#steglitzhilft – Statusupdate KW 5

© frogarts - Fotolia.com

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In der Notunterkunft Lippstädter Strasse tobt nach wie vor das Leben. Zwar ist die Belegungszahl etwas gesunken (aktuell leben rund 200 Flüchtlinge in der Halle) – aber dennoch bleibt die Situation für die Menschen dort schwierig. Die Ausstattung der Halle – v.a. die sanitärtechnische Infrastruktur – stösst an ihre Grenzen.

Umso mehr freuen sich alle Beteiligten über das erfreulich große ehrenamtliche Engagement und die Unterstützung aus der Nachbarschaft. Eine stabile Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich über weitere Unterstützung sehr freut (siehe unten), organisiert neben der Spendenannahme und -ausgabe mittlerweile auch einige  Aktivitäten für die Flüchtlinge. Unter anderem wird ein stark nachgefragter Deutschkurs angeboten, Flüchtlinge werden bei Arzt- oder Behördengängen begleitet  und es fand ein erster „Ausflug“ in den „kieztreff“ des Stadtteilzentrum Steglitz in der Celsiusstrasse statt, wo die Stamm-Besucher der Einrichtung zusammen mit Ehrenamtlichen Kuchen, Tee und Kaffee mit rund 30 Flüchtlingen genossen haben, während die Kinder malten und spielten. Am Freitag kommt die Menschen aus der Sporthalle wieder in den „kieztreff“ – und dann wird gemeinsam gekocht und gegessen. Gelebte Nachbarschaft.

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frisch gebloggt auf sz-s.de: #steglitzhilft / update 30.12.2014

Viktoria_spendet_Fluechtlinge_120d1f85cd 2Heute wurde es richtig voll in der Lippstädter Strasse! Die Halle ist mit 200 Flüchtlingen gut gefüllt – einige freie Flächen sollen auch noch „bewohnbar“ gemacht werden, so dass in den nächsten Tagen nochmal rund 40 – 45 Menschen dort aufgenommen werden können.

Ein Bild von der Situation machte sich heute morgen die Wahlkreisabgeordnete Cornelia Seibeld (MdA, CDU). Sie lobte die engagierte Arbeit der Kolleginnen und Kollegen vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und die Leistung der zumeist ehrenamtlichen Helferinnen  und Helfer des Stadtteilzentrum Steglitz beim sammeln von Sachspenden und der Ausgabe an die Flüchtlinge.

Auch heute waren die Freiwilligen vom Stadtteilzentrum von 16 – 18 Uhr im Einsatz, um warme Kleidung und Kinderspielzeug auszugeben. „Eine anstrengende, aber zutiefst befriedigende Arbeit“, so eine der Helferinnen (eine „Kita-Mutter“ unseres Vereins).

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Video der Woche #4: Murat Vural organisiert Bildung

Immer montags stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden.

Heute seht Ihr ein Video von Ashoka, in dem der Social Entrepreneur Murat Vural vorgestellt wird. Vural organisiert Bildungsangebote bzw. -transfers zwischen StudentInnen mit Migrationshintergrund und Kindern und Jugendlichen  mit Migrationshintergrund. Seine Idee: Studentinnen und Studenten, die es in Deutschland geschafft haben einen guten Schulabschluss zu machen und zu studieren um dann später beruflich erfolgreich sein zu können, sind hervorragende Vorbilder für SchülerInnen aus bildungsfernen Familien oder sozialen Umfeldern. „Bildung wird cool, Abi und Studium und beruflicher Erfolg werden zu Zielen, die ernsthaft verfolgt werden.“ Vural will das Konzept bundesweit und später international verbreiten. Gute Idee.