bunt und verbindlich

Relativ häufig fragen mich mir nahestehende Menschen, ob dieser ganze „social-media-Kram“ überhaupt irgendwas bringt. Facebook, Twitter & Co. werden – gerade auch von Sozialschaffenden – immer noch gern als Spielerei (im besten Fall) oder als gefährliches Überwachungsinstrument (im schlimmsten Fall) bewertet und verteufelt.

Ich liebe Social-Media….. Ihr wisst das, weil viele von Euch meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken mehr oder weniger aufmerksam verfolgen. Seit gestern Abend habe ich einen weiteren Grund Twitter zu lieben: abends auf der Couch scrolle ich die Timeline durch und stolpere über einen Tweet, der meine Aufmerksamkeit auf sich zieht:

screenshot-2016-10-20-16-05-09

Ich schaue mir also die Seite „bunt und verbindlich“ an – und sehe das „Versprechen“ der Firma Ricoh, zwei Videokonferenzsysteme zur Verfügung zu stellen, wenn sich eine Initiative findet, die verspricht (und unterschreibt), damit Sprachunterricht für Geflüchtete durchzuführen….. Klasse Idee. Habe ich sofort gemacht. Und heute hat die Mitarbeiterin von bunt & verbindlich per Mail den Kontakt zum Ansprechpartner bei Ricoh hergestellt. Sehr geil. Schon bald werden wir also die Möglichkeit haben, auch Videokonferenztechnik für unseren Sprachunterricht einzusetzen. Ohne Twitter wär das nicht passiert.

Weiterlesen

Jugendeinrichtungen sind (auch) Bildungseinrichtungen #VielfaltJA

ctrnqycwcaelsciVom 26.-28.9.  tagt in Dortmund der bundesweite Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit 2016. Unter dem Titel „Potenziale erkennen – Zukunft gestalten“ tauschen sich Fachkräfte aus ganz Deutschland über verschiedene Aspekte und Facetten dieses spannenden Bereichs innerhalb der Jugendhilfe aus. Der PARITÄTische Berlin begleitet den Kongress noch bis zum 2.10. mit einem „social-media-Marathon“ in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #VielfaltJA.

Selbstverständlich beteilige ich mich zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. an dieser Aktion. Denn: Wir wollen, dass einer breiten Öffentlichkeit bekannter und bewusster wird, was Kinder- und Jugendarbeit alles ist, wie vielfältig dieser Arbeitsbereich ist und wieviele wichtige Aufgaben und Funktionen Jugendarbeit für die Gesellschaft übernimmt. Jugendarbeit ist weit mehr als die pädagogische Begleitung von Kickerturnieren und Discoveranstaltungen (wenngleich auch die ihren Wert haben)….. Einrichtungen der Jugendarbeit sind  auch wichtige Bildungseinrichtungen geworden.

Weiterlesen

Big Data und die Nationalmannschaft

Wenn heute abend die DFB-Auswahl gegen die Slowakei ihr Achtelfinalspiel bestreitet werden wir alle die Daumen drücken. Doch Daumen drücken allein reicht nicht. Man braucht gute Fussballspieler, einen guten Teamspirit, einen guten Coach und ein professionelles Umfeld. Alles wie im richtigen Leben. Auch die Rolle von „Big Data“ ist im Fussball nicht anders als im wahren Leben abseits der Stadien und Fussballplätze. Was nicht alle wissen: SAP und der DFB haben eine höchst interessante Kooperation geschlossen und zeigen uns, wie das Sammeln und Verwerten von personenbezogenen Daten in allen Bereiche des Lebens genutzt werden kann – und genutzt wird. Ich bin begeistert von der Technik, blende aber natürlich die Probleme und Risiken nicht aus (schliesslich bin ich ein Deutscher ;-)) ….

Mich interessiert brennend, ob ihr auch sofort Ideen entwickelt, wie man eine solche Technologie für die Entwicklung von Projekten und Produkten im sozialwirtschaftlichen Bereich nutzen könnte. Wir haben da noch sehr viel Entwicklungspotenzial – und ich vermute, es gibt schon spannende Konzepte für spannende Angebote….

SoziFon – ein Podcast für uns Sozialfuzzis …….

…. und nicht nur für die!

Durch einen Hinweis von Hendrik Epe (von wem sonst……) bin ich auf der Seite entwicklungsbuero.org gelandet und bin  schwer begeistert. Vom Angebot, von der Art der Kundenansprache, von den Inhalten. Klare Leseempfehlung!

Besonders interessant finde ich die Podcast-Reihe auf entwicklungsbuero.org, die sich verschiedenen Themen aus der Perspektive der Sozialarbeit nähert (der Betreiber des Blogs, Marc Kummer, ist selbst Sozialpädagoge).  Ich freu mich riesig, dass ich diese Seite gefunden habe (nochmals VIELEN DANK dafür Hendrik), weil ich es klasse finde, dass es auch in unserer Zunft immer mehr Best-Practice-Beispiele für zeitgemäße Kommunikation, (Selbst-) Marketing und Fach-Öffentlichkeitsarbeit in digitalen Zeiten gibt.

Folge 8 von SoziFon gibt es Interview mit Hendrik Epe zum Thema „Neue Wege für Soziale Organisationen“. Sehr interessant! (zum anhören, einfach das Bild anklicken!)

Screenshot 2016-02-23 15.00.54

 

Social Media für Soziale Organisationen – Anmeldeschluss am 15.2.!

Hier ein Hinwies auf eine interessante Verasntaltung des „Berliner Heldenrates“:

(c) Heldenrat e.V.

(c) Heldenrat e.V.

„Social Media ist mittlerweile zum Standardwerkzeug im Bereich Marketing geworden. Es verbessert sowohl die Sichtbarkeit der Initiative, als auch die richtige Außendarstellung und Vernetzung mit den eigenen Stakeholdern. Während sich der Großteil von Privatpersonen selbstverständlich online bewegt, tun sich soziale Organisationen noch teilweise schwer, Social Media effektiv einzusetzen. Denn das sog. Web 2.0 bietet nicht nur viele Möglichkeiten, sondern hält auch einige Stolperfallen bereit, welche es zu beachten gibt.

Zusammen mit dem Experten Sascha Dinse, laden wir Sie herzlich zu unserem zweiten kostenfreien Workshop

Social Media für Soziale Organisationen“

am 19. Februar 2014 (Mittwoch), 18:00 – 21:00 Uhr

Neben einer Einführung in die Grundzüge und gängigsten Online-Portale des Web 2.0, sollen hier gemeinsam Guidelines und Projektpläne für die richtige Social Media Strategie erarbeiten werden. Wie immer geht es auch insbesondere um den Erfahrungsaustausch zwischen sozialen Initiativen. Der Workshop richtet sich an alle Initiativen, die aktuell über den Einsatz von Social Media in Ihrer Kommunikation nachdenken oder sich einfach nur darüber informieren wollen, welche Möglichkeiten es gibt und wie man diese gelungen umsetzt.

Für die Teilnahme zu unserem Workshop melden Sie sich bitte bis zum 15.02.2014 unter www.heldenrat.org/anmeldung an.“

 

Was wofür und wie und warum…..?

Ich komme viel rum im Internet und liebe die vielen Möglichkeiten, die das Netz mir bietet. Ich bin in keinem Bereich ein wirklicher Experte, sondern nutze die verschiedenen Tools eher intuitiv und häufig ohne Strategie – sozusagen im „Experimentier-Modus“….

Ich habe (natürlich) ein Facebook-Profil, einen Google+ und einen Twitter-Account und  Ihr findet mich  (immer noch) auch bei Xing. Alle Plattformen versuche ich regelmäßig mit (mehr oder weniger ernstzunehmenden) Inhalt zu füllen. Und manchmal „konsumiere“ ich auch einfach nur und halte mich darüber auf dem Laufenden , was Leute so treiben und denken.

Ausserdem bin ich  (Mit-) Admin von unseren verschiedenen Unternehmens-Accounts bei Facebook, Twitter und G+.

Von allen Plattformen ist Facebook, die, die ich am intensivsten nutze, um meine Infos und Themen zu platzieren. Nicht weil ich Facebook toller finde, sondern weil da mehr Leute sind, die ich kenne und die mich kennen als z.B. bei google+ und bei Twitter. Ich überlege immer, wie ich denn nun Twitter und g+ sinnvoller einsetzen und  schlauer nutzen kann. Auf allen Plattformen das gleiche zu posten scheint mir nicht attraktiv. Crosspostings nerven irgendwie – v.a.,  wenn die Kontakte in den verschiedenen Netzwerken sich teilweise überschneiden…. Ich mag Twitter – aber ich habe irgendwie noch keine sinnvolle Verwendung dafür gefunden….

Was mich interessiert: Habt Ihr für die verschiedenen Plattformen verschiedene Strategien, verschiedene Zielgruppen, verschiedene Inhalte? Wie haltet Ihr es mit Crosspostings? Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr, für welche Themen und Anlässe Ihr die jeweiligen Netzwerke nutzt?

Oder mach es Eurer Meinung nach Sinn, sich lediglich auf eine Plattform zu konzentrieren und die anderen dann konsequent nicht zu bespielen?

Ich freue mich auf zahlreiche Anregungen und Praxisbeispiele  von Euch…..

Bloggen geht auch anders…

Bloggen ist voll im Trend – selbst sprachlich eher durchschnittlich begabte Menschen wie ich, können mit relativ geringem Aufwand alles in die Welt pusten und zur Diskussion stellen, was sie wollen und was ihnen in den Sinn kommt.  Dass Blogs auch in der Welt der Unternehmen eine immer wichtigere Rolle spielen, kommt  in dem Beitrag über „Corporate Blogs“ von Jochen Mai sehr gut rüber. Eine Menge an Anregungen und Futter auch für die Öffentlichkeitsarbeit von Stadtteilzentrum und .garage…..

Blogs kann man aber auch ganz anders machen. Andrea Morgenstern z.B. betreibt einen Videoblog. Sie redet und redet und redet vor laufender Kamera über Akne, gesunde Ernährung als Religionsersatz, über Au-Pair Erfahrungen in Marbella und (deshalb bin ich auf ihrem Blog gelandet) über ihre Motive und Erfahrungen zum Studium der Sozialen Arbeit. Das macht sie so gut, dass bei youtube bereits 18.640 Menschen Ihren Videoblog abonniert haben. Ich bin Nummer 18.641 – und ich vermute, da werden noch einige folgen…..

Am Puls der Sozialwirtschaft – der 8. Kongress der Sozialwirtschaft

Am 13. bis 14. Juni 2013 fand in Magdeburg der 8. Kongress der Sozialwirtschaft statt (www.sozkon.de). Zahlreiche Vertreter der Sozialwirtschaft haben sich hier zum Kernthema „Beschäftigung innovativ gestalten“ ausgetauscht. Damit griffen die Veranstalter eine der zentralen Herausforderungen der Sozialwirtschaft auf. Schließlich handelt es sich um ein sehr personalintensives Umfeld, das teilweise über 80 % Personalkosten ausweist und zunehmend vom Fachkräftemangel getroffen wird.

den ganzen Artikel von Edgar Jakab findet Ihr im Blog „jugendhilfe.bewegt-berlin“ des DPW Berlin (zum weiterlesen hier klicken)

 

 

 

Jugendhilfeblog des DPW Berlin

Seit einigen Tagen ist ein neues Blog des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin online. Ich habe die Ehre und das Vergnügen dem Redaktionsteam angehören zu dürfen.

Das Anliegen des Blogs jugendhilfe-bewegt-berlin.de haben wir klar beschrieben: „Auf diesem Blog wollen wir einen Einblick in die alltägliche Arbeit der Mitgliedsorganisationen der Jugendhilfe des PARITÄTISCHEN Landesverbandes Berlin e.V. bieten, unsere Vorstellungen und Positionen zu Feldern der Kinder- und Jugendhilfe wie den Hilfen zur Erziehung, der Jugendarbeit oder der Jugendsozialarbeit einbringen, Fragen beantworten, unterhalten, all jenen eine Plattform bieten, die sich beteiligen wollen, zu Diskussionen rund um das Thema Jugendhilfe anregen und uns mit aktuellen politischen Entwicklungen der Sozialwirtschaft auseinandersetzen.

200 Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN Landesverbandes Berlin e.V. sind in den unterschiedlichen Feldern der Jugendhilfe tätig. Über 80 dieser Mitgliedsorganisationen bieten ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote der Hilfen zur Erziehung an. 90 Organisationen arbeiten im Feld der offenen Kinder- und Jugendarbeit, 20 Organisationen sind in der Jugendberufshilfe aktiv. “

Selbstverständlich kann man diesem Blog auch bei Facebook und bei Twitter folgen! Ich würde mich freuen, wenn das Projekt (nicht nur) in der interessierten Fachöffentlichkeit und bei Kinder, Jugendlichen und ihren Familien auf größtes Interesse stößt!

jugendhilfe bewegt berlin!

jugendhilfe bewegt berlin!

Mit Facebook gegen Armut kämpfen!

Die Studentin Anna Vikky hat Deutschlands modernste Hilfsorganisation gegründet. Schon als Düsseldorfer Schülerin hat Anna Vikky regelmäßig ihr Sparschwein für die tamilischen Verwandten geleert. Als der Tsunami an Weihnachten vor sieben Jahren auch Teile Sri Lankas verwüstete, stand sie gemeinsam mit Freunden auf der Straße, um für die Opfer der riesigen Flutwelle Spenden zu sammeln. Und war danach enttäuscht.

Hat mit „2aid.org“ die erste virtuelle Wohltätigkeitsplattform Deutschlands gegründet: Anna Vikky

„Wir wussten nicht genau, wen wir mit den Spenden erreichen und wie viel von dem Geld vor Ort tatsächlich ankommt“, erzählt Vikky. Trotzdem ließ sie der Gedanke nicht los, etwas für die Menschen zu tun, die täglich um ihre Existenz kämpfen müssen. Heute gehört das Spendensammeln zum Alltag der 24-Jährigen, die in Heidelberg Zahnmedizin studiert. Dafür geht sie aber nicht mehr auf die Straße, sondern ins Internet.

den ganzen Artikel lesen …….. bei „WELT-ONLINE“, 11.1.2012