Wie wir Älteren #fridaysforfuture unterstützen können

© DOC RABE Media – Fotolia.com

Wir Älteren haben wesentlichen Anteil daran, dass das Klima unseres Planeten in eine dramatische  Krise geraten ist. Der Klimawandel ist zu einer existentiellen Angelegenheit für alle nachfolgenden Generationen geworden. Aus diesem Grund gehen Schülerinnnen und Schüler auf die Straße. Jeden Freitag. Überall auf der Welt. Eine große kleine Schwedin hat angefangen, heute demonstrieren zigtausende in Europa, Neuseeland, Hawai….. global. Weltumspannend. Das berührt mich, macht mir Mut, fordert mich heraus!

Vielen Beamten und Politikern fällt nichts anderes ein, als (manchmal sogar noch „freundlich“ und das Engagement „anerkennend“ verpackt) diesen jungen Menschen mit Strafen und Sanktionen zu drohen. Denn Schule schwänzen wird als schlimmes Vergehen in diesem Land gewertet. (In einem Land, das seit Jahren das Thema Unterrichtsausfall und Bildungsnotstand nicht in den Griff bekommt übrigens…..) Ich denke, da ist unsere Solidarität gefragt und ich möchte uns alle auffordern, zu überlegen, wie wir diese guten jungen Leute  unterstützen können.

Einige Ideen von mir – Ihr habt sicher noch viel mehr:

  • Wir Sozialarbeitende können den Schüler*innen Räume und Technik und Infrastruktur in unseren Nachbarschafts- und Bürgerhäusern und Jugendzentren zur Verfügung stellen, damit sie ihre Aktionen und Themen vorbereiten und besprechen können;
  • Einige von uns sind Juristen: Wir können Jugendliche und ihre Eltern kostenlos beraten, die von Ordnungsgeldern wegen Schulschwänzen bedroht sind und sie juristisch beraten, wie sie sich gegen Sanktionen der Schul- und Bildunsgverwaltungen wehren können;
  • einige von uns können spenden: Wir können Patenschaften übernehmen für Schüler*innen, die Strafen oder Ordnunsgelder o.ä. bezahlen müssen oder können Geld geben für Material für Aktionen;
  • manche von uns sind oder kennen Arbeitgeber: Wir können darauf achten, dass Jugendliche, die wir in Ausbildungen einstellen, nicht wegen „unentschuldigter Fehltage“ benachteiligt werden ….

Was fällt Euch noch so ein? Ich glaub, wir sind jetzt alle gefordert!

#fridaysforfuture #Solidarität

Ein Gedanke zu “Wie wir Älteren #fridaysforfuture unterstützen können

  1. Mir fällt gerade etwas dazu ein.
    Ich habe mit meinem Sohn, über die Demonstrationen gesprochen und da auch an seiner Schule mit Fehlzeiten gedroht wurde, selbst bei Krankschreibung, kam mir die Idee, dass sich die Schüler ihre Fehlzeiten mit einem Schreiben und dem Grund ihres Fehlens, Woche für Woche von der Schulleitung abzeichnen lassen. Damit können sie später beweisen, dass sie sich für eine gute und wichtige Sache eingesetzt haben und keine Schulschwänzer sind.

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