bier das auch schmeckt und als für die Knabbereien nebenbei gibts auch leckere Alternativen.
    Aber gönn dir auch ab und an was, einen Tag in der Woche darf es dann auch eine doppelte Currywurst mit Pommes sein. Das mach ich auch so.

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Thomas!

    Respekt, dass du dich so gegen deinen inneren Schweinehund durchsetzen kannst!

    Wenn es mal doch nicht mehr klappt mit dem Abnehmen, habe ich einen kleinen aber wirksamen Tipp: medizinische Hypnose! Nur ein paar Sitzungen und man hat gar kein Verlangen mehr nach Süßkram & Co. (oder Currywürste) (-;

    LG Mona

    Gefällt 1 Person

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