Spenden ist sexy…..

Liebe Leute,

heute möchte Euch auf das Projekt ‚Crowdfunding für Musikraum/Bandraum in der Giesensdorfer (Grund)Schule ‚ auf betterplace.org aufmerksam machen:

https://www.betterplace.org/de/projects/54371-crowdfunding-fur-musikraum-bandraum-in-der-giesensdorfer-grund-schule

IMG_4370Dabei geht es um Folgendes: Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. möchte Kindern der Schule und aus dem Sozialraum die Möglichkeit geben unter Anleitung in diesem Studio miteinander in Bandprojekten zu musizieren. Dabei geht es auch die Teamfähigkeit zu fördern und das Spielen auf Instrumenten zu erlernen.

betterplace.org ist eine Plattform für soziales Engagement: Menschen, die Unterstützung brauchen, treffen hier auf Menschen, die helfen wollen. Mitmachen ist ganz leicht: Mit ein paar Euro sind Sie/bist auch Du dabei und können/kannst eine richtig gute Sache unterstützen.

Insgesamt wollen wir rund €  60.000.- zusammenbekommen – über viele verschiedene „Kanäle“ – wenn Du also Leute mit viel Kohle kennst, sag bitte Bescheid ……

Ich würde mich freuen, wenn Ihr dieses Projekt unterstützen würdet – durch Geld und/oder durch das massenhafte teilen dieses kleinen Beitrages. Und denk dran: Spenden ist sexy 😉

Vielen Dank!

 

Unternehmer sein im Sozialen Bereich?

Businessman sitting with cloud technology above his head

© Fotolia

Ich lese (bzw. höre) gerade das Buch „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ von Stefan Merath. Der Titel ist jetzt nicht so der ganz große Brüller – aber das Buch hat es in sich. Es regt mich aktuell heftig an, meine Rolle im Stadtteilzentrum Steglitz ( und in der .garage berlin gmbh) zu reflektieren und neu zu definieren.

Merath unterscheidet zwischen den Rollen Fachkraft, Manager und Unternehmer – jede Rolle hat ihre absolute Berechtigung und ist in jeder Entwicklungsphase des Unternehmens (oder einer Organisation) notwendig und wichtig. Aber: Wenn man langfristig erfolgreich arbeiten will, kann und darf man nicht alles gleichzeitig sein.

Die Fachkraft ist Experte für ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Aufgabe. Wir brauchen Experten für Buchhaltung, für die Betreuung von Kindern, für die Beratung von Menschen, für das Backen von Kuchen. Die persönliche Kompetenz, Qualifikation und Expertise ist gefragt und erfolgsentscheidend für die Qualität der Arbeit bzw. des Ergebnisses.

Der Manager muss in all diesen Dingen kein Experte sein (auch wenn es an der einen oder anderen Stelle sicher nicht schadet….). Der Manager koordiniert die Abläufe im Unternehmen, sorgt dafür, dass die Projekte in der gewünschten Form und Struktur zu den gewünschten Ergebnissen führen. Er arbeitet im Unternehmen, seine Rolle besteht insbesondere darin, die Arbeit der Fachkräfte „unter“ ihm zu begleiten, zu steuern, zu koordinieren.

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Das 6-P-Modell in der Sozialwirtschaft

Carsten Hokema ist schon seit vielen Jahren in unserem Unternehmen .garage berlin als Coach und Trainer tätig. Carsten hat mich letztens mit einem neuen Beratungs- und Coachingkonzept überrascht, das ich Euch gern vorstellen möchte. Deshalb habe ich Carsten zum neuen „6-P-Modell“ interviewt.

Mich interessiert Eure Einschätzung, ob und wie dieses Konzept auch im sozialwirtschaftlichen Zusammenhang eingesetzt bzw. genutzt werden kann. Über Eure Rückmeldungen und Kommentare zu dem Interview freue ich mich sehr.

TM: Carsten, bitte erzähle den Leserinnen und Lesern etwas über Dich und deinen beruflichen Background.

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Carsten Hokema

CH: Ich stamme aus einer Kleinstadt in Niedersachsen und kam 1986 nach Berlin, um an der TU-Berlin Architektur zu studieren. Tatsächlich wurde ich dann 1995 Architekt und lehrte anschließend 5 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet für Öffentliches Baurecht.  Parallel arbeitete ich als Berater für Kommunen und entwickelte Konzepte für den öffentlichen Raum und das Stadtmarketing. Schließlich widmete ich mich dem Bau von Wohnhäusern und dem Entwurf von Möbeln und Raumkonzepten.

Über eine gescheiterte Gründung im Handel mit Designobjekten im Jahr 2001 kam ich zum Entrepreneurship und arbeitete meine Fehler als Unternehmensgründer im Rahmen einer Dissertation sehr gründlich auf.

2004 gründete ich Innodate re.thinking Business, eine Werkstatt für Unternehmensentwicklung und begann meine ersten Beratungsprojekte als Unternehmensentwickler.

Mein erster Kunde, damals ein Kleinstbetrieb mit 3 Personen, entwickelte sich in den Folgejahren auch aufgrund von grundlegenden organisatorischen Veränderungen durch die Beratung zu einem global aktiven Unternehmen mit heute 20 Mitarbeitern.

Meine Tätigkeit als Architekt gab ich 2015 endgültig auf und widme mich seitdem einem neuen Gründungsprojekt namens Share Par. Hier entwickeln wir eine Software für die Organisation von Sharing-Gruppen.

2013 kam ich in die .garage Berlin als Vertretung für einen halben Tag und bin bis zum heutigen Tag dort in der Gründungsberatung als Berater und Coach tätig.

TM: Wie viele Gründungen hast du in der Zeit als Coach in der .garage begleitet? 

CH: Ich muss das überschlägig berechnen anhand der Coaching-Stunden, von denen ich etwa 2.500 in der Zeit absolviert habe. Ich würde sagen, dass es etwa zwischen 200 und 250 Gründer bzw. Gründungswillige waren, die ich betreut habe. Da ist einiges zusammengekommen in der Zeit.

TM: Du hast in der .garage ein Konzept entwickelt, das Du das „6-P-Modell“ nennst. Was hat es damit auf sich? 

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Umfrage: Wie wirkt sich Digitalisierung auf Führung in sozialen Organisationen aus?

Mit der Digitalisierung ist das so eine Sache. Ihre Existenz hängt nicht davon ab, ob man an sie glaubt oder nicht, ob man sie gut findet oder ablehnt, ob man mehr Chancen oder Risiken sieht. Digitalisierung ist da und spielt in allen Lebensbereichen  eine immer größere Rolle. Auch im Führungsalltag. Auch im Führungsalltag in sozialen Organisationen. Doch sind wir darauf gut vorbereitet? Sehen wir mehr Chancen oder mehr Gefahren? Wie werden wir digitale Tools in unsere Führunsgarbeit integrieren, wie wird sich  Führung im digitalen Zeitalter verändern? Welche neuen Chancen und Herausforderungen erleben wir in der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen „Führenden“ und „Geführten“? Stehen wir gar vor einer Zeitenwende, in der sich die Paradigmen von (Mitarbeiter-) Führung und Organisationsentwicklung verändern?

Ich weiß es nicht. Aber ich möchte mich dem Thema weiter annähern – und es wäre traumschön, wenn Ihr meinen Erkenntnisprozess (und den vieler anderer) durch Eure Erfahrungen und Sichtweisen bereichern würdet. Über Eure Teilnahme an dieser kleinen Umfrage und die anschliessende Diskussion freue ich mich sehr 🙂

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Schnitzelbrötchen

Es sind manchmal die ganz kleinen Geschichten, die einen vollkommen aus dem Gleichgewicht bringen. Eine dieser kleinen Geschichten erlebte ich letzten Freitag abend im Olympiastadion beim Spiel von Hertha gegen Hoffenheim – und sie geht mir nicht mehr aus dem Kopf: Irgendwann in der zweiten Halbzeit überkam uns der Hunger und Kumpel Oese spendierte uns ein Schnitzelbrötchen. Eines der vielen unbeschreiblichen kulinarischen Highlights in unserem Stadion. Es schmeckte, wie es immer schmeckt – und nach der Hälfte hatte ich genug und wollte definitiv nicht weiter essen. Mein angeknabbertes Brötchen legte ich eingewickelt in die mitgelieferte Serviette auf den freien Sitzplatz neben mir.

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„Selbstverzwergung“

Detlef Schade ist Geschäftsführer eines Jugendhilfeträgers in Berlin- und er macht sich Gedanken zum Begriff „Selbstverzwergung“ ….. ein Beitrag, der zur Diskussion einlädt!

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Diesen schönen Begriff hat Prof. Holger Ziegler gestern abend in seinem Eingangsreferat zur SGB VIII-Reform auf der Veranstaltung „R/Deformierung der Jugendhilfe“ in der Pumpe benutzt, um das Selbstwertgefühl der sozialpädagogischen Profession zu kennzeichnen. Der konkrete Zusammenhang war, dass offenbar die Meldung von Kinderschutzlagen durch Mediziner sich überproportional als falsch erweisen – im Gegensatz zu Meldungen durch Sozialpädagog*innen, die aber trotz dieses Missverhältnisses immer geneigt seien, eine medizinische Einschätzung erstmal höher zu bewerten. Ich kann an dieser Stelle nur seinen Zahlen glauben, der Begriff „Selbstverzwergung“ in bezug auf die sozialpädagogische Profession aber hat gestern abend und heute morgen ein paar Gedanken bei mir ausgelöst.

Seit ich in der Jugendhilfe tätig bin (seit 1983), habe ich immer wieder den Eindruck gewonnen, dass das Selbstbild vieler (nicht aller!) Sozialpädagog*innen ziemlich brüchig ist. Nicht bezogen auf sie als Personen, denn da sind viele dabei, die sehr selbstbewusst sind, sondern auf ihre Profession. Viele sind…

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Danke Steglitz! 

Heute haben wir in der Karstadt-Filiale Berlin-Steglitz einen Spendenscheck in Höhe von 33.969,24 € entgegen nehmen dürfen. Die größte Einzelspende eines Unternehmens in der 21-jährigen Geschichte des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. ….. Ein Jahr lang wurde Geld gesammelt: Für jeden Bon, der über die „Kassentheke“ ging spendete Karstadt 2 Cent. Die Kunden durften dann entscheiden, welches Projekt in den Genuss der Spende kommt – und sie entschieden sich mit einer deutlichen Mehrheit für das Projekt „wellcome“ unseres Vereins. Das Projekt unterstützt junge Familien – v.a. auch Alleinerziehende- dabei, sich in der neuen Rolle gut zurecht zu finden. Wir sind unglaublich dankbar – und wir freuen uns, dass Karstadt von sich aus beschlossen hat, das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. auch im Jahr 2017 weiter zu unterstützen: In diesem Jahr spendet das Kaufhaus in der Schlossstrasse für jeden Bon 1 Cent an unseren Verein, um damit die familienunterstützenden Angebote unseres Vereins zu fördern. 


Wir bedanken uns herzlich bei Karstadt und allen Kundinnen und Kunden von Karstadt Steglitz für diese großartige und großzügige Unterstützung! 

Die unbegleiteten Begleiteten

ein besonders guter Artikel einer Kollegin aus dem Stadtteilzentrum Steglitz e.V., die mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in einer temporären Einrichtung unseres Vereins arbeitet…… Bitte lesen!

#steglitzhilft

unbegleitet_foto-pixabayÜber die Rolle von Eltern im Kontext von unbegleiteten, geflüchteten Minderjährigen

Unabhängig davon wie die persönliche Einstellung zu den eigenen Eltern auch sein mag, wird wohl kaum jemand anzweifeln, dass Eltern die Entwicklung eines Kindes maßgeblich und auch die eines Jugendlichen und letztlich die eines erwachsenen Menschen prägen und beeinflussen.

Besonders schmerzlich wird einem die Bedeutung von Eltern bewusst, wenn man mit jenen Menschen zusammenarbeitet, die kaum oder gar keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern haben und bei denen eine Zusammenführung aufgrund der aktuellen politischen Situation in Deutschland und ihrem Heimatland nur schwer oder wohl nie möglich sein wird. Unabhängig davon ob ein Mensch nun 16, 29 oder 42 Jahre alt ist, bleiben Eltern letztlich immer Eltern, eine Rolle mit einer solchen Tragweite im Leben eines Menschen, dass diese nur sehr selten von anderen Menschen übernommen werden kann. (Anmerk.:  Meine Erfahrungen im folgenden Text beziehen sich ausschließlich auf die…

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Keine Werbung für die AFD auf unserer Seite!

Achtung Stop

#noafd

Das Stadtteilzentrum Steglitz ist Herausgeber der Online-Zeitung „Stadtrandnachrichten“. Immer wieder bekommen, wir Pressemeldungen und Informationen der AFD, mit der Bitte um Veröffentlichung – was wir aber nicht tun. Nach der letzten PM des stellv. Landesvorsitzenden, habe ich erläutert, warum wir der AFD keine Bühne bieten wollen und werden.


Sehr geehrter Herr Dr. Berg,

das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. ist Herausgeber der Internetzeitung www.stadtrandnachrichten.de. Wiederholt haben wir Pressemitteilungen von Ihnen erhalten – und aus Überzeugung nicht veröffentlicht. Die Onlinezeitung ist ein nicht-kommerzielles Projekt, mit dem wir einen Beitrag leisten wollen, über Probleme, Themen und Neuigkeiten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf zu informieren. Wir sind parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig. Aber wir haben eine Meinung.

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offener Brief an meine Mitarbeiter*innen in der Notunterkunft Kiriat-Bialik

#umdenken

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

In den nächsten Tagen und Wochen endet ein gemeinsamer Weg.  Seit November 2015 betreuen wir die zu einer Notunterkunft  umfunktionierte Turnhalle in Lankwitz. Bis zu 200 Geflüchtete waren dort zwischenzeitlich untergebracht. Ihr habt die Menschen durch alle Höhen und Tiefen begleitet und seid dabei oft selbst an Eure Grenzen gestossen. Die Schicksale dieser Menschen, ihr Leid, ihr Schmerz, aber auch ihre Kraft, ihre Wünsche und ihre Sehnsüchte sind natürlich nicht spurlos an Euch vorbeigegangen. Ich habe Euch oft bewundert – wie Ihr es schafft, selbst stark zu bleiben inmitten dieser belastenden Situation.  Eine Turnhalle ist kein Ort zum Wohnen, zum Leben. Ein Notbehelf, der „damals“ gebraucht wurde, damit die Menschen nicht unter freiem Himmel überwintern müssen. Der Notbehelf musste über ein Jahr halten und funktionieren. Ihr habt es geschafft, den unwirtlichen Ort zu einem guten Ort für die Menschen zu machen. 200 Menschen auf engstem Raum ohne Privatsphäre und ohne Chance, sich auch mal zurückziehen zu können. Über ein Jahr lang Fertigessen vom Caterer und fremdbestimmte Tagesabläufe.

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