Lesetipp: „Wir Abgehängten – Plädoyer für eine Managementwende“

Ich bitte um Verständnis, dass dieser  Beitrag in meinem Blog hauptsächlich aus einem Zitat besteht. Aber der Text aus dem ich zitiere hat es in sich. Oliver Schmidt formuliert auf der Plattform Carta ein flammendes Plädoyer für eine längst überfällige Managementwende.

Oliver Schmidt

Oliver Schmidt

Seine These: Deutsches und europäisches Management ist  verhaftet in alten und überholten Modellen, die aus den Ur-Zeiten der industriellen Epoche stammen –  die aber nicht geeignet sind die Herausforderungen an die Gestaltung von Kunden-Produzenten-Beziehungen in der Ära der digitalen Revolution zu meistern. Amerikanische und asiatische Geschäftsmodelle zeigen den Weg auf – radikal, grundsätzlich, kompromisslos.

Wie stellen wir uns diesen Herausforderungen – was bedeuten diese Herausforderungen insbesondere auch für die Sozialwirtschaft –  einer Branche, die unter heftigstem Innovationsdruck steht?

Oliver Schmidt hierzu:

„Der Kopf ist ja bekanntlich rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. Auch Innovation verläuft nicht linear, und deshalb lässt sich nicht vorhersagen, wo sie beginnt, wie sie verläuft und wo sie endet. Statt sich eindimensional auf Produktinnovation zu fixieren ist es für Unternehmen wichtig, Veränderung auf allen Ebenen zuzulassen und zu fördern: Unternehmenskultur, Kundenbeziehungen und Management sind Handlungsfelder, die mindestens ebenso nach Innovation fragen, wie unsere Angebotspalette.

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Social Franchise: discovering hands stellt Konzept beim .andersberater Netzwerkabend vor

Logo_andersberater_color_web-200x89Am Freitag, den 10.4. um 18.00 Uhr begrüßen wir Stefan Wilhelm von discovering hands® beim Netzwerkabend der .andersberater in Berlin-Friedenau.

„discovering hands® setzt den überlegenen Tastsinn blinder und sehbehinderter Menschen zur Verbesserung der Tastdiagnostik im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung ein. Dieses innovative Konzept schafft nicht nur ein höheres Maß an Sicherheit für die Erkennung von Brustveränderungen, sondern ermöglicht Frauen eine angenehme Untersuchungssituation mit einem Höchstmaß an Zuwendung und Zeiteinsatz.“

Stefan Wilhelm, bei discovering hands® zuständiger Leiter für MTU-Rekrutierung, Stakeholder Management und International Relations stellt das Sozialunternehmen und seine aktuellen Social-Franchise-Aktivitäten vor, die das Projekt jetzt bis nach Südamerika bringen! Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bei Bier, Wasser und Wein.

Ort: garage berln, Holsteinische Strasse 39-42, 12161 Berlin-Friedenau.

Der Eintritt ist frei.

Stefan Wilhelm bietet zur Vertiefung einen .andersberater-Wokshop an: „Transfer einer guten Idee: Social-Franchise-Stratiegien am Bespiel von discovering hands®“. Der Workshop findet am Montag, den 27.4. von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr – ebenfalls in den Räumen der .garage berlin, Holsteinische Strasse 39-42 in 12161 Berlin-Friedenau. Die Kosten für den Workshop betragen € 199.-.

Anmeldung: http://www.andersberater.de / mampel@andersberater.de

Musik bis in die Beine…… Und Mampel macht auch mit…….

Einige von Euch wissen, dass ich in einer Band namens „Telte“ spiele. Wir covern so ziemlich alles, was irgendwie tanzbar ist – das Repertoire umfasst Stücke aus den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren und auch ganz aktuelle Songs werden immer mal wieder „bearbeitet“.

Baumann&FriendsAb und an machen wir aber auch ganz andere Sachen. Unser „Capitano“ Kristoffer Baumann lädt dann zu kleinen, aber feinen Musikveranstaltungen ein: „Baumann & Freunde“. In der ersten Hälfte singt er eigene Songs (und die sind wahrlich großartig) und im zweiten Teil trägt er zusammen mit „musikalischen Freunden“ bekannte Songs vor, die teilweise recht frei interpretiert werden. Und in einem dritten Teil gibts dann noch eine Packung „Telte“ auf die Ohren.

An diesem Freitag – das ist 20. Februar –  ist es mal wieder soweit. Um 19.00 Uhr gehts los im Bandraum des Stadtteilzentrums in der Lankwitzer Strasse 13-17 (Haus G) in Lichterfelde-Ost. Der Eintritt ist frei.

Ich selbst darf auch wieder ein Liedchen zum besten geben (fehlendes Talent wird durch gute Laune kompensiert ;-)) . Ich tät mich freuen, wenn wir viele von Euch am Freitag begrüßen dürften!

Und weitersagen dürft Ihr das auch 😉

Was ist eigentlich ein Barcamp? Und muss ich da hin…… ?

Barcamps sind „in Mode“ gekommen….. Überall – nicht nur, aber auch – in Deutschland treffen sich Menschen, um sich in diesem Format über Ideen, Projekte und wichtige Themen auszutauschen. Wichtiges Merkmal: Die Tagung besteht im Wesentlichen nur aus Kaffeepausen.

Zwei Tage lang Kaffeepause….. ?

So beschreibt es jedenfalls die Website des Barcamps Berlin: „Vereinfacht ausgedrückt ist ein Barcamp eine Konferenz, die nur aus Kaffeepausen besteht. Das bedeutet es geht um einen Austausch auf Augenhöhe von Themen, Diskussionen und Fragen. Oder anders ausgedrückt: Bei einem Barcamp geht es um DICH!  Du bringst deine Themen, dein Wissen, deine Fragen und deine Wünsche mit und tauschst dich zu diesen mit anderen Teilnehmern aus. Dazu gibt es einen gemeinsamen Tagesplan, den wir am Morgen gemeinsam festlegen. Es gibt keine vorher festgelegten Themen. Statt dessen bringt ihr diese mit. So stellen wir sicher, dass sie hochaktuell und für euch auch spannend sind! Klingt ein bisschen verrückt? Das ist es auch! Und zugleich ist es das beste Format um Wissen auszutauschen, neue Menschen zu treffen und viel Spaß zu haben!“

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Vision Summit 2014 – Blick zurück und dann nach vorn….

visionsummitHeute erreichte mich – und alle anderen TeilnehmerInnen  des diesjährigen Vision Summit in Berlin – die nachfolgend dokumentierte Mail von Peter Spiegel, dem Initiator der Veranstaltung und GENESIS Instituts. Die Links und Hinweise sind so interessant, dass ich sie unbedingt an dieser Stelle auch den Leserinnen und Leser meines Blogs bekannt machen möchte…..

Hier die Mail von Peter Spiegel:

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des VISION SUMMIT 2014,

beim VISION SUMMIT hatten wir versprochen, allen Teilnehmenden die hier nun zusammengestellten Informationen zu unserer neuen umfassenden Plattform zu WeQ zukommen zu lassen.

 Zunächst stellen wir für Sie jedoch kurz die Links zu drei besonders ausführlichen und differenzierten Berichten zum VISION SUMMIT zusammen, die einen Eindruck davon geben, wie der diesjährige VISION SUMMIT von den Medien aufgenommen wurde:

In Kürze: erneut sehr viele sehr wertvolle Impulse – plus die Aufgabe, an den interaktiven Formaten weiter zu arbeiten. 

Die Qualität der Impulse beim VISION SUMMIT kann jeder ab sofort unmittelbar nachvollziehen, denn: Wir haben nun die neue interaktive Nachrichtenplattform www.WeQ.works freigeschaltet. Dort finden sich zum Start 

  • die Video-Aufzeichnungen aller Beiträge des Hauptprogramms des VISION SUMMIT 2014
  • erste Beiträge zu Trends, Initiativen und Projekten, die aus unserer Sicht dem beim VISION SUMMIT viel beschworenen WeQ-Modus bereits gut entsprechen im Spektrum von Social Entrepreneurship und weit darüber hinaus – weitere derartige News folgen ab sofort permanent
  • erste Impuls- und Diskussionsbeiträge, was WeQ grundsätzlich bedeuten kann und soll – auch hier folgen ab sofort permanent weitere Diskussionsbeiträge
  • bei allen diesen Beiträgen die Möglichkeit, in die Diskussion zu jedem einzelnen Beitrag einzusteigen über das WeQ-Forum, das am Ende jeden Beitrags zu Kommentaren und Diskussionen einlädt
  • All dies ist dennoch nur der Anfang in der Beta-Phase von WeQ.works. Sehr viele weitere Beiträge und Interaktionsformate sollen – auch und gerade in Zusammenarbeit mit Ihnen – folgen.

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Subsidiaritätsprinzip – in leichter Sprache erklärt

SocialVideo #27

In meinem GF-Tagebuch #26 habe ich in meinem Beitrag Bezug genommen auf das Subsidiaritätsprinzip. Ich weiss natürlich, dass Ihr alle wisst, was das ist. Trotzdem möchte ich Euch dieses kurze Video zum Thema sehr empfehlen. „Es klingt sperrig und abstrakt, aber das Subsidiaritätsprinzip ist grundlegend für die soziale Arbeit in Deutschland. Die Diakonie Bayern erklärt es am Beispiel von Werner und zieht auch einen Vergleich mit anderen Ländern.“

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

celebrate good times…..

Am 4.7. ab 15.00 Uhr feiert die .garage berlin ihren 8. Geburtstag! Und ich möchte Euch ganz herzlich einladen, mit uns zusammen zu feiern. Das Programm kann sich sehen lassen – und sogar das Wetter soll bis zum Freitag wieder besser, ja sogar sommerlich werden…….

 

Infoblatt-8-garage-Geburtstag_16062014 2

 

Programm und Ablauf:

15h Begrüßung und Sektempfang
mit Barbara Loth, Staatssekretärin und stellv. SPD-Landesvorsitzende, Hajo Winkler (Unternehmer und Gründer der .garage Hamburg, Enigma Company Builders), Thomas Mampel, GF der .garage und des Stadtteilzentrum Steglitz e.V..

15:30h Eröffnung der Ausstellung “GründerKöpfe”:

In der großen Halle zeigen wir eine Ausstellung mit Gründerporträts von .garage-Gründer und Inhaber von “photoconcept berlin” Marcus Hinz aus seiner Projekt-Reihe my daily business.
Dazu gibt es Kulinarisches und Spielerisches für Groß (Glücksrad-Fachbuch-Verlosung) & Klein (Die Sandelfe)

Für das leibliche Wohl sorgen:

Hirsch & Eber, dem lecker Wild-Grill
Hasina Eatery, vegetarisch-vegane Köstlichkeiten mit bengalisch-berlinerischem Flair, auch auf Facebook.
und Süßes von Crepes Maman, David Barrois.

16h: Live-Musik der Cover-Band TELTEin der auch .garage-GF Thomas Mampel die Gitarre schwingt.

Und: Wir freuen uns auf Swing und mehr, auf echtes Vinyl vom Plattenteller mit dem ehemaligen Begründer der Berliner Wohnzimmer-Bars und DJ Karel Duba.

18h / 22h .garage goes WM.
Liebe Fußballverrückte, natürlich haben wir an Euch und die Viertelfinalspiele I und II gedacht. Schauen wir zusammen?

 

Wir freuen uns natürlich auch  über Anmeldungen unter geburtstag@garage-berlin.de!

geBALLt gegen Armut

SocialVideo #26

Fussball ist das beherrschende Thema dieser Tage – und  auch  dieser Blog kommt nicht umhin, sich speziellen Aspekten der schönsten Sportart der Welt zu widmen…..

In der letzten Woche hatte ich Euch in den „Links der Woche“ ein paar WM-bezogene Fussballprojekte vorgestellt. Ein weiteres sehr schönes Projekt fand am 7.6.2014  in Berlin statt: gBALLt gegen Armut (www.geballt-gegen-armut.de). Eine Woche vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien kickten ehemalige Nationalspieler und andere legendäre Helden des runden Leders, um das Thema Armut ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „Weil Armut nicht allein eine materielle Frage ist. Von Armut betroffene Menschen sind auch im Hinblick auf Gesundheit, Bildungschancen und der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben weitgehend ausgegrenzt.“ Gegen diese Entwicklung haben der Internationale Bund (IB), die GEBEWO – Soziale Dienste und Gangway e.V. – mit einem  Benefizspiel ein geBALLtes und sichtbares Zeichen gesetzt.

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

WM 2014 – natürlich auch auf www.mampel.de

SocialLinks #25

In Brasilien rollt der Ball. Fussballfreunde aus allen Ländern verfolgen gespannt und gebannt die Spiele bei der WM 2014.

Die Fussball-Weltmeisterschaft ist natürlich auch ein Thema für Sozial- und Entwicklungsprojekte überall auf der Welt. Heute möchte ich Euch einige  interessante Projektbeispiele vorstellen.

Brasilien ist eines der Länder, in denen die Kluft zwischen Arm und Reich am größten ist. Es herrscht soziale Ungerechtigkeit, vor allem auch gegenüber Frauen und Mädchen. Ein wirkungsvolles Instrument, um Jugendlichen Toleranz und gegenseitigen Respekt zu lehren, ist Sport und insbesondere Fußball. Für das Hamburger Kinderhilfsprojekt PLAN Grundlage für ein spannendes Mädchen-Fussballprojekt: „Mädchen erlernen in drei Altersgruppen das Fußballspielen: Sieben- bis Zwölfjährige, 13- 15 Jährige und 16- 18-Jährige. Im Projektverlauf werden Freundschaftsspiele zwischen den verschiedenen Mädchenteams, aber auch mit Jungenmannschaften stattfinden. Damit soll gezeigt werden, dass Mädchen und Frauen einen Platz im brasilianischen Fußball haben und dass ein Umdenken hin zu mehr Gleichberechtigung erforderlich ist. “

Weitere Infos zum Projekt:

www.plan-deutschland.de/helfen-mit-plan/spenden/lateinamerika/fussballprojekte-brasilien/

kijun_18-211x300 2Das Stadtteilzentrum Steglitz in Berlin greift das Thema „WM“ ebenfalls auf und verbindet Spass und Freude am Fussball, in dem ein Fussballturnier mit Workshops und Bildungsangeboten zu entwicklungspolitischen Themen organisiert wird

Neben dem aktiven Spiel auf dem Platz wird täglich jeweils eine Veranstaltung des Globalen Lernens angeboten.

• Wie ist der Lebensalltag von Kindern in Brasilien und Mexiko jenseits der WM?
• Wie sieht ihr Fußballplatz, ihre Schule und ihre Freizeit aus?
• Welche Bedeutlung hat Fußball für sie?

Aus den Unterschieden und Gemeinsamkeiten entwickeln wir Verständnis für die Situation von Kindern aus anderen Regionen der Welt.

Weitere Infos:

www.stadtteilzentrum-steglitz.de/2014/02/fussball-wm-projekt-14-18-7-2014/

Ebenfalls aus Berlin kommt das Projekt „Alle kicken mit!“. Das Projekt wurde als Empfehlung der AG „Integration und Sport“ zur Umsetzung des sportpolitischen Leitbilds für die Sportmetropole Berlin zur Realisierung ausgewählt. Es dient dem strategischen Ziel „Integration in den Sport“, berücksichtigt jedoch auch weitere Ziele, wie die Förderung des Mädchen- und Frauensports (Gender Mainstreaming) sowie die Förderung der Kooperation von Schule und (Vereins-)Sport. Projektträger ist der Berliner Fußball-Verband.

Weitere Infos:

berliner-fussball.de/m%C3%A4dchenprojekt/

Schon etwas älter, aber immer noch aktuell  ist ein Interview, das Managementexperte Reinhard K. Sprenger im Juni i 2008 SpiegelOnline gegeben hat. Thema: „Warum Chefs die Fußballsprache so sehr lieben.“ Die These: „Was auf dem Rasen recht ist, kann in Chefetagen nur billig sein: Ob „Ball flach halten“ oder „in der Champions League spielen“ – Fußballsprache ist in Führungsetagen sehr beliebt.“

Das ganze Interview gibts hier:

www.spiegel.de/wirtschaft/management-experte-sprenger-warum-chefs-die-fussballsprache-so-sehr-lieben

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

Social Franchise – ein guter Weg, Gutes zu verbreiten!

SocialLinks #24

Ich lese gerade  mit Begeisterung in dem Buch „Gutes einfach verbreiten„, das von der Stiftung Bürgermut als kostenloses eBook herausgegeben wurde.

In dem Buch werden erfolgreiche Transfergeschichten vorgestellt. Allesamt sehr inspirierend und für die eigene Arbeit von unschätzbarem Wert!

Ich möchte Euch gern drei Projekte  vorstellen, die in dem Buch ausführlich beschrieben werden. Ein Blick auf die Seiten macht deutlich, wie professionell Social Franchise- Projekte heute schon aufgestellt sind und welche Möglichkeiten und Potenziale auch für kleinere Träger und Initiativen in diesem Transfer-Instrument liegen.

Sehr gefallen hat mir das Projekt „Rock your Life“ – ein Coaching- und Mentorenprojekt, das Beziehungen zwischen Studierenden und Schülern deutschlandweit organisiert. O-Ton der „Macher“: „Wir qualifizieren Studierende als Coaches, die ehrenamtlich Schüler aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnissen nach einem strukturierten Coachingprozess auf dem Weg in den Beruf begleiten. Ziel der zweijährigen Coaching-Beziehungen ist es, die Schüler zu unterstützen, ihr individuelles Potential zu entfalten, sie in ihren Fähigkeiten, Talenten und Visionen zu stärken sowie ihre Perspektiven zu erweitern. Schüler, die das ROCK YOUR LIFE! Programm erfolgreich abgeschlossen haben, gestalten ihre Zukunft eigeninitiativ, motiviert und selbstbewusst. Für die Studierenden bedeutet die Tätigkeit als ROCK YOUR LIFE! Coach nicht nur Engagement für mehr soziale Mobilität und gerechte Bildungschancen, sondern auch den Erwerb von praktischen Fähigkeiten für den eigenen Einstieg ins Berufsleben – eine Chance, die sie an Universitäten vergeblich suchen.“

rockyourlife.de

Um Patenschaften zwischen Ehrenamtlichen und sozial benachteiligten Familien und deren Kinder geht es den ELHANA Lernpaten. Auch dieses Projekt entstand aus einer kleinen (an das Nachbarschaftshaus Urbanstraße in Berlin angedockten) Initiative – derzeit prüft das Projekt, inwieweit eine Verbreitung durch Übertragung an andere Kooperationspartner möglich und sinnvoll ist. Das Motto bei ELHANA: Grow slowly and deeply.

elhana-lernpaten.de

Bekannter als die beiden anderen vorgestellten Projekte sind die CAP Märkte. CAP-Märkte sind Lebensmittelmärkte, die dort eröffnen , wo es  anderen  Discounter nicht mehr lukrativ erscheint. Und: Rund zwei Drittel der Belegschaf sind Menschen mit Behinderung. In dem Video sehr Ihr, wie ein erfolgreiches Social Franchise funktionieren kann.

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!