ErzieherIn: „Beruf und Berufung“

SocialVideo #50

Was macht eigentlich ein Erzieher, eine Erzieherin? Was macht diesen Beruf interessant und attraktiv? Warum sollten junge Leute sich für diesen Beruf entscheiden? In einer gut gemachten Filmreihe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hamburg beantworten junge Leute diese Fragen.

Dem Fachkräftemangel können und müssen wir entgegenwirken – zum Beispiel in dem wir gute und faire Arbeitsbedingungen schaffen und indem wir offensiv Werbung für einen der schönsten Berufe der Welt machen: Kinder und Jugendliche auf ihren Weg ins Leben zu begleiten…..das ist Beruf und Berufung!

Bitte teilen und Werbung machen!

————————————————————-

In regelmäßigen Abständen stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

In (Weiter-) Bildung zu investieren zahlt sich immer aus….

GF-Tagebuch #32

Die Geschichte kennt Ihr vielleicht: Die zwei Geschäftsführer eines Unternehmens sitzen mittags zusammen und diskutieren das Jahresbudget für  Weiterbildungsmaßnahmen für die Belegschaft. Der eine sagt: „Wir geben soviel Geld aus für Weiterbildung…. .Stell Dir mal vor,  die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bilden sich auf unsere Kosten fort….. und dann gehen sie zur Konkurrenz.“ Der andere überlegt kurz und entgegnet: „Stell Dir mal  vor, wir geben kein Geld für Fort- und Weiterbildung unserer Leute aus….. – und dann bleiben sie.“

© JiSign - Fotolia.com

© JiSign – Fotolia.com

Diese kleine Geschichte veranschaulicht ganz gut, wie mit dem Thema Qualifizierung und Weiterbildung in Unternehmen umgegangen werden muss. Wir müssen Investitionen in das Wissen und das Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Investition in die Zukunft des Unternehmens, als wesentlichen strategischen Beitrag zur Existenzsicherung der Organisation, betrachten. Wenn wir unsere Organisationen auf „der Höhe der Zeit“ halten wollen, müssen wir dafür sorgen, dass die in der Organisation tätigen Menschen immer auch auf „der Höhe der Zeit“  sind, was ihre Kenntnisse, Fertigkeiten, Wissen und Umsetzungs-Know-How angeht. Wir müssen dafür sorgen, dass die Organisation bzw. das Unternehmen konkurrenz- und marktfähig bleibt. Das Unternehmen muss jederzeit in der Lage sein, auf sich verändernde Markt- und Rahmenbedingungen und auf wechselnde  Nutzer- und Kundenwünsche einzugehen und es muss in der Lage sein, dem Bedarf entsprechend angemessen zu reagieren. D.h. es muss in der Lage sein, seine Produkte und Angebote, seine Projekte und Lösungsvorschläge immer weiter zu verbessern und anzupassen. Neue Techniken und fachliche  Erkenntnisse müssen in diesen Verbesserungs- und Anpassungsprozess ebenso einfliessen wie die Ergebnisse der Markt- und Konkurrenzbeobachtung. All dies können nur gut aus- und fortgebildete Leute leisten. Wenn wir in diese notwendigen Kompetenzen nicht investieren, werden wir recht schnell „weg vom Fenster“ sein. Ehemals große „Global-Player“ zeigen uns, was passiert, wenn wir den Anschluss verlieren und das Unternehmen nicht in die  Anpassungs- und Innovationsfähigkeit seiner Mitarbeitenden investiert. Anschauliches Beispiel: Ehemalige Weltmarktführer wie „Blackberry“ und „Nokia“ taumeln angeschlagen dem Abgrund entgegen…. Aber auch im sozialwirtschaftlichen Bereich ist eine interessante Dynamik zu beobachten: Große, traditionsreiche Verbände verlieren an Attraktivität und Einfluss. Im Kampf um die hoch-qualifizierten und hoch-engagierten Fachkräfte ziehen sie immer häufiger „den Kürzeren“;  junge, innovative und professionell aufgestellte kleine soziale Unternehmen ziehen gute Fachkräfte an und verstehen es, sie an sich zu binden.

Weiterlesen

Werbung für ein tolles Blog

Der Fachkräftemangel im Sozialbereich nimmt dramatische Züge an. Unsere Branche ist für viele junge Leute nicht sehr interessant. Schlechte Verdienst- und Karriereperspektiven und ein schwieriges und belastendes Tätigkeitsfeld werden beklagt. Dass es aber auch eine andere Seite gibt, will das Online-Projekt blog.soziale-berufe.com beweisen und durch authentische Berichte darlegen.

Die Macher*innen (alles Azubis) selbst über ihre Seite: „In diesem Blog schreiben Auszubildende aus sozialen und pflegerischen Berufen über ihren Ausbildungsalltag und ihr Interesse an der “Arbeit mit Menschen”. Unser Ziel ist es, Schülern in der Berufsorientierungsphase einen authentischen Einblick in die Welt der sozialen und pflegerischen Berufe zu ermöglichen. Dadurch hoffen wir, euch die Berufswahl leichter zu machen!“

Bild

Ich bin schwer begeistert und hoffe, dass Ihr diesen Link / diese Werbung für eine tolles Blog heftigst teilt. Denn: Soziale Berufe kann nicht jeder – aber die, die es können, die müssen wir erreichen – und begeistern!