Kunst für Demokratie

Der eine oder die andere hat es sicher schon mitbekommen. Zusammen mit Jeannette Hagen habe ich die gemeinnützige Organisation „Kunst für Demokratie gUG“ gegründet. Jeannette steuert die Geschicke des Projekts als Geschäftsführerin. Mit Kunst für Demokratie (KfD) wollen wir uns einmischen in einen politischen Diskurs zur Stärkung unserer Demokratie, die wir aktuell durch demokratiefeindliche Bewegungen und Parteien gefährdet sehen. Kunst für Demokratie führt selbst Veranstaltungen duch und sammelt Geld für Projekte, die sich für eine demokratische und offene Gesellschaft engagieren. Dabei arbeitet KfD über drei Säulen: Zum einen veranstalten wir Aktionen, Workshops und Projekte, um indirekt Einfluss auf politische Prozesse zu nehmen. Wir möchten, dass Demokratie und Politik wieder greifbar werden und Menschen das Gefühl haben, Mitgestalter zu sein und Teilhabe an gesellschaftlichen und politischen Prozessen zu haben. Bei der zweiten Säule werden mittels Auktionen und Veranstaltungen Gelder akquiriert, die anderen Hilfsorganisationen zugute kommen. Mit der dritten Säule organisiert KfD Ausstellungen und Veranstaltungen, um geflüchteten oder verfolgten Künstlern mehr Sichtbarkeit zu ermöglichen.

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Sozialräumliche Kooperation zwischen Öffentlichen und Freien Trägern

Foto: Uwe Lamm, contact gGmbH

Uwe Lamm (contact –  Jugendhilfe und Bildung gGmbH)  im Gespräch mit Prof. Hinte und Reinhard Hoffmann

Sozialraumorientierung in der Jugendhilfe hat sich als fachlicher Standard bundesweit (bzw. im deutschsprachigen Raum) durchgesetzt. Denn es macht Sinn, den Menschen ganzheitlich in seiner Lebenswelt (den Sozialraum) zu betrachten statt seine Biographie in die Logik jugendamtlichen Abteilungsdenkens zu zwingen. Prof. Wolfgang Hinte (Mitglied des Bundesvorstandes des vska – Fachverband für Nachbarschaftsarbeit) gilt als einer der Vordenker der Sozialraumorientierung und hat auch der Entwicklung in Berlin wichtige Impulse gegeben. Unter anderem hat er das Modellprojekt „Sozialräumliche Leistungen“ im Bezirk Steglitz-Zehlendorf (ein Kooperationsprojekt von Stadtteilzentrum Steglitz e.V. , Mittelhof e.V. und der FSD-Famos gGmbH ) fachlich begleitet. Das Projekt wurde am 31.12.2018  beendet und trotz beeindruckender Erfolge nicht in die Regelfinanzierung übernommen. Reinhard Hoffmann scheidet nach 25 Jahren Dienstzeit Ende 2018 aus dem Amt. Als Jugendhilfeplaner des Bezirks Steglitz-Zehlendorf hat er maßgeblich dazu beigetragen, die bezirkliche Jugendhilfe zu modernisieren und zu professionalisieren. Uwe Lamm, Geschäftsführer der contact – Jugendhilfe und Bildung gGmbH bespricht im Interview mit beiden die Gelingensbedingungen und Fallstricke sozialräumlicher Arbeitsweisen und Kooperationen zwischen dem öffentlichen Träger und frei-gemeinnützigen Träger der Jugendhilfe.

+++ „Aleppo“ +++ NOCH 2 TAGE SPENDEN +++

a3007491703_2Einige von Euch wissen, dass ich das Projekt „Kunst gegen Kälte“ von Jeannette Hagen unterstütze und mich auch an der Gründung der „Kunst-gegen-Kälte-Stiftungs-gGmbH“ beteilige. Auch aus diesem Grund möchte ich Euch eine ganz besondere Spendenaktion ans Herz legen:

„Am 20. Juni beenden wir die Spendenkampagne rundum den Song „Aleppo“ der Berliner Musikerin Ildiko Virag. Anfang des Jahres haben wir gemeinsam mit dem stimmgewaltigen Newcomer Talent die Spendenkampange gestartet, um das Projekt Kunst gegen Kälte zu unterstützen. Wie das geht? – ganz einfach! Der Song „Aleppo“ ist für 80cent (oder wer möchte, auch mehr) auf der Plattform Bandcamp erhältlich. 100% der gesammelten Gelder gehen direkt an Kunst gegen Kälte und damit an folgende drei Organisationen: LIFELINE, schwizerchrüz.ch Michael Räbersowei Flüchtlingspaten Syrien.

Ihr könnt NOCH 2 TAGE die Kampage unterstützen und selbst einen kleinen Beitrag zur Hilfe beisteuern.
→ „Aleppo“ hier kaufen & spenden: https://ildikovirag.bandcamp.com/

→ Infos zur Kooperation Kunst gegen Kälte: http://bit.ly/2sMXHXI
→ Interview im Straight Magazine: http://bit.ly/2ofDR4u
→ Interview im VeeR Blog: http://bit.ly/2spmJJv

#wtgberlin #wtgartist #ildikovirag #aleppo #kunstgegenkaelte

Spenden ist sexy…..

Liebe Leute,

heute möchte Euch auf das Projekt ‚Crowdfunding für Musikraum/Bandraum in der Giesensdorfer (Grund)Schule ‚ auf betterplace.org aufmerksam machen:

https://www.betterplace.org/de/projects/54371-crowdfunding-fur-musikraum-bandraum-in-der-giesensdorfer-grund-schule

IMG_4370Dabei geht es um Folgendes: Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. möchte Kindern der Schule und aus dem Sozialraum die Möglichkeit geben unter Anleitung in diesem Studio miteinander in Bandprojekten zu musizieren. Dabei geht es auch die Teamfähigkeit zu fördern und das Spielen auf Instrumenten zu erlernen.

betterplace.org ist eine Plattform für soziales Engagement: Menschen, die Unterstützung brauchen, treffen hier auf Menschen, die helfen wollen. Mitmachen ist ganz leicht: Mit ein paar Euro sind Sie/bist auch Du dabei und können/kannst eine richtig gute Sache unterstützen.

Insgesamt wollen wir rund €  60.000.- zusammenbekommen – über viele verschiedene „Kanäle“ – wenn Du also Leute mit viel Kohle kennst, sag bitte Bescheid ……

Ich würde mich freuen, wenn Ihr dieses Projekt unterstützen würdet – durch Geld und/oder durch das massenhafte teilen dieses kleinen Beitrages. Und denk dran: Spenden ist sexy 😉

Vielen Dank!

 

Geflüchtete: an die Arbeit!

12713940_981593638587315_1817845193_nUnter der Federführung von Christian Lüder betreibt das Netzwerk „Berlin hilft!“ eine grandios gute und informative Internetseite: berlin-hilft.com . In großer Regelmäßigkeit veröffentlicht das Team jeden Tag wichtige Informationen zu neuen Standorten, aktuellen Bedarfen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Heute (19.2.) wurde ein extrem lesenswerter Beitrag veröffentlicht, in dem ausführlich beschrieben und erklärt wird, unter welchen Bedingungen Asylbewerber in Deutschland arbeiten dürfen. Ein „must“ für alle, die mit Geflüchteten arbeiten und sie entsprechend sachkundig beraten möchten.

Übrigens: „Berlin hilft!“ arbeitet komplett ehrenamtlich. Ich ziehe meinen Hut vor dem Engagement dieser Truppe. Vorbildlich!

Hier der Link zum Artikel „Arbeit: Wann und wie können Asylbewerber arbeiten?“: berlin-hilft.com/2016/02/arbeit-wann-koennen-asylbewerber-arbeiten/

 

„wild card“ für Ausbildung zum Flüchtlingshelfer

heldin.lernhaus bittet um Vorschläge für eine „wild card“ für die nächste „Flüchtllingshelfer“-Ausbildungsgruppe
 
Das .lernhaus – eine Kooperation des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. und der .garage berlin gmbh – engagiert sich in der Ausbildung von Mitarbeitenden für die Flüchtlingsarbeit. Im Februar 2016 startete die erste Ausbildungsgruppe, die zweite folgt am 7. März.
Die Kosten der sechsmonatigen Vollzeit-Weiterbildung können (wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen) vom Jobcenter bzw. der Agentur für Arbeit übernommen werden. Aber auch Selbstzahler- und arbeitgeberfinanzierte Modelle sind möglich.
Als Zeichen unserer Wertschätzung und unseres Respekts vor der Arbeit und der Leistung der vielen Freiwilligen / Ehrenamtlichen in diesem Bereich möchten wir einen „probono“-Platz im nächsten Kurs anbieten – und bitten um Eure Vorschläge:
Wer soll auf unsere Kosten im nächsten Kurs zum Flüchtlingshelfer ausgebildet werden? Wer hat sich durch besonderes ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit hervor getan? Wer hat Euch beim Einsatz in Notunterkünften besonders beeindruckt? Wer war der/die fleißigste Spendensammler? Wer hat es verdient, eine Ausbildung im Wert von rund 5.000.- € geschenkt zu bekommen? (Bitte beachtet, dass „Euer Kandidat“ auch Zeit und Lust auf diese Weiterbildung haben sollte – ggf. einfach mal nachfragen 😉)

Eure Vorschläge bitte per Mail an mampel@garagelernhaus.de – die Auswahl und Bekanntgabe des Gewinners erfolgt am Freitag, den 26. Februar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Diese Ausschreibung darf hemmungslos geteilt werden 🙂

ACHTUNG REKLAME – unbedingt lesen!

Bitte macht Werbung für einen Weiterbildungslehrgang unseres Projektes „.lernhaus„:

Weiterbildung zum/zur Flüchtlingshelfer/in

Nächster Gruppenstart: 01.02.2016

+++ noch einige Plätze frei +++ noch einige Plätze frei +++

Ab dem 01.02.2016 bietet das .garage Lernhaus (eine Kooperation der .garage berlin und des Stadtteilzentrum Steglitz e.V.) eine Weiterbildung zum/zur Flüchtlingshelfer/in an.

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auch #wilmersdorfhilft

Liebe Nachbarn,

an dieser Stelle leiten wir Ihnen / Euch einen Aufruf unserer Kollegen vom Arbeiter-Samariter-Bund weiter, die zur Stunde eine Notaufnahme für Geflüchtete im ehem. Rathaus Wilmersdorf aufbauen. Unterstützung wird auch hier dringend gebraucht!

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Helferinnen und Helfer für Einrichtung der Notunterkunft im ehem.
Bezirksamt Wilmersdorf gesucht!

In den kommenden Stunden errichtet der ASB-Fachdienst
Katastrophenschutz und Notfallvorsorge im Auftrag des Landesamtes für
Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) eine weitere Notunterkunft und
zwar das ehemalige Bezirksamt Wilmersdorf am Fehrberlliner Platz.
Das Gebäude soll für sukzessiv für 500 Personen hergerichtet werden.

In den letzten Jahren haben unsere ehrenamtlichen Helferinnen und
Helfer 5 Notunterkünfte mit Kapazitäten von 100 bis 1.000 Personen für
Flüchtlinge in Berlin errichtet Somit können wir bei der Errichtung
der Notunterkunft im Rathaus Wilmersdorf auf unsere langjährige
Erfahrung und unser umfangreiches Wissen zurückgreifen. Aufgrund der
hohen Anzahl der zu erwartenden Flüchtlinge und der aktuellen
Wetterlage sind wir jedoch besorgt, dass unsere eigenen Ressourcen
nicht ausreichen werden.

Darum such wir für den Aufbau noch Helferinnen und Helfer, die unseren
Katastrophenschutz beim Aufbauen von Betten und Möbeln sowie bei der
Ausgabe von Essen in den kommenden Stunden und Tagen unter die Arme
greifen.

Falls Sie kurzfristig Zeit haben, den geflüchteten Menschen zu helfen,
melden Sie sich bitte bei mir, ich werde Ihnen dann weitere Details
zukommen lassen.

Telefonnummer: 030/ 21307 111
E-Mail: s.maschner@asb-berlin.de

Dringender Aufruf: Am Wochenende werdet IHR gebraucht!

Mixity - Two joint hands symbolizing diversityVor wenigen Stunden erreichte uns – und alle anderen Berliner Nachbarschaftsheime – ein dringender Hilferuf aus der Senatsverwaltung für Soziales: Rund 500 Flüchtlinge, die sich aktuell  im und vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) in der Moabiter Turmstrasse aufhalten, brauchen dringend eine Schlaf-/Übernachtungsmöglichkeit für das bevorstehende Wochenende. 

Selbstverständlich haben wir uns sofort bei der Senatsverwaltung gemeldet und insgesamt  50 Schlafplätze in zwei Einrichtungen unseres Vereins zur Verfügung gestellt. Die Betten werden von der Senatsverwaltung geliefert – wir müssen nun ganz schnell eine „Notversorgung“ auf die Beine stellen: Die Flüchtlinge brauchen (auch nachts) AnsprechpartnerInnen vor Ort und wir müssen die Ausgabe von Essen und dringendem Alltagsbedarf organisieren.

Hierfür brauchen wir die Hilfe von vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die wir hiermit herzlich bitten, mitzuhelfen und ein deutliches Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität zu setzen.

Wir bitten alle, die am Freitag, Samstag, Sonntag und evtl. noch am  Montag (also vom 31.7. – 3.8.)  tagsüber, abends oder nachts helfen wollen und können zu einem spontanen Treffen ins Kinder-, Jugend- Nachbarschaftszentrum KiJuNa (Scheelestrasse 145, 12209 Berlin / Ecke Osdorfer Strasse). Wir treffen uns am FREITAG, den 31.7. um 12.00 Uhr und besprechen dann alle organisatorischen Fragen / Punkte !

Wir freuen uns, wenn viele HelferInnen kommen! Bitte teilt diesen Aufruf!

Nach dem aktuellen Stand, geht es „nur“ um ein Wochenende- ganz sicher können wir da aber natürlich nicht sein…. Bitte beachtet also unsere aktuellen Infos und Updates auf www.steglitzhilft.de und auf Facebook (https://www.facebook.com/Stadtteilzentrum.Steglitz.eV) und Twitter (@SZSteglitz).

Vielen Dank und herzliche Grüße von Haus zu Haus!

Thomas Mampel

Geschäftsführer des Stadtteilzentrum Steglitz e.V.