Sozialräumliche Kooperation zwischen Öffentlichen und Freien Trägern

Foto: Uwe Lamm, contact gGmbH

Uwe Lamm (contact –  Jugendhilfe und Bildung gGmbH)  im Gespräch mit Prof. Hinte und Reinhard Hoffmann

Sozialraumorientierung in der Jugendhilfe hat sich als fachlicher Standard bundesweit (bzw. im deutschsprachigen Raum) durchgesetzt. Denn es macht Sinn, den Menschen ganzheitlich in seiner Lebenswelt (den Sozialraum) zu betrachten statt seine Biographie in die Logik jugendamtlichen Abteilungsdenkens zu zwingen. Prof. Wolfgang Hinte (Mitglied des Bundesvorstandes des vska – Fachverband für Nachbarschaftsarbeit) gilt als einer der Vordenker der Sozialraumorientierung und hat auch der Entwicklung in Berlin wichtige Impulse gegeben. Unter anderem hat er das Modellprojekt „Sozialräumliche Leistungen“ im Bezirk Steglitz-Zehlendorf (ein Kooperationsprojekt von Stadtteilzentrum Steglitz e.V. , Mittelhof e.V. und der FSD-Famos gGmbH ) fachlich begleitet. Das Projekt wurde am 31.12.2018  beendet und trotz beeindruckender Erfolge nicht in die Regelfinanzierung übernommen. Reinhard Hoffmann scheidet nach 25 Jahren Dienstzeit Ende 2018 aus dem Amt. Als Jugendhilfeplaner des Bezirks Steglitz-Zehlendorf hat er maßgeblich dazu beigetragen, die bezirkliche Jugendhilfe zu modernisieren und zu professionalisieren. Uwe Lamm, Geschäftsführer der contact – Jugendhilfe und Bildung gGmbH bespricht im Interview mit beiden die Gelingensbedingungen und Fallstricke sozialräumlicher Arbeitsweisen und Kooperationen zwischen dem öffentlichen Träger und frei-gemeinnützigen Träger der Jugendhilfe.

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