ein paar Gedanken zum Thema „Fokus“

© Alex White – Fotolia.com

Der eine oder die andere, die diesem Blog verfolgt, weiss, dass ich mir immer mal wieder Gedanken darüber mache, wie ich mich und meine Arbeit gut organisiert bekomme. Selbstorganisation, Selbstmanagement, Produktivität sind Themen, die mich interessieren und mit denen ich mich gern beschäftige. Mein Ziel: Ich möchte die richtigen Dinge richtig machen. Und damit fangen meine „Probleme“ schon an: Was sind die richtigen Dinge?  Was heisst richtig machen? Wie setze ich die richtigen Prioritäten? Wie schaffe ich mir dafür Freiräume? Wie schaffe ich es – frei nach Covey – mir Termine für meine Prioritäten zu setzen – statt Prioritäten für meine Termine zu definieren? Ich suche immer wieder nach den hierfür am besten geeigneten Tools und Methoden. Mal arbeite ich analog und versuche mich mit dem „Bullet Journal“ zu organisieren, dann schwöre ich wieder auf meine digitalen Werkzeuge und Workflows. Letztens habe ich tatsächlich mal in Erwägung gezogen mit für ein paar Hundert Euro einen „Fokus-Planer“ aus Papier zu bestellen. Zum Glück hat sich „mein geiziges Ich“ durchgesetzt……

Die Antworten, die ich auf meine Fragen nach dem „besten Weg“ bekomme,  deuten darauf hin, dass eine Ausrichtung an Werten, Visionen und Zielen unabdingbare Voraussetzung dafür ist, seine Haupt- und Kernaufgaben zu definieren und sich auf sie zu fokussieren. Leuchtet mir ein. Eigentlich. Und immer öfter gelingt es mir auch, diese „Fokus-Aufgaben“ zu erfassen und sie anzugehen. Aber oft auch nicht. Oft starte ich motiviert –  meine Fokus-Aufgaben fest im Blick – in meinen Tag …. und dann kommt „Alltag“ um die Ecke  – mit kleinen und größeren „Katastrophen“, mit Unvorhersehbaren, mit dringlichen unwichtigen Dingen, die aber weggearbeitet werden müssen.  Und das mit dem „wegdelegieren“ dieser Aufgaben und Anliegen klappt auch nur begrenzt, da alle um mich herum, die für solche zusätzlichen Aufgabe theoretisch in Frage kommen, selbst voll sind mit Jobs und tagtäglich mit ihrer To-Do-Liste kämpfen…..Fast alle Menschen, die ich kenne, haben zuviel zu tun. Wie willst du da noch sinnvoll delegieren?

Ich werde also weitersuchen….. nach dem (für mich) besten Weg, alles unter einen Hut zu kriegen und mir mehr Zeit für die wirklich wirklich wichtigen Dinge freizuschaufeln.

Wenn Ihr Lust (und Zeit) habt, könnt Ihr ja mal Eure Strategien verraten: Wie organisiert Ihr Eure Aufgaben und Projekte, wie schafft Ihr Euch Freiräume für Eure Fokus-Aufgaben? Was ist Euer ultimativer Lifehack? Ich bin sooooooo gespant und neugierig! 

2 Gedanken zu “ein paar Gedanken zum Thema „Fokus“

  1. Los geht’s 😵:
    Aktuell ist mein #WORT2020 Fokus
    Mit dem 1.1. begonnen
    Habe mein WIP Limit auf 1 (eins) gesetzt und mich aus vielen anderen Projekten & Projektchen verabschiedet

    Will mich fokussieren und eine Sache richtig angehen, das dann neben meiner Familie und dem Beruf.
    Den Donnerstagabend habe ich für privates Büro Krams reserviert und danach mein ehrenamtliches Herzensthema

    Werde nach 3 Monaten schauen, wie es durchhalte – Blog Beitrag folgt dann (bestimmt)

    Gefällt 2 Personen

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