Dringender Aufruf: Helft den Flüchtlingen in Dahlem!

(Presseemitteilung der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Dahlem – bitte teilen!)

Flüchtlinge, die zu uns nach Berlin kommen, brauchen Hilfe und Unterstützung, so dass sie sich auch in der Fremde zu Hause fühlen können. Aktuell hat das Land Berlin die Turnhalle der Freien Universität für eine Notunterkunft für neu ankommende Flüchtlinge reserviert. Die Johanniter Unfallhilfe (JUH) hat die Halle in der Königin-Luise-Straße zusammen mit dem THW entsprechend eingerichtet und betreut die rund 200 Menschen. Die Ev. Kirchengemeinde Dahlem hat ihre Hilfe bei der Begleitung und Unterstützung der Flüchtlinge angeboten. Unsere Hilfe wird von Pfarrer Oliver Dekara und einem Team koordiniert.

Wir sehen hierin unsere evangelische Verantwortung, entspricht dies doch unserem diakonischen Auftrag:  „Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Ägyptenland. Ich bin der Herr, euer Gott.“ (3. Mose 19, 33.34)

Was können Sie konkret tun?

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geBALLt gegen Armut

SocialVideo #26

Fussball ist das beherrschende Thema dieser Tage – und  auch  dieser Blog kommt nicht umhin, sich speziellen Aspekten der schönsten Sportart der Welt zu widmen…..

In der letzten Woche hatte ich Euch in den „Links der Woche“ ein paar WM-bezogene Fussballprojekte vorgestellt. Ein weiteres sehr schönes Projekt fand am 7.6.2014  in Berlin statt: gBALLt gegen Armut (www.geballt-gegen-armut.de). Eine Woche vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien kickten ehemalige Nationalspieler und andere legendäre Helden des runden Leders, um das Thema Armut ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „Weil Armut nicht allein eine materielle Frage ist. Von Armut betroffene Menschen sind auch im Hinblick auf Gesundheit, Bildungschancen und der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben weitgehend ausgegrenzt.“ Gegen diese Entwicklung haben der Internationale Bund (IB), die GEBEWO – Soziale Dienste und Gangway e.V. – mit einem  Benefizspiel ein geBALLtes und sichtbares Zeichen gesetzt.

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

Ich möchte bitte mehr bezahlen

Gestern habe ich eine Reportage auf radioeins gehört. Es ging um „Primark“ und um die Bedingungen, die es möglich machen, dass Klamotten dort (und bei anderen Kleidungsdiscountern) zu absolut lächerlich niedrigen Preisen verscherbelt werden können. Es kamen Fachleute zu Wort, die über die furchtbaren und menschenverachtenden Produktions- und Lebensbedingungen in Bangladesch berichteten. Die Bilder der eingestürzten Fabrikgebäude sind uns allen ja noch frisch in Erinnerung…..

Ein Experte berichtete, dass Fabrikarbeiter(innen) in Bangladesch umgerechnet ca. 30.- € im Monat verdienen – für 12-16 Stunden Arbeit am Tag. Das ist selbst für dortige Verhältnisse sehr wenig; die Arbeiter(innen) leben dort in katastrophalen Verhältnissen in den Slums der großen Städte. Was mich vollkommen erschüttert hat: Würde man den Lohn der dort arbeitenden Menschen verdoppeln um wenigstens ein halbwegs auskömmliches (Über-) Leben zu ermöglichen, dann würde sich der Preis für  ein T-Shirt bei Kik, Primark und Co. gerade mal um 12 Cent erhöhen….

Ich gebe hiermit bekannt: Ich möchte bitte auf jeden Fall gern mehr bezahlen….. gern auch mehr als 12 Cent zusätzlich, wenn dies dazu beiträgt, dass die Menschen in Bangladesch (und anderen „Billig-Lohn-Ländern“) besser / menschenwürdiger leben können. 

Und ansonsten: Wir haben es in der Hand. Es wird Zeit, dass wir unsere Verbrauchermacht solidarisch für die Ärmsten der Armen nutzen.

Mit Facebook gegen Armut kämpfen!

Die Studentin Anna Vikky hat Deutschlands modernste Hilfsorganisation gegründet. Schon als Düsseldorfer Schülerin hat Anna Vikky regelmäßig ihr Sparschwein für die tamilischen Verwandten geleert. Als der Tsunami an Weihnachten vor sieben Jahren auch Teile Sri Lankas verwüstete, stand sie gemeinsam mit Freunden auf der Straße, um für die Opfer der riesigen Flutwelle Spenden zu sammeln. Und war danach enttäuscht.

Hat mit „2aid.org“ die erste virtuelle Wohltätigkeitsplattform Deutschlands gegründet: Anna Vikky

„Wir wussten nicht genau, wen wir mit den Spenden erreichen und wie viel von dem Geld vor Ort tatsächlich ankommt“, erzählt Vikky. Trotzdem ließ sie der Gedanke nicht los, etwas für die Menschen zu tun, die täglich um ihre Existenz kämpfen müssen. Heute gehört das Spendensammeln zum Alltag der 24-Jährigen, die in Heidelberg Zahnmedizin studiert. Dafür geht sie aber nicht mehr auf die Straße, sondern ins Internet.

den ganzen Artikel lesen …….. bei „WELT-ONLINE“, 11.1.2012