WM 2014 – natürlich auch auf www.mampel.de

SocialLinks #25

In Brasilien rollt der Ball. Fussballfreunde aus allen Ländern verfolgen gespannt und gebannt die Spiele bei der WM 2014.

Die Fussball-Weltmeisterschaft ist natürlich auch ein Thema für Sozial- und Entwicklungsprojekte überall auf der Welt. Heute möchte ich Euch einige  interessante Projektbeispiele vorstellen.

Brasilien ist eines der Länder, in denen die Kluft zwischen Arm und Reich am größten ist. Es herrscht soziale Ungerechtigkeit, vor allem auch gegenüber Frauen und Mädchen. Ein wirkungsvolles Instrument, um Jugendlichen Toleranz und gegenseitigen Respekt zu lehren, ist Sport und insbesondere Fußball. Für das Hamburger Kinderhilfsprojekt PLAN Grundlage für ein spannendes Mädchen-Fussballprojekt: „Mädchen erlernen in drei Altersgruppen das Fußballspielen: Sieben- bis Zwölfjährige, 13- 15 Jährige und 16- 18-Jährige. Im Projektverlauf werden Freundschaftsspiele zwischen den verschiedenen Mädchenteams, aber auch mit Jungenmannschaften stattfinden. Damit soll gezeigt werden, dass Mädchen und Frauen einen Platz im brasilianischen Fußball haben und dass ein Umdenken hin zu mehr Gleichberechtigung erforderlich ist. “

Weitere Infos zum Projekt:

www.plan-deutschland.de/helfen-mit-plan/spenden/lateinamerika/fussballprojekte-brasilien/

kijun_18-211x300 2Das Stadtteilzentrum Steglitz in Berlin greift das Thema „WM“ ebenfalls auf und verbindet Spass und Freude am Fussball, in dem ein Fussballturnier mit Workshops und Bildungsangeboten zu entwicklungspolitischen Themen organisiert wird

Neben dem aktiven Spiel auf dem Platz wird täglich jeweils eine Veranstaltung des Globalen Lernens angeboten.

• Wie ist der Lebensalltag von Kindern in Brasilien und Mexiko jenseits der WM?
• Wie sieht ihr Fußballplatz, ihre Schule und ihre Freizeit aus?
• Welche Bedeutlung hat Fußball für sie?

Aus den Unterschieden und Gemeinsamkeiten entwickeln wir Verständnis für die Situation von Kindern aus anderen Regionen der Welt.

Weitere Infos:

www.stadtteilzentrum-steglitz.de/2014/02/fussball-wm-projekt-14-18-7-2014/

Ebenfalls aus Berlin kommt das Projekt „Alle kicken mit!“. Das Projekt wurde als Empfehlung der AG „Integration und Sport“ zur Umsetzung des sportpolitischen Leitbilds für die Sportmetropole Berlin zur Realisierung ausgewählt. Es dient dem strategischen Ziel „Integration in den Sport“, berücksichtigt jedoch auch weitere Ziele, wie die Förderung des Mädchen- und Frauensports (Gender Mainstreaming) sowie die Förderung der Kooperation von Schule und (Vereins-)Sport. Projektträger ist der Berliner Fußball-Verband.

Weitere Infos:

berliner-fussball.de/m%C3%A4dchenprojekt/

Schon etwas älter, aber immer noch aktuell  ist ein Interview, das Managementexperte Reinhard K. Sprenger im Juni i 2008 SpiegelOnline gegeben hat. Thema: „Warum Chefs die Fußballsprache so sehr lieben.“ Die These: „Was auf dem Rasen recht ist, kann in Chefetagen nur billig sein: Ob „Ball flach halten“ oder „in der Champions League spielen“ – Fußballsprache ist in Führungsetagen sehr beliebt.“

Das ganze Interview gibts hier:

www.spiegel.de/wirtschaft/management-experte-sprenger-warum-chefs-die-fussballsprache-so-sehr-lieben

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

wellcome – Hilfe für junge Familien per Social Franchise

SocialVideo #26

Auch in dieser Woche möchte ich ein ausgezeichnetes Transferprojekt vorstellen. Eines der Beipspielprojekte, die deutlich machen, dass Social Franchising enorme Entwicklungs- und Zukunftschancen haben kann, wenn Idee, Partner und Konstrukt stimmen. Das Beispiel ist aus dem Buch „Gutes einfach verbreiten“ entnommen.

„wellcome“  vermittelt ehrenamtliche ehrenamtliche Helfer an junge Familien, die in den ersten Monaten punktuelle Unterstützung bei der Kinderbetreuung brauchen. Die Freiwilligen bilden zudem die Schnittstelle zu professionellen Unterstützungsangeboten. Inzwischen werden 250 Standorte in ganz Deutschland von der Zentrale in Hamburg aus koordineirt. wellcome ist nicht nur eine wirksame Hilfe für junge Familien, sondern auch ein gutes Beispiel wie Innovationen mit der Hilfe von Kooperationen verbreitet werden können.“

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!