volles Wochenende = tolles Wochenende

GF-Tagebuch #27

Heute und morgen wieder volles Programm in Steglitz –  ich kann Euch einen Abstecher in den schönsten Bezirk Berlins nur wärmstens empfehlen….

10530845_10152297484533871_3335654746854843726_nAm Samstag nachmittag in der Bechstein-GS großes Kiezfest mit viel Open-Air-Musik… Schülerbands von der Grundschule bis zur Oberstufe…. einige davon kenne ich – absolut sehens- und hörenswert! Maßgeblich organisiert von den Kollegen des Stadtteilzentrums….. !

Heute und morgen findet dann auch noch das große Fest „100-Jahre-Stadtpark Steglitz e.V.“ statt. Auch hier gibts (musikalisch) einiges auf die Ohren und zahlreiche Steglitzer Projekte präsentieren an Infoständen und mit verschiedenen Aktionen  sich und ihre Arbeit. Mit dabei natürlich auch Kolleginnen und Kollegen vom Stadtteilzentrum Steglitz und von jungundjetzt e.V.(….und „Sohnemann“ und sein Team machen  an diesem Wochenende das komplette Catering (Essen- und Getränke) für die zweitägige Veranstaltung – und ist gespannt auf diese neue Erfahrung der Massenversorgung bei einem Fest 😉 )

Allen, die heute und morgen so engagiert ackern ein ganz dicken Dank – und ich drück die Daumen, dass das Wetter hält und die Besuchermassen strömen……. Ihr habts verdient, nach einer intensiven Phase der Vorbereitung und Organisation.

 

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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!

 

Besser werden…

Jetzt gehts rein in den ersten Termin des Tages. Zusammen mit den Kolleginnen der Geschäftsstellen des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. und der .garage berlin GmbH sehen wir gleich eine Softwarepräsentation. Diese  Software soll dazu beitragen, alle erfolgsrelevanten Prozesse in der Verwaltung zu optimieren und noch besser steuerbar zu machen. Ziel ist es, mit vernünftigem und angemessenen Aufwand (ich betone: nicht mit dem geringst möglichen!) die besten Ergebnisse für unsere externen (Eltern, Kinder, Jugendliche, Gründer, Kooperationspartner, Geldgeber) und internen ( Mitarbeiter*innen, interne Gremien und Arbeitsgruppen) Kunden  zu realisieren.

Ich finde es ziemlich grandios, dass es bei uns eine grundsätzliche Offenheit und  Bereitschaft für solche Prozesse und Projekte gibt. Prozessoptimierung bedeutet auch erst mal mehr Arbeit. Aber: „Wer aufhört besser werden zu wollen, hört auf gut zu sein.“ (Marie von Ebner-Eschenbach). Wir sind gut, weil wir gute Mitarbeiter*innen haben!

Der Tag

Logbuch 23.05.13

Der Tag begann mit einem sehr gutem und infomativen Termin zum Thema „Nachhaltigkeits-Check“ – eine spannende Herausforderung, das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. in diesem Bereich zu „durchleuchten“ und fit für die Zukunft zu machen.

Erfreuliche Post: unser Bauantrag vom 19.12.2012 für den Umbau des Schuppens auf dem Hof einer kooperierenden Grundschule ist heute (!) bewilligt worden…

Mittags dann ein gutes produktives Treffen mit zwei KollegInnen wegen der Planung der nächsten Schritte zur Neugestaltung der Website http://www.garageberlin.de – es wird Zeit, dass das Projekt vorangeht… Zwischendrin habe ich mich gefreut, dass heute die erste Gründer*innen-Gruppe gestartet ist, die über den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein finanziert wird.

Highlight des Tages: neue Projektleitung für unser größtes EFöB-Projekt eingestellt…. und: volle Hütte in der .garage beim 2. Labor für Entrepreneurship…

Unterm Strich ein guter, normaler Arbeitstag…..
Falls das irgendjemanden interessiert…..

Auf gute Nachbarschaft!

Nachbarschaftsvereine und Stadtteilzentren sind wichtige Anlaufstellen im Kiez.

Schon im Jahr 1944, ein Jahr vor Kriegsende, machten sich Vertreter der alliierten Siegermächte Gedanken darüber, wie man eine wohnortnahe Struktur der Versorgung der Bevölkerung verbinden kann mit Programmen zur demokratischen Umerziehung und kultureller Bildung der Menschen im kriegszerstörten Berlin. Heraus kam der „Alliierte Nachbarschaftsheimplan“. In der Tradition der englischen und amerikanischen Settlement-Bewegung „verordnete“ man den Berlinerinnen und Berlinern (im Westteil der Stadt) ein Konzept von Nachbarschaftsarbeit, das – vielfältig modernisiert und dem Wandel der Zeiten angepasst – im Kern noch heute funktioniert. Die Grundgedanken der Settlement – Bewegung spielten auch 1995 eine große Rolle, als der Nachbarschaftsverein Lankwitz e.V. (der heutige Verein Stadtteilzentrum Steglitz e.V. ) gegründet  wurde: Hilfe zur Selbsthilfe, Raum für Begegnung und Kommunikation im Kiez, professionelle Beratung in schwierigen Lebenssituation, konkrete Hilfen für Menschen in Not und das Angebot bedarfsgerechter sozialer Dienstleistungen und kultureller und politischer Bildungsarbeit. Ausgehend von einem kleinen Treffpunkt der Lankwitzer Wedellstraße entwickelte der  Verein seitdem vielfältige Aktivitäten in allen klassischen Arbeitsfeldern der Stadteil-, Nachbarschafts- und Gemeinwesenarbeit. Die Bilanz der letzten 16 Jahre kann sich wahrlich sehen lassen: Rund 100 Mitarbeitende in rund 20 Projekten des  Stadtteilzentrum Steglitz e.V.  betreuen Kinder in Kitas und Schulhorten, realisieren Angebote der offenen Jugendfreizeit- und –bildungsarbeit, kooperieren mit Schulen bei der Umsetzung schulbezogener Jugendhilfeangebote und bieten Raum und Möglichkeiten für Begegnung, bürgerschaftliches Engagement und nachbarschaftliches Miteinander in unseren Nachbarschaftshäusern. Wir engagieren uns in der Stadtteilkonferenz in Lankwitz-Ost ebenso wie beim Runden Tisch in Lichterfelde-Süd, wir mischen uns ein und stehen an der Seite derer, die Unterstützung, Hilfe und / oder Beistand brauchen. Wir tun dies, weil wir glauben, dass viele „kleine Leute“ die Welt verändern können, wenn Sie vor Ihrer Haustür – also  in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft – anfangen, die Dinge in die Hand zu nehmen und die Bedingungen im Kiez so (mit-) zu gestalten, wie sie sein sollen. Wir wollen einen  Kiez, eine Nachbarschaft, einen Stadtteil in dem alle Menschen friedlich miteinander leben können, in dem gegenseitiger Respekt und Wertschätzung für den und das Andere(n)  die Begegnung und die Kommunikation bestimmen und in dem niemand „draussen bleiben“ muss, weil er wegen seiner sozialen oder kulturellen Herkunft ausgegrenzt wird. „Steglitz –Zehlendorf  für Alle“. Ein dickes Brett, aber wir bohren weiter!  Machen Sie mit?