Mit dem Herz in der Hand…. die eigene Zukunft gestalten. Zum Beispiel in der .garage berlin

IMG_2127Jeanette Hagen hat ein Interview  ausgegraben, das schon  einige  Jahre alt ist  und in dem ich darüber befragt werde, wie es 2006 mit der .garage berlin begann…..

Das Interview hat mir heute nochmal bewusst gemacht und in Erinnerung gerufen, dass die .garage nie fertig war….  und nie fertig sein wird…. Wir arbeiten an einem Projekt, in dem noch viel Potenzial schlummert. Und ich habe manchmal das Gefühl, dass die besten Zeiten der .garage noch kommen. Denn die Zeit ist reif für eine etwas andere Art der Gründungs- und Unternehmensberatung.

Was sind Deine Ideen und Wünsche in bezug auf eine gute und zeitgemäße Gründungs- und Unternehmens-/Organisationsberatung? Wie könnte die .garage Dir bei der Realsierung Deiner Ideen, Ziele und Visionen helfen? Ich freu mich auf Dein Feedback!

HIER gehts zum Interview auf der Seite der .garage berlin!

 

Podcast – kurze Wasserstandsmeldung…. und ein Tipp.

Trotz der  Wirren der Weltpolitik und der damit verbundenen Informationsflut dürfte es dem einen oder der anderen aufgefallen sein, dass die Pause unseres Podcasts „Wir müssen mal reden“ schon viel länger dauer als geplant.

Es gibt Schuldige, womit die in Deutschland in solchen Kontexten als erstes gestellte Frage schon mal beantwortet wäre. In unserem Fall (Gott sei Dank!) war  die Technik schuld 🙂 …. Wir hatten nämlich die Aufnahme mit Rolf Wiegand von verdi schon fertig …. Es war ein hochgradig interessantes Gespräch darüber, wie  sich das ganze Thema Selbstorganisation, agile Organisationsentwicklung, Überwindung von Hierachien und die Transformation von Organisationen („Reinventing SzS“) verhält zu den gewerkschaftlichen Positionen zu Mitbestimmung, den Rechten der Mitarbeitendenvertretungen und den (angenommenen und realen) Interessengegensätzen zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden…..

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Workshop „Projekte besser managen mit Evernote“

Am Samstag, den 2.11.2019  von 10.00 – 16.00 Uhr kannst Du Dir die Grundlagen für mehr Produktivität und Effektivität  erarbeiten. Im Workshop „Projekte besser managen mit Evernote“ lernst Du, wie Dir das Programm dabei helfen kann und wie Du Evernote sinnvoll für Dich einrichtest und nutzt.

In einer kleinen Runde (max. 10 Teilnehmende aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich) zeige ich Dir in einem Workshop wie Du Evernote nutzen kannst, um deine Jobs in deinem Projekt oder Deinem Verein effektiver und effizienter zu organisieren. Neben einer kurzen Überblick über die wichtigsten Aspekte und Workflows der  Selbstmanagementmethode GTD von David Allen lernst Du die wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten von Evernote kennen.

Evernote ist in meinen Augen die Killer-App, mit der man fast alles managen kann, was  im beruflichen und im privaten Kontext auf dem Radar erscheint. Besonders auch für Leute aus dem Sozialbereich erscheint mir Evernote unverzichtbar, denn es bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen (meist kostspieligen)  Software-Lösungen:

  • Evernote bietet ein absolut faires Preismodell an, das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar….
  • Evernote ist flexibel und presst Dich nicht in irgendeine feste und starre Struktur. Du kannst Evernote so gestalten, wie Du es willst – egal ob, Du alles über Notizbücher oder über Schlagwörter ordnen oder ganz auf eine Struktur verzichten möchtest – alles ist frei gestaltbar. Jedes Evernote ist anders.
  • Evernote funktioniert plattformübergreifend, es gibt Versionen für alle Betriebssysteme.
  • Evernote läuft auch auf allen Mobile Devices – egal ob, Windows-, Android- oder iOS-System.
  • Evernote ist stabil, zuverlässig und v.a. seriös. Du musst Dir keine Sorgen um Deine Daten machen.
  • Du kannst Notizen nur für Dich und für Deinen privaten Gebrauch machen – und du kannst in gemeinsamen Notizbüchern zusammen mit anderen und im Team zusammenarbeiten…..

Die Liste der Vorzüge liesse sich noch lange fortsetzen (ich bekomme übrigens kein Geld dafür, dass ich hier soviel Werbung für das Programm mache…… es ist wirklich echte Liebe…). Gerade im Sozialbereich sind wir oft mit Informationsflut und chaotischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Evernote bietet dir die Möglichkeit im Chaos den Überblick zu bekommen und zu erhalten!

Was genau lernst Du im Workshop?

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Wir müssen mal reden ….. mit Hendrik Epe

Screenshot 2019-04-12 15.33.35Die zweite Folge unseres Podcasts ist erschienen. Baumann und ich sprechen mit Hendrik Epe – Sozialmanager, Blogger und Organisationsentwickler aus Freiburg – über die Transformation von (Sozialen) Organisationen und Unternehmen, über New Work und agiles arbeiten – und natürlich über den „Reinventing-Prozess“ im  Stadtteilzentrum Steglitz e.V.. Reinhören lohnt sich. Versprochen!

zum Podcast hier klicken

#7Wochenohne

img_0135Die Fastenzeit ist heute zu Ende. Ich habe #7Wochenohne Kaffee und Zucker genossen. Die ersten 2-3 Tage waren etwas anstrengend – gleichzeitig war es aber auch eine großartige Erfahrung zu sehen, wie der Körper auf den Entzug dieser Substanzen reagiert und sich schnell regeneriert. Danach wurde es leicht. Es hatte nichts von Verzicht, sondern es war eine wunderbare Erfahrung der Freiheit und der Bereicherung. Psychisch und körperlich geht es mit deutlich besser, als zu Beginn der Fastenzeit. Ich werde – nach einem rituellen Fastenbrechen mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen – dabei bleiben und weiterhin auf Kaffee und Zucker verzichten.

Habt Ihr  in der Fastenzeit auch auf irgend etwas bewusst verzichtet? Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?

Wie wir Älteren #fridaysforfuture unterstützen können

© DOC RABE Media – Fotolia.com

Wir Älteren haben wesentlichen Anteil daran, dass das Klima unseres Planeten in eine dramatische  Krise geraten ist. Der Klimawandel ist zu einer existentiellen Angelegenheit für alle nachfolgenden Generationen geworden. Aus diesem Grund gehen Schülerinnnen und Schüler auf die Straße. Jeden Freitag. Überall auf der Welt. Eine große kleine Schwedin hat angefangen, heute demonstrieren zigtausende in Europa, Neuseeland, Hawai….. global. Weltumspannend. Das berührt mich, macht mir Mut, fordert mich heraus!

Vielen Beamten und Politikern fällt nichts anderes ein, als (manchmal sogar noch „freundlich“ und das Engagement „anerkennend“ verpackt) diesen jungen Menschen mit Strafen und Sanktionen zu drohen. Denn Schule schwänzen wird als schlimmes Vergehen in diesem Land gewertet. (In einem Land, das seit Jahren das Thema Unterrichtsausfall und Bildungsnotstand nicht in den Griff bekommt übrigens…..) Ich denke, da ist unsere Solidarität gefragt und ich möchte uns alle auffordern, zu überlegen, wie wir diese guten jungen Leute  unterstützen können.

Einige Ideen von mir – Ihr habt sicher noch viel mehr:

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Entwicklung einer Digitalstrategie für soziale Organisationen

Seminar mit Hendrik Epe am 25.1. in Berlin – noch Anmeldungen möglich !

Die Digitalisierung“ verkommt zunehmend zu einem Buzzword. Einerseits reden alle darüber, andererseits ist oftmals völlig unklar, was genau darunter zu verstehen und vor allem: wie damit umzugehen ist: Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung? In welcher Weise sind soziale Organisationen konkret von der Digitalisierung betroffen?

Und: Welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich für unsere Organisation?

Um diese Fragestellungen strukturiert zu bearbeiten und Lösungen zu entwickeln, bedarf es in der Organisation einer Strategie, die langfristig angelegt ist und gleichzeitig die enorme Dy-namik der Digitalisierung berücksichtigen kann.

Wie es gelingen kann, Struktur und Dynamik in einer Digitalstrategie zu vereinen, erfahren Sie im Seminar Entwicklung einer Digitalstrategie für soziale Organisationen.

Inhalte

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auf ein Neues

Mein Jahr war herausfordernd, anstrengend. Ein heftiges auf und ab mit Veränderungen in allen Lebensbereichen. Und am Ende des Jahres stelle ich fest: Es ist gut geworden, so wie es ist. Niemand hat gesagt, dass es leicht sein muss, wenn es gut werden soll. Ohne Unterstützung, Hilfe und Zuneigung anderer Menschen hätte das Jahr auch einen ganz anderen Verlauf und einen anderen Abschluss finden können.

Jetzt blicke ich zurück. Bin voller Glück, Zuversicht und Zufriedenheit. Und voller Demut und Dankbarkeit. Mit diesem Gefühl werde ich ins Jahr 2019 starten und ich werde aus diesem Grundgefühl heraus mehr denn je versuchen, die richtigen Dinge richtig zu tun.

Blogtechnisch gesehen war dieses Jahr eher eine Null-Nummer. Der letzte Beitrag ist am 6. Mai erschienen. Andere Dinge waren dringender, viele sogar wichtiger. Und im letzten Quartal hat meine Blog-Motivation nochmal einen gehörigen Dämpfer bekommen, als ich miterleben musste, dass Rechtsextremisten aus der AFD in alten Blogtexten von mir rumgewühlt haben um Material für Aktionen gegen das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. zu finden.

Nun sind die Dinge neu sortiert. Meine Säge ist geschärft. Mein Fokus richtet sich neu aus und ich bin voller Tatendrang und Energie. Ich fühle mich ein bisschen wie Rocky Belboa im 3. Teil als er – sich all seiner Ängste und Stärken bewusst – beschliesst, wieder in den Ring zu steigen um seinen Angstgegner zu besiegen und seinen Titel zurück zu holen. (Mit dem Unterschied, dass es bei mir zum Glück nicht um Titel geht…… aber einen Angstgegner hat glaube ich jeder 😉 )

Ich werde hier wieder öfters schreiben und Euch teilhaben lassen, an dem, was mir auf meinem Weg durch 2019 so alles begegnet. Facebook dagegen werde ich noch weiter einschränken – ich fühle mich in diesem Netzwerk zunehmend unwohl. Folgt mir gern bei Twitter (@TMampel) – dorthin wird sich der Schwerpunkt meiner Social-Media-Aktivitäten weiter verschieben.

Ich freue mich auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit Euch im Jahr 2019. Lasst uns die Welt ein bisschen besser machen. Zusammen. Jede/r auf seinem / ihren Platz. Jeden Tag. Überall….. auf ein Neues!

Guten Rutsch und „Happy New Year“

2019 – mit dem Auge des Tigers

(Link zu youtube)

neues von Evernote

evernote

Ich hatte gerade eben ein interessantes Gespräch mit einer Mitarbeiterin von Evernote / Schweiz.

 

Die wichtigsten Informationen für mich (und für vielleicht auch für Euch):

  • Die Anpassung / Umstellung an die neuen Vorschriften der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist fast abgeschlossen; die relevanten Vorschriften werden zum Stichtag 25. Mai eingehalten, so dass Evernote auch in
    Deutschland im Business-Bereich weiterhin genutzt werden kann. Diesbezüglich gibts bald ausführliches Infos von Evernote für alle Nutzer.
  • der Workchat wird perspektivisch „abgeschaltet“ – dafür werden neue Collaborations-Tools direkt in die Notizen / Notizbücher eingebaut;
  • nach und nach wird ein update ausgerollt, das es ermöglicht, zwei Standard-Notizbücher (je 1 Privat und 1 Business) zu definieren. (Bisher kann nur ein Notizbuch als Standard-NB festgelegt werden)

Ich freu mich über diese Infos und bin gespannt auf die neuen Funktionen.

Nutzt Ihr Evernote-Business in Eurer Organisation / Eurem Unternehmen? Habt Ihr schon Erfahrungen mit der neuen Funktion „Arbeitsbereiche“? Wie setzt Ihr das bei Euch um?

Respekt

guter Beitrag meiner Kollegin Anna Schmidt…

Bunt und farbenfroh ...

Die liebsten Themen über die mein Vater mit uns Kindern sprach und diskutierte, waren moralische Werte, die das gemeinschaftliche Leben von Menschen bestimmen. Dazu gehörten Werte wie Toleranz, Weltoffenheit oder auch Respekt. Ich muss zugeben, dass uns diese Gespräche sehr prägten, auch wenn wir uns oft und gerne mit anderen Dingen beschäftigt hätten, als mit dem Vater verbal die Welt zu verändern, beziehungsweise uns seine Sicht der Dinge predigen zu lassen. Nur gerade die Sache mit dem Respekt geht mir in diesen Tagen nicht mehr aus dem Kopf, nachdem ich ein Video zur Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag gesehen hatte.

Respekt hatte für uns zwei Aspekte: Auf der einen Seite war mein Vater eine respekteinflößende Persönlichkeit. War er in einem Raum, richtete sich auch die Stimmung im Raum nach ihm. Sprach er ein Machtwort, war es schwer sich dem zu widersetzen. Das mussten wir tatsächlich lernen. Andererseits…

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