schwierige Entscheidungen treffen….

SocialVideo #34

Jeder Mensch kommt immer mal wieder in die Situation schwierige, zum Teil unangenehme Entscheidungen treffen zu müssen. Ausgangspunkt ist i.d.R. ein Problem das nach einer Lösung schreit. Der Analyse des Problems folgt die Zusammenstellung aller möglichen (oder für möglich gehaltenen) Entscheidungsoptionen… und dann es soweit: Die Entscheidung muss getroffen werden. Mit allen Konsequenzen. Vor allem Führungskräfte müssen sehr häufig Entscheidungen treffen. Häufig auch Entscheidungen mit einer große Tragweite und / oder mit weitreichenden Folgen für die betroffenen Menschen. Vor allem bei Personalentscheidungen gibt es immer auch „Verlierer“. Eine Entscheidung ist immer auch ein „abwählen“ aller anderen Entscheidungsoptionen. Und da Entscheidungen von Menschen getroffen werden, sind sie tendenziell  nie fehlerfrei, nie ohne Alternativen.  Trotzdem führt kein Weg an ihnen vorbei – und deshalb ist es gut, sich – v.a. auch als Führungskraft – immer mal wieder mit den verschiedenen Dimensionen des Thema „Entscheidungen treffen“ auseinander zu setzen.

In dem heutigen „Video der Woche“ gibt uns Grudrun Happich ein paar Denkanstösse. Sie liest aus Ihrem Buch „Ärmel hoch“.

OT: „Entscheidungen zählen ohne Zweifel zu den schwierigsten Situationen einer Führungskraft. Wer sich die 5 Schritte des Entscheidungsprozesses vergegenwärtigt und die 6 Basisstrategien für schwierige Entscheidungen kennt, findet auch unter Druck zu innerer Klarheit.“ Na dann….

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

Johari, Augenhöhe und die Sache mit der Leine…..

GF-Tagebuch #29

Das war eine  merkwürdige Woche…. am Montag nach dem Titelgewinn war ich kaum zu gebrauchen. Nach einer langen Nacht auf dem Kudamm hatte ich gleich um 9.00 Uhr und um 11.oo Uhr wichtige Termine, die ich müde, aber als frischgebackener „Weltmeister“ ganz pflichtbewusst wahrgenommen habe… ;-). Diese Termine passten (ohne dass es geplant war ganz gut zu meinem Tagebuch-Eintrag der letzten Woche. Es ging  um Fragen der Mitarbeiterführung, um Augenhöhe und „lange“ oder „kurze Leinen“….. )

© Rafal Olechowski - Fotolia.com

© Rafal Olechowski – Fotolia.com

Wichtig waren diese Termine im Sinne von „Standortbestimmung“. Thema beider Termine war in gewisser Weise der Abgleich zwischen Innen- und Aussenwahrnehmung des Unternehmens, Selbst – und Fremdwahrnehmung der beteiligten Personen. (siehe hierzu auch: das Johari-Fesnster) Und wieder einmal habe ich – zumindest beim ersten Termin des Tages – festgestellt, dass ein kritisches, ehrliches, konstruktives und solidarisches Feedback unglaublich wertvoll und hilfreich ist. Im konkreten Fall hat mir dieses Feedback geholfen, die Dinge klarer zu sehen und Ideen für notwendige Veränderungen in der Organisation und der Struktur des besagten Unternehmens zu entwickeln. (Ich verzichte hier auf die Konkretisierung und weitere Einzelheiten, weil ich nicht möchte, dass sich irgendein Kollege / Mitarbeiter öffentlich angegangen  bzw. kompromittiert fühlt….).  Die anstehenden Veränderungen und Anpassungen im Team zu besprechen und umzusetzen wird nicht leicht. Denn wir sind da wieder beim Thema „Selbst- und Fremdwahrnehmung“: Was für den einen eine eklatante Schlechtleistung bzw. ein schlechtes Arbeitsergebnis ist, sieht der andere als „Erfolg“, als gutes Ergebnis in akzeptabler Qualität.

Es fehlt hier offenbar an klar formulierten Standards und klaren Kriterien anhand derer man „objektiv“ ablesen kann, ob ein Ergebnis „gut“ oder „schlecht“ ist. Aber geht das überhaupt durchgängig? In der industriellen Produktion bzw. in Bereichen, in denen alle Abläufe hoch standardisiert sind, mag da so sein. Aber wie ist das in Bereichen, die stark von der Qualität der Kommunikation, der Beziehungen, der zwischenmenschlichen Prozesse abhängig sind? Und was tun wir (was muss ich tun), wenn es keine gemeinsame Vorstellung und keine gemeinsamen Kriterien für „gute Qualität“ gibt und sich  diese auch nicht herstellen lässt? Was sind die Konsequenzen für das Team, für die Struktur, für Einzelne?

Und ganz zentral: Wie leben wir „Augenhöhe„, wenn die Vorstellungen  der Beteiligten zu  Arbeitsweise und Arbeitsergebnissen zu weit auseinander driften?

In diesem Sommer  werden wir uns mit diesen Fragen ausführlich beschäftigen. Ich würde mich über Kommentare,  Leseempfehlungen und Links zum Thema sehr freuen. Dafür schon mal vielen Dank!

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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!