Mit dem Herz in der Hand…. die eigene Zukunft gestalten. Zum Beispiel in der .garage berlin

IMG_2127Jeanette Hagen hat ein Interview  ausgegraben, das schon  einige  Jahre alt ist  und in dem ich darüber befragt werde, wie es 2006 mit der .garage berlin begann…..

Das Interview hat mir heute nochmal bewusst gemacht und in Erinnerung gerufen, dass die .garage nie fertig war….  und nie fertig sein wird…. Wir arbeiten an einem Projekt, in dem noch viel Potenzial schlummert. Und ich habe manchmal das Gefühl, dass die besten Zeiten der .garage noch kommen. Denn die Zeit ist reif für eine etwas andere Art der Gründungs- und Unternehmensberatung.

Was sind Deine Ideen und Wünsche in bezug auf eine gute und zeitgemäße Gründungs- und Unternehmens-/Organisationsberatung? Wie könnte die .garage Dir bei der Realsierung Deiner Ideen, Ziele und Visionen helfen? Ich freu mich auf Dein Feedback!

HIER gehts zum Interview auf der Seite der .garage berlin!

 

Was sagt die Gewerkschaft zu „agiler Organisationsentwicklung“?

Folge 5 unseres Podcast „Wir müssen mal reden“ ist online.

Screenshot 2019-04-12 15.33.35In der neuen Folge unseres Podcasts reden Kristoffer Baumann und ich mit Rolf Wiegand über agile Organisationsentwicklung im allgemeinen und über den Prozess im Stadtteilzentrum Steglitz e.V. .

Rolf ist „Vollblut-Gewerkschafter“ und Sozialdemokrat, jemand der sich fast rund um die Uhr für die Interessen und  Rechte von Arbeitnehmenden einsetzt. Uns hat interessiert, wie er als Gewerkschafter die Entwicklungen wahrnimmt und einschätzt. Und wir die diskutieren die Frage, ob es in agilen Organisationen und Unternehmen überhaupt noch formelle Mitbestimmungsgremien / -instrumente braucht. Seine Argumente sind nachvollziehbar, spannend – und laden zu weiteren Diskussionen ein.

Auf Euer Feedback und Eure Meinungen sind wir sehr gespannt!

Hier gehts zu FOLGE 5 „Wir müssen mal reden – mit Rolf Wiegand“

 

Podcast – kurze Wasserstandsmeldung…. und ein Tipp.

Trotz der  Wirren der Weltpolitik und der damit verbundenen Informationsflut dürfte es dem einen oder der anderen aufgefallen sein, dass die Pause unseres Podcasts „Wir müssen mal reden“ schon viel länger dauer als geplant.

Es gibt Schuldige, womit die in Deutschland in solchen Kontexten als erstes gestellte Frage schon mal beantwortet wäre. In unserem Fall (Gott sei Dank!) war  die Technik schuld 🙂 …. Wir hatten nämlich die Aufnahme mit Rolf Wiegand von verdi schon fertig …. Es war ein hochgradig interessantes Gespräch darüber, wie  sich das ganze Thema Selbstorganisation, agile Organisationsentwicklung, Überwindung von Hierachien und die Transformation von Organisationen („Reinventing SzS“) verhält zu den gewerkschaftlichen Positionen zu Mitbestimmung, den Rechten der Mitarbeitendenvertretungen und den (angenommenen und realen) Interessengegensätzen zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden…..

Weiterlesen

Workshop „Projekte besser managen mit Evernote“

Am Samstag, den 2.11.2019  von 10.00 – 16.00 Uhr kannst Du Dir die Grundlagen für mehr Produktivität und Effektivität  erarbeiten. Im Workshop „Projekte besser managen mit Evernote“ lernst Du, wie Dir das Programm dabei helfen kann und wie Du Evernote sinnvoll für Dich einrichtest und nutzt.

In einer kleinen Runde (max. 10 Teilnehmende aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich) zeige ich Dir in einem Workshop wie Du Evernote nutzen kannst, um deine Jobs in deinem Projekt oder Deinem Verein effektiver und effizienter zu organisieren. Neben einer kurzen Überblick über die wichtigsten Aspekte und Workflows der  Selbstmanagementmethode GTD von David Allen lernst Du die wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten von Evernote kennen.

Evernote ist in meinen Augen die Killer-App, mit der man fast alles managen kann, was  im beruflichen und im privaten Kontext auf dem Radar erscheint. Besonders auch für Leute aus dem Sozialbereich erscheint mir Evernote unverzichtbar, denn es bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen (meist kostspieligen)  Software-Lösungen:

  • Evernote bietet ein absolut faires Preismodell an, das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar….
  • Evernote ist flexibel und presst Dich nicht in irgendeine feste und starre Struktur. Du kannst Evernote so gestalten, wie Du es willst – egal ob, Du alles über Notizbücher oder über Schlagwörter ordnen oder ganz auf eine Struktur verzichten möchtest – alles ist frei gestaltbar. Jedes Evernote ist anders.
  • Evernote funktioniert plattformübergreifend, es gibt Versionen für alle Betriebssysteme.
  • Evernote läuft auch auf allen Mobile Devices – egal ob, Windows-, Android- oder iOS-System.
  • Evernote ist stabil, zuverlässig und v.a. seriös. Du musst Dir keine Sorgen um Deine Daten machen.
  • Du kannst Notizen nur für Dich und für Deinen privaten Gebrauch machen – und du kannst in gemeinsamen Notizbüchern zusammen mit anderen und im Team zusammenarbeiten…..

Die Liste der Vorzüge liesse sich noch lange fortsetzen (ich bekomme übrigens kein Geld dafür, dass ich hier soviel Werbung für das Programm mache…… es ist wirklich echte Liebe…). Gerade im Sozialbereich sind wir oft mit Informationsflut und chaotischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Evernote bietet dir die Möglichkeit im Chaos den Überblick zu bekommen und zu erhalten!

Was genau lernst Du im Workshop?

Weiterlesen

Facebook-Ambivalenz

Ich habe am letzten Wochenende die Dokumentation „Cambridge Analytica – The Great Hack“ angesehen und bin seither noch ambivalenter, was mein Verhältnis zu Facebook angeht. Auf der einen Seite liebe ich die Möglichkeit schnell mal ein paar  Informationen  zu bekommen oder abzusetzen, ich schätze es Sachen, die mich interessieren, mit meinen Fb-Freunden zu teilen. Und die eine oder andere sachlich und kompetent geführte Diskussion möchte ich nicht missen. (Auch wenn man da sehr viel Abstriche machen muss bei dem einen oder anderen Thema.) Und wenn ich einen Blogbeitrag schreibe, erreiche ich über Facebook enorm viele Leute, die sonst wahrscheinlich nie auf diese Seite hier aufmerksam werden würden. Als Informations- und Kommunikationskanal ist Facebook auch für das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. und unsere Projekte von enormer Bedeutung.

Auf der anderen Seite stösst mich das Verhalten des Unternehmens in Bezug auf den Umgang mit unseren Daten mehr und mehr ab.

Weiterlesen

Wir müssen mal reden. Über Seenotrettung

Eigentlich geht es in unserem Podcast um den Organisationsentwicklungsprozess im Stadtteilzentrum Steglitz e.V. ….. Aber es gibt Themen, die beschäftigen uns so sehr, dass sie alles andere in den Hintergrund schieben. Z.b. das Thema Seenotrettung im Mittelmeer.

Darüber reden wir in der 4. Folge von #wmmr mit Christian Lüder vom Netzwerk Berlin hilft.

HIER gehts direkt zum Podcast.

20 Jahre im Gutshaus Lichterfelde: Wenn das Gutshaus seine Geschichte erzählen könnte …

Unser Verein, das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. , feiert am Samstag, den 22.6.2019 ein rundes Jubiläum: 20 Jahre sind wir nun schon im Gutshaus Lichterfelde im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf tätig. Im ältesten Profanbau des Bezirks organisieren wir Nachbarschafts- und Stadtteilarbeit und seit zwei Jahrzehnten auch den Betrieb der Kita „Schlosskobolde“. Meine Kollegin Anna Schmidt hat anlässlich dieses tollen Jubiläums einen wunderbaren Blogartikel geschrieben, den ich hier gerne „rebloggen“ möchte.

Danke Anna, für diesen schönen Rück- und Draufblick 🙂

„Eine kleine Gruppe Eltern und MitarbeiterInnen saßen im Gemeinschaftsraum des Nachbarschaftsvereins Lankwitz. Die Eltern hatten um das Gespräch gebeten. Ein paar Tage zuvor hatten sie völlig überraschend erfahren, dass der Träger der Kindertagesstätte in der ihre Kinder untergebracht waren, Insolvenz angemeldet hatte und die Kita in kürzester Zeit schließen sollte. Der ersten Ratlosigkeit folgte der Wille, sich für diese Kita einzusetzen und dafür diente dieses Gespräch. Die Eltern fanden interessierte GesprächspartnerInnen und so ging diese Geschichte los …

Dieses Elterngespräch ist fast genau 20 Jahre her. Was folgte waren viele weitere Gespräche mit Bezirkamtsvertretern, Senatsverwaltung, dem Insolvenzverwalter und den Eltern. Hürden waren zu nehmen, Vorraussetzungen zu schaffen, neue MitarbeiterInnen mussten gesucht, Bedingungen ausgehandelt werden. Wichtig war die Anmeldung von 20 Kindern um eine vorläufige Betriebsgenehmigung für die Kita zu bekommen. Aber: Der damals kleine Nachbarschaftsverein hatte eine Vision. Eine Vorstellung, was man in diesem Haus, in dem die Kita untergebracht war, alles im Sinne des Nachbarschaftsgedanken bewerkstelligen könne … und schaffte es. Die Kita wurde weiter betrieben, der Nachbarschaftsbereich im Erdgeschoss eingerichtet und das Dachgeschoss des Gebäudes wurde die neue Geschäftsstelle. Thomas Mampel, damals wie heute Geschäftsführer des Vereins sagt dazu: „Die Übernahme der Trägerschaft für das Gutshaus Lichterfelde und die Kita wäre ohne die Unterstützung und das Engagement der Eltern damals nicht möglich gewesen. Diese Tatsache hat auch dazu geführt, dass dieser Prozess vom Bezirksamt und von der Senatsverwaltung mitgetragen, begleitet und unterstützt wurde.“ Zudem entstand eine starke Verbundenheit zwischen allen Beteiligten in diesen spannenden ersten Wochen. Ein zweiter Aspekt unterstützte die Absicht des Vereins: Mit der Übernahme des Gutshaus Lichterfelde kam der Verein in die Förderung durch den „Stadtteilzentren-Vertrag“: Finanzielle Mittel bzw. eine Förderung um den Kernauftrag Nachbarschafts- und Stadtteilarbeit umzusetzen, standen erstmals zur Verfügung. Das war ein Meilenstein in der noch recht jungen Vereinsgeschichte.

Weiterlesen

Wir müssen grüner werden…….Alle.

„Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich versuche, selbst etwas zu verändern. Das Schwierige dabei ist, dass ich vieles aus Gewohnheit mache. Oder aus Bequemlichkeit. Ups, schon wieder eine Plastikflasche gekauft, weil ich unterwegs Durst hatte. Es ist kompliziert. Ein Lebensbereich, der oft ausgeklammert wird, ist das Büro. Muss es das vierlagige blütenweiße Luxusklopapier sein? Muss alles ausgedruckt werden? Das sind die naheliegenden Fragen – aber es geht noch viel tiefer. Wie kann nachhaltiges Arbeiten aussehen? Was kann man eigentlich als Schreibtischtäter*in konkret ändern?“

Diese Sätze sind zitiert aus dem Beitrag „Das grüne Büro“ von Büronymus.

Ich möchte Euch die Lektüre dieses Artikels dringend ans Herz legen – er trifft vieles auf den Punkt und regt dazu an, sich ganz konkrete Gedanken darüber zu machen, was man in seinem Alltag ändern kann / muss, um (s)einen Betrag zur Abwendung der Klimakatastrophe zu leisten.

Weiterlesen

Helden

Die aktuelle Ausgabe des Magazins „Im Mittelpunkt“ des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. beschäftigt sich mit dem Thema „Helden des Alltags“. Die Ausgabe könnt Ihr in den nächsten Tagen hier runterladen – und mein Vorwort jetzt schon mal hier lesen:

„Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
nach dem wir entschieden hatten, das Thema „Helden“ zum Schwerpunkt dieser Ausgabe unseres Magazins zu machen, haben wir einige Menschen gefragt, was sie mit dem Begriff verbinden würden. Sehr viele Menschen meldeten zurück, dass für sie dieser Begriff heute keine Relevanz mehr hat – zu sehr wird „Heldentum“ noch immer in Verbindung gebracht mit „großen“ Schlachten und Kämpfen, mit kriegerischer Auseinandersetzung und zweifelhaftem Ruhm im Kampf um zweifelhafte Ideale.
Aber es gab auch ganz andere Rückmeldungen – v.a bei unserer Umfrage auf Facebook! Immer wieder wurden hier Alleinerziehende genannt – was mich persönlich freut, denn es erweitert den Begriff des / der Helden/Heldin doch sehr um eine alltagstaugliche Sicht: Held*innen des Alltags sind jene Menschen, die fernab öffentlicher Wahrnehmung und Würdigung ihre wichtigen „Jobs“ erledigen. Wichtig, weil von Ihnen oftmals das Wohlergehen anderer Menschen abhängt, manchmal sogar deren Leben. Wichtig, weil diese Held*innen für sozialen und kulturellen Zusammenhalt und damit für das Funktionieren unserer Gesellschaft sorgen. Wichtig, weil ohne sie das Leben für viele von uns schwieriger oder gar unmöglich wäre.

Weiterlesen

Wir müssen mal reden – im Gespräch mit Anke Eichner

Folge 3 unseres „Reinventing-SzS-Podcasts“ ist online. Diesmal reden wir mit Anke Eichner über den Stand der agilen Organisationsentwicklung im Arbeitsbereich Kindertagesstätten des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. .

https://podcasts.apple.com/de/podcast/wir-m%C3%BCssen-mal-reden/id1459642834?i=1000440804059

By the way: Der Podcast hat jetzt auch einen eigenen Twitteraccount ( @wmmr8) – wir freuen uns auf den Austausch mit Euch!