statt eines Eintrages im GF-Tagebuch……

Ich habe seit Mai 2020 nur wenige  Beiträge hier in meinem Geschäftsführer-Tagebuch veröffentlicht. Ich habe die Frage für mich noch nicht abschliessend geklärt, wieviel „internes“ aus dem Stadtteilzentrum darf / soll hier öffentlich werden, was soll / muss intern mit den Kolleg*innen kommuniziert und diskutiert werden? Mein GF-Kollege Kristoffer Baumann (seit Juli 2020 mit mir zusammen in der Geschäftsführung unserer Organisation tätig) und ich haben daher in diesem Jahr angefangen ein SzS-internes Geschäftsführungs-Logbuch zu führen. Wöchentlich informieren wir die Mitarbeitenden über aktuelle Themen, Projekte, Probleme und Entwicklungen und laden zur Diskussion ein. Das läuft gut an!

Damit Ihr aber trotzdem wisst, was in diesem Jahr im Stadtteilzentrum Steglitz los war und womit wir uns beschäftigt haben, zitiere ich heute – ausnahmsweise – mal aus einem Post, den wir am Freitag in unserem internen Mitarbeitenden- Netzwerk veröffentlicht haben 🙂

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

viele von uns machen drei Kreuze, dass dieses sehr anstrengende und sehr außergewöhnliche Jahr nun endlich zu Ende geht. Corona hat uns das ganze Jahr über beschäftigt und insbesondere auch in der Zeit des 1. Lockdowns auf unterschiedlichsten Ebenen sehr gefordert. Ihr alle habt in diesem Jahr außergewöhnliches geleistet und jede*r Einzelne hat sich die langersehnte Weihnachtspause mehr als verdient.

Ganz besonders denken wir natürlich in diesen Tagen an die Kolleg*innen, die sich als Kontaktperson 1. Grades aktuell in Quarantäne befinden – und unsere Gedanken und unsere Sorge gilt im speziellen auch den Kolleg*innen, die positiv auf Corona getestet wurden und Weihnachten nicht so unbeschwert und entspannt feiern können, wie wir anderen. Wir wünschen von hier aus „Gute Besserung“ und einen milden Verlauf!

Wir möchten an dieser Stelle einen kleinen Jahresrückblick wagen – denn trotz der beschriebenen Belastungen haben wir in 2020 wirklich viele tolle Sachen bewegt und waren unterm Strich ziemlich erfolgreich.

Ein paar „Highlights“:

– Im Frühjahr (kurz nach dem 1. Lockdown) haben wir den Zuschlag für das neue Stadtteilzentrum Südost bekommen und können – in Kooperation mit unseren Freunden vom Mittelhof e.V. – ein neues Angebot der Nachbarschafts- und Stadtteilarbeit in Lankwitz entwickeln und aufbauen. Die Umbauarbeiten des Standortes in der Leonorenstraße sind im November abgeschlossen worden und so Corona es zulässt, werden wir Anfang 2021 die Türen für die Nachbarschaft öffnen;

– ebenfalls in Kooperation mit dem Mittelhof sind wir seit kurzem für das Projekt „Gebietskoordination Großsiedlung Kamenzer Damm“ (www.kamenzer-damm.de) zuständig. Eine spannende Aufgabe für die nächsten  Jahre und eine perfekte Ergänzung der Arbeit des eben erwähnten Stadtteilzentrums Südost;

– seit dem Sommer haben wir den Auftrag das FEIN-Projekt „Kiezmentor*innen Thermometer-Siedlung“ durchzuführen und weiterzuentwickeln – ein wunderbares Projekt zur Förderung ehrenamtlichen Engagements in einem der sozialen Brennpunkte im Bezirk Steglitz-Zehlendorf;

– seit dem 1. Juli hat das Stadtteilzentrum Steglitz mit Kristoffer Baumann einen zweiten Geschäftsführer – wir finden uns jetzt „Doppel(t)spitze“ 😉

– im Sommer haben wir in unserer Organisation ein neues Entgeltsystem eingeführt und orientieren uns nun an den Gehältern gem. TVL bzw. TVL-S ….. für sehr viele Kolleg*innen im Stadtteilzentrum Steglitz e.V. führte dies zu z.T. erheblichen Einkommensverbesserungen……;

– seit September gibt es die Stelle der Qualitätsmanagementbeauftragten im Stadtteilzentrum – ab Januar 2021 sogar mit 30 Stunden/Woche. Mit einem agilen Qualitätsmanagementsystem wollen wir unsere Projekte und Einrichtungen dabei unterstützen die wiederkehrenden Prozesse und Abläufe mit agilen Methoden und Prozessen weiterzuentwickeln und weiter zu optimieren;

– in 2020 hat sich das Stadtteilzentrum Steglitz dazu entschlossen, eine Gemeinwohlbilanz zu erstellen und sich – nach innen und außen transparent – auf den Weg zu machen, all seine Aktivitäten, Prozesse, Angebote, Leistungen und (Arbeits-) Beziehungen konsequent an den Zielen der Gemeinwohlorientierung auszurichten;

– in fast allen Einrichtungen und Projekten unseres Vereins hat Corona zu einem kräftigen Schub bei der Entwicklung der digitalen Angebote geführt. Viele von Euch haben sehr kreativ und erfolgreich an digitalen Konzepten gearbeitet, um den Kontakt zu Kindern, Jugendlichen, Eltern und anderen Nachbarn auch in Corona-Zeiten zu halten und zu pflegen. Die Arbeit des Stadtteilzentrums (also Eure Online-Aktivitäten) dienen vielen Einrichtungen und Projekten in Berlin mittlerweile als tolles Vorbild, dem sie nacheifern! 😉 

– Und nicht zu vergessen: Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. ist in diesem Jahr 25 Jahre alt geworden … und auch wenn wir nicht feiern konnten, gab es viele Gelegenheiten die Arbeit des letzten Vierteljahrhunderts vollumfänglich zu betrachten und zu würdigen J …… richtig Party gibt’s dann (hoffentlich) am 30. April 21…… Zwischenzeitlich empfehlen wir die Lektüre unserer wunderbaren Festschrift „25 Jahre Stadtteilzentrum Steglitz e.V.“ 

So gehen wir zwar mit dunklen Ringen unter den Augen, aber fachlich gut aufgestellt und gestärkt ins neue Jahr. Trotz alledem…. Hossa!“

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