Slogging

IMG_0034Nach dem es gestern doch noch irgendwann aufgehört hat mit dem Regen, hatte ich plötzlich keine Ausrede mehr…. Ich bin abends dann also noch knapp eine halbe Stunde durch den Kiez gerannt. Wobei „gerannt“ wirklich übertrieben ist. Es war eher eine Mischung als Walken und ganz langsamen joggen….. eine neue Sportart, die ich da kreiert habe: sloggen – eine altersgerechte Verbindung der Begriffe „slow“ und „joggen“ 😉

Nach dieser kurzen Slogging-Einheit war ich stolz und motiviert. Und bin dann nach dem duschen auch gleich zu Kieser gefahren, habe drei Trainingstermine vereinbart und mich dort für die nächsten 24 Monate eingeschrieben. Muskelaufbau soll nämlich gut sein, wenn man abnehmen will: Muskeln erhöhen den Grundumsatz; die verbrauchen Kalorien einfach nur, weil sie da sind. Auch im Ruhezustand und beim schlafen. Genau das richtige für mich.

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„ergiebiger Dauerregen“

buildings-1867550_1280Ich habe mein persönliches Unwort des Jahres 2017 gekürt: „ergiebiger Dauerregen“. Dieser Sommer ist – zumindest in meiner Gegend – ein Totalausfall. Auf ein paar wenige schöne Tage folgen ellenlange Regentage – gern auch heftig und lang. „Ergiebiger Dauerregen“ eben…. Für einen wie mich eine echte Hürde. Ich muss mir echt mal wassersporttaugliche Ausrüstung kaufen, damit ich nicht vollkommen durchweiche, wenn ich  draussen Sport treiben will. Aktuell bin ich nicht gerüstet und kann also heute vormittag nicht raus…. Mal gucken wie es heute abend aussieht…..

Dennoch werde ich nichts unversucht lassen, viel Bewegung in meinen normalen Alltag zu integrieren. In einer Facebook-Gruppe erhielt ich gestern einen ganz alltagspraktischen Tipp:

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Muskelkater

sport-2329919_640Bereits am 3. Tag des Projektes #minus10 fange ich an zu jammern! Eigentlich wollte ich damit bis zum Wochenende warten….  – aber es muss raus: Ich habe Muskelkater! Meine Oberschenkel sind schwer wie Blei. Und das nur, weil ich mich am Wochenende mal ein bisschen bewegt habe. Ich bin wahrscheinlich noch unsportlicher als ich dachte.  Daher bin ich heute also – entgegen meiner ursprünglichen Planung – mit dem Auto ins Büro gefahren. Pausen sollen ja sowieso immens wichtig sein für den Trainings- und Abnehmerfolg. Laufguru Achim Achilles schreibt: „Be- und Entlastung müssen sich ergänzen. Im Gegensatz zur gängigen Meinung ist es nicht das Training, sondern die Pause danach, die leistungsfähiger macht. Die richtige Pausenlänge sorgt dafür, dass der Körper belastbarer wird.“  Na dann……. Dann mache ich meinen Körper heute mal richtig belastbar 😉

Meine Zahlen vom Sonntag:

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lässig laufen

Screenshot 2017-07-23 10.44.49Am zweiten Tag meines Projektes #minus10 komme ich gleich mit Reklame: Ich möchte Euch das Buch „Lässig laufen_ Warum Fitness keine Folter braucht“ von Sven Lorig empfehlen.  (Hier gehts zum Buch / Link zu Amazon). Sven Lorig ist Moderator beim WDR und hat viele Jahre z.B. das ARD-Morgenmgazin moderiert. Lorig schildert in diesem Buch auf sehr amüsante und motivierende Art, wie er es geschafft hat von der unsportlichen 100-kg-Couchpotatoe zum schlanken und fitten Läufer zu werden, der den Marathon in einer Zeit von 3:13 Std. bewältigt. Auch wenn ich nicht vorhabe, einen Marathon zu laufen, doch genau mein Thema!

Das Buch kommt nicht oberlehrerhaft daher, sondern setzt sich augenzwinkernd und selbstironisch mit den vielen Gründen und Ausreden auseinander, die uns unser innerer Schweinehund bei jeder sich bietenden Gelegenheit ins Ohr flüstert.

Ein perfektes Motivationsbuch für Laufanfänger und Wiedereinsteiger.

Und sonst so?

Kalorienbilanz Vortag: -639

Aktivität heute: Lauf > 30.25 Min. / 3.69 km / 327 kcal.

 

 

 

#minus10

Ich war nie ein besonders sportlicher Mensch. Wenn in der Schule die Mannschaften gewählt wurden, blieb ich fast immer bis zum Schluss in der Mitte stehen, an den Geräten war ich sehr ungeschickt. Zu langsam rennen bei Wettkämpfen oder den Bundesjugendspielen konnte ich immer sehr gut. Das ist über 40 Jahre her. Jetzt bin ich fast 55 Jahre alt, wiege knapp 92 Kilo und habe einen Bauchumfang von 110 cm. Für meinen Geschmack 10 kg und 20 cm Bauch zu viel. Wenngleich jedes Kilo und jeder Zentimeter teuer bezahlt ist ( Bier, Pizza, Nudeln, Chips und viele andere leckere Sachen, für die man im Laufe der Jahre ein kleines Vermögen ausgibt), möchte ich mich gern von der überflüssigen Last befreien.

Vor ein paar Jahren hatte ich mal eine längere sehr disziplinierte Phase. Ich war mindestens dreimal je Woche laufen, habe sogar mal am rbb-Drittelmarathonlauf teilgenommen und war fit und schlank. Ich brachte 82/83 kg auf die Waage und der Bauchumfang lag bei 88-90 cm. Laufen machte mir unglaublich viel Spaß und ich war schon fast ein bisschen „süchtig“….. – jedenfalls war ich an einem Punkt, wo mir richtig was fehlte, wenn ich mal eine geplante Laufeinheit abblasen musste. Das ist jetzt schon 10 Jahre her.

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Jahrestagung Stadtteilarbeit „Netze nutzen! im sozialen und digitalen Raum.“

Veranstaltungstipp des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit (VskA)

19. -20. Oktober 2017 in München

7975205041_7a5e4b65ff_zStarke Netzwerke und nachhaltige Kooperationen sind Grundlage einer erfolgreichen, sozialraumorientierten Arbeit von sozialen Organisationen. Aktive in Nachbarschaftshäusern knüpfen Netze zwischen Bewohner*innen, Gruppen im Stadtteil und Organisationen, sie ermöglichen Kooperationen und bringen Partner*innen zusammen – im sozialen und im digitalen Raum.

Die Gesellschaft wird zunehmend komplexer und einzelgängerisches Verhalten erweist sich als schwierig. Mit geeigneten Strukturen sollen die Zusammenarbeit verschiedener Akteurs- und Interessensgruppen ermöglicht und gefördert werden. Netzwerke sind hierfür ein wichtiges Instrument.

Die digitalen Netze ermöglichen Begegnung, ohne sich zu treffen, sie schaffen neue Kommunikationsformen und verändern Diskurse. Digitale Kommunikation und Technik findet auch in der Stadtteilarbeit statt, denn nicht nur Nachbar*innen nutzen sie.

Die Jahrestagung Stadtteilarbeit diskutiert Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung und der sozialen Vernetzung für die soziale Arbeit im Gemeinwesen. Anhand von Guten Beispielen und fachlichen Impulsen wollen wir zum gesellschaftlichen „Megatrend“ Digitalisierung ins Gespräch kommen und gelungen Ansätze und Entwicklungen kennenlernen. Daneben besteht viel Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung.

Diskutieren Sie mit und erleben Sie gute Beispiele auf der Jahrestagung Stadtteilarbeit 2017 in München.

Zum Programm und zur Anmeldung

unter www.vska.de

Nicht verpassen: bis 30. Juni die ermäßigten Early-Bird-Preise nutzen!
und gerne die Einladung weiterleiten.

…….oder nutzt Du schon Evernote?

Ordnerstapel

© burnhead – Fotolia.com

Die Teilnehmenden meiner Evernote-Workshops kommen allesamt aus dem Sozialen Bereich. Und alle vereint eine Not: Wie bekommen wir die Vielzahl von Inputs, Informationen und Anforderungen so erfasst und organisiert, dass wir sie garantiert effektiv und effizient erledigen können? Und wie kann ich sicherstellen, dass ich jederzeit und überall Zugriff auf alle Informationen habe, die für meine Projekte und die zu erledigenden Aufgaben relevant sind. Die Antwort auf diese Frage heisst: Organisieren Deinen Workflow und all deine Projekte und Jobs mit Evernote.

Am 14.7. in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr findet der nächste Evernote-Workshop statt. Eine ausführliche Beschreibung findest Du hier:  Evernote Workshop 

Vielleicht ist das auch was für Dich? Der Workshop kostet € 99.- – meld Dich am besten noch heute per Mail an.

Hier ein paar Stimmen von Teilnehmenden:

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+++ „Aleppo“ +++ NOCH 2 TAGE SPENDEN +++

a3007491703_2Einige von Euch wissen, dass ich das Projekt „Kunst gegen Kälte“ von Jeannette Hagen unterstütze und mich auch an der Gründung der „Kunst-gegen-Kälte-Stiftungs-gGmbH“ beteilige. Auch aus diesem Grund möchte ich Euch eine ganz besondere Spendenaktion ans Herz legen:

„Am 20. Juni beenden wir die Spendenkampagne rundum den Song „Aleppo“ der Berliner Musikerin Ildiko Virag. Anfang des Jahres haben wir gemeinsam mit dem stimmgewaltigen Newcomer Talent die Spendenkampange gestartet, um das Projekt Kunst gegen Kälte zu unterstützen. Wie das geht? – ganz einfach! Der Song „Aleppo“ ist für 80cent (oder wer möchte, auch mehr) auf der Plattform Bandcamp erhältlich. 100% der gesammelten Gelder gehen direkt an Kunst gegen Kälte und damit an folgende drei Organisationen: LIFELINE, schwizerchrüz.ch Michael Räbersowei Flüchtlingspaten Syrien.

Ihr könnt NOCH 2 TAGE die Kampage unterstützen und selbst einen kleinen Beitrag zur Hilfe beisteuern.
→ „Aleppo“ hier kaufen & spenden: https://ildikovirag.bandcamp.com/

→ Infos zur Kooperation Kunst gegen Kälte: http://bit.ly/2sMXHXI
→ Interview im Straight Magazine: http://bit.ly/2ofDR4u
→ Interview im VeeR Blog: http://bit.ly/2spmJJv

#wtgberlin #wtgartist #ildikovirag #aleppo #kunstgegenkaelte

in tiefer Trauer um Stephan F. Wagner

-PAXP-deijE-PAXP-deijE-PAXP-deijE10714222_1043501282332465_150515431271377711_o.jpgHeute erreichte uns die Nachricht vom Tod Stephan Wagners. Ich bin fassungslos und unendlich traurig. Er ist heute gestorben. Mehr wissen wir noch nicht.

Stephan war Vorsitzender des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit und darüber hinaus in unzähligen Arbeitszusammenhängen eine feste Größe. National und International. Dem Stadtteilzentrum Steglitz war er seit 1996 eng und freundschaftlich verbunden. Er war Mentor, Berater, Kritiker, Antreiber, Freund. Und so vieles mehr…….

Für die deutsche und die internationale Nachbarschaftsbewegung ist das heute ein tiefschwarzer Tag. Die Lücke, die Stephan hinterlässt, wird nicht zu schliessen sein.

Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei seiner Frau und seiner Familie.

Warum müssen die Besten so früh gehen?

 

Schuld.

„Schuld“ ist kein brauchbares Konzept zur Beurteilung zurückliegender Sachverhalte, Prozesse oder Beziehungen. Die allermeisten Menschen, die ich kenne, tun das, was sie tun mit plausiblen Absichten und aus ihrer Lebenssituation heraus betrachtet durchaus logisch nachvollziehbar. Manchmal trifft man Entscheidungen und geht Wege, die andere Menschen verletzen und meist für diese nicht nachvollziehbar sind. Das ist manchmal betrüblich, in Einzelfällen sogar dramatisch. Aber nicht zu ändern. Menschen entwickeln sich, gehen Wege, entwickeln sich auseinander, gehen eigene Wege. Das ist gut so. Jeder Weg verdient Respekt. Schuldzuweisung verschließt Türen. Verschlossene Türen führen dazu, dass Mauern undurchlässig werden. Undurchlässige Mauern machen keinen Sinn, den sie verhärten die Fronten und  verhindern Austausch und gegenseitiges Verständnis. Austausch und gegenseitiges Verständnis sind aber die Voraussetzung für einen respektvolles und wertschätzendes miteinander.  Und Schuldzuweisung verleugnet den eigenen Anteil am Prozess und am gemeinsamen Weg, der in Frage gestellt ist.

Und wer frei von Sünde ist werfe den ersten Stein…

#nurmalso