JHA – nach Klausur fit für Zukunft

GF-Tagebuch #13

Seit Beginn der aktuellen Wahlperiode bin ich „ordentliches Mitglied“ (Bürgerdeputierter) des Jugendhilfeausschusses Steglitz-Zehlendorf (JHA). Der JHA trifft sich i.d. R. monatlich. Als Teil des Jugendamtes ist er zuständig für alle Belange, die Kinder und Jugendliche in unserem Bezirk betreffen. Die Zusammensetzung ist gesetzlich geregelt :Ihm gehören neben Bezirksverordneten aller Fraktionen Mitglieder der Vertretungskörperschaft des öffentlichenTrägers an (Bezirk) und Frauen und Männer, die von den anerkannten Freien Trägern der Jugendhilfe und der Jugendverbände vorgeschlagen werden. (siehe auch Wikipedia > Der Jugendhilfeausschuss > )

Als zuständiger Fachausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stellt er die Weichen für die Entwicklung und Ausrichtung der Jugendhilfe im Bezirk. Ihr versteht: Die Arbeit des JHA ist wichtig. Und es ist wichtig, dass die Arbeit des JHA die wichtigen und richtigen Themen in den Fokus nimmt und sich konsequent an den relevanten (selbst-formulierten) Prioritäten orientiert.

SFBB - schön gelegen und gut zum arbeiten...

SFBB – schön gelegen und gut zum arbeiten…

Doch was ist wichtig? Was ist richtig? Was sind die relevanten Prioritäten? Um diese Fragen zu beantworten hat sich der JHA Steglitz-Zehlendorf zusammen mit wichtigen MitarbeiterInnen des Bezirksamtes zu einer Klausurtagung in die (herrlich gelegene) Sozialpädagogische Fortbildungsstätte Berlin Brandenburg ins Jagdschloss Glienicke zurück gezogen. Am Freitag und Samstag haben wir intensiv diskutiert – über Form und Ablauf der Sitzungen,  über einen dialog- und kommunikationsfördernden Rahmen  und entsprechende Arbeitsformen, über eine Steigerung der Fachlichkeit durch bessere Vorbereitung der Themen und Arbeitsprojekte und über neue  Formen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.

Verlauf und Ergebnis der heutigen Klausurtagung stimmen mich hoffnungsfroh. Und auch bei vielen anderen TeilnehmerInnen machte sich im Anschluss eine gewisse „Aufbruchstimmung“ bemerkbar. Wir haben in relaitiv kurzer Zeit richtig viel geschafft und – das war eine wichtige Erfahrung – wir waren alle einem guten, konstruktiven Kontakt.   Ich bin gespannt auf die weitere Arbeit im JHA und freue mich, wenn die erwarteten Veränderungen schon bald Früchte tragen.
Übrigens twittere ich immer fleißig aus denn Sitzungen des JHA und stelle meine Sitzungsnotizen direkt im Anschluss an die Sitzung bei Facebook und Twitter online. Wenn Ihr verfolgen wollt, wie sich die Arbeit im JHA weiter entwickelt und womit  wir uns dort beschäftigen dann folgt mir bei Twitter und / oder bei Facebook bzw. orientiert Euch dort am Hashtag #jhasz .

 

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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!

 

 

Ist die Jugendarbeit noch zu retten?

Veranstaltungshinweis – bitte teilen und verbreiten!

Ich erlaube mir, hier auf eine wichtige Veranstaltung für meine Berliner Jugendhilfe – Kolleginnen und Kollegen hinzuweisen:

Podiumsdiskussion: Ist die Jugendarbeit noch zu retten?

14. Februar 2014 in der Zeit von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr  in der Jugendfreizeitstätte Werk 9, Markgrafenstraße 26 in 10117 Berlin

Auf dem Podium begrüßen wir:

Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie

Angelika Schöttler, Bürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg

Georg Zinner, Vorsitzender des Nachbarschaftsheims Schöneberg (angefragt)

Moderation: Florian Schwanhäußer, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses Mitte und Sprecher der Berliner Jugendhilfeausschussvorsitzenden

Mit Statements von:

Björn Eggert (SPD), Susanne Graf (Piraten), Clara Hermann (Bündnis 90/Die Grünen), Katrin Möller (Die Linke) und Roman Simon (CDU), alle angefragt.

Nach unseren Berechnungen sind die Ausgaben für die Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII sowie für die Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII im Haushaltsjahr 2013 weiter gesunken. Diese Befürchtung wurde von elf Vorsitzenden der bezirklichen Jugendhilfeausschüsse bereits in einem Brandbrief im Dezember 2012 geäußert. Das damals geforderte Moratorium zur Erarbeitung eines Modells, um zukünftige Mittelzuweisungen an die Bezirke auf eine für die Jugendarbeit bedarfsgemäß auskömmliche und solide Basis zu stellen, wurde vom Gesetzgeber im Haushaltsgesetz für den Doppelhaushalt 2014/2015 wieder nicht berücksichtigt.

Das weitere Absinken von Mitteln für die Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie die Ermittlung eines Preises für die in Frage gestellte Angebotsstunde der Jugendarbeit als Leistungsmenge wurde 2013 in verschiedenen Gremien und Veranstaltungen diskutiert. Mögliche Verfahrensänderungen wurden bereits in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaften erörtert. Darüber hinaus wurde in der Gruppe der Produktmentor_innen, nach Beauftragung durch die Bezirksbürgermeister_innen, an der Fragestellung gearbeitet, inwieweit die Angebotsstunde durch eine andere Mengeneinheit abgelöst werden kann. Ein zweiter Brandbrief von zehn Vorsitzenden der Jugendhilfeausschüsse wurde verfasst.

Wir erhoffen uns von der Diskussion, dass die politisch Verantwortlichen unsere Sorge um die Beschädigung der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit ernst nehmen und mit uns gemeinsam Lösungen für den Erhalt der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit finden.

Wir wünschen uns eine zahlreiche Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen Eure Jugendhilfeausschussvorsitzenden aus Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Pankow, Reinickendorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick

i.A. Marijke Höppner und Florian Schwanhäußer

JHA Steglitz-Zehlendorf am 24.4.2012

Hier die Tagesordnung für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 24.4.2012 im BVV Saal des Rathauses Zehlendorf. Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich. Für alle, die nicht selbst dabei sein können, werde ich natürlich wieder live aus der Sitzung twittern….. (Twitter = tmampel)

JHA Einladung 24.04.2012

JHA goes Twitter

Im Januar bin ich von der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Steglitz-Zehlendorf als Vertreter des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes zum Bürgerdeputierten gewählt worden. Wichtig ist mir die Interessenvertretung für freie Träger der Jugendhilfe im Bezirk und Lobbyarbeit für die Arbeit der freien Träger und die Anliegen der durch sie betreuten und begleiteten Menschen. Enge Kommunikation mit den Akteuren im Bezirk und Transparenz meiner Arbeit im Ausschuss ist mir wichtig: Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen aus der Jugendhilfe findet permanent statt. Ergänzt werden soll die Kommunikation durch Vorbesprechungen zum JHA jeweils vor den Sitzungen. (Wie genau das dann ablaufen kann, werde ich den KollegInnen dann zeitnah mitteilen….) Ab dem 2.2. werde ich dann aus dem monatlich tagenden Jugendhilfeausschuss Steglitz-Zehlendorf twittern…. Sehr gerne nehme ich Anregungen, Kommentare und Statements entgegen und werde sehen, was sich dann in die jeweilige Sitzung sinnvoll einbringen lässt. Ich erwarte mir hierdurch eine größere Transparenz der Arbeit und der Entscheidungsfindungsprozesse im Ausschuss  (es können also auch Leute mitverfolgen, was besprochen wird, die nicht „live“ dabei sind…)  Bitte weitersagen bzw. teilen: Hashtag #jhasz

An Jugendhilfe interessierte Menschen (nicht nur) aus Steglitz-Zehlendorf können mir bei Twitter folgen > TMampel < Ich freue mich über jeden neuen Follower!