Produktiv in den Juli…. – mit diesen Tipps könnte es klappen!

SocialLinks #27

In dieser Woche widmen sich meine „Links der Woche“ wieder dem Thema „Produktivität“. Ein Thema, für das ich mich sehr interessiere und über das ich mir auch immer mal wieder Gedanken mache, wie treue LeserInnen dieses Blogs wissen.

© S.Kobold - Fotolia.com

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Mein persönliches Produktivitätsziel: ich möchte enstpannt und möglichst stressfrei gute bis sehr gute Arbeitsergebnisse erzielen und viel schaffen. Ich arbeite sehr gern und viel. Ich möchte aber möglichst wenig Zeit für Dinge und Jobs  ver(sch)wenden, die nichts oder nur wenig einbringen und die mir keinen Spass machen oder mich sogar nerven.

Meine persönliche Arbeitsweise, die aus einer speziellen Mischung aus GTD und dem HelfRecht-System besteht habe ich H I E R schon mal beschrieben.

Ein paar Artikel, Seiten und Texte, die ich in diesem Sinne als hilfreich empfinde, habe ich hier mal zusammengestellt:

David Allen hat bereits im Jahr 2001 seinen Klassiker „Getting Things Done“ (auf deutsch: „Wie ich die Dinge geregelt kriege“) vorgelegt. . Meine kleine „Produktivitäts-Bibel“ ;-).  13 Jahre später ist sein Nachfolgeband „Ich schaff das“ (sehr unglückliche Übersetzung des Originaltitels „Making It All Work“) als eBook erschienen. Die Papierausgabe kam bereits im Jahr 2011 raus. In diesem Buch vertieft David Allen grundlegende Gedanken seines Konzeptes GTD. Auch zahlreiche neue Ideen und Aspekte machen das Buch auf jeden Fall zu einer ertragreichen  Lektüre. Der Verlag schreibt: „Während bei ersterem das organisatorische Rüstzeug für erfolgreiches Selbstmanagement im Mittelpunkt stand, geht es bei „Ich schaff das!“ darum, ein fundamentales Verständnis für das gesamte Selbstmanagement zu erlangen. Kontrolle und eine klare Perspektive sind die wichtigsten Selbstmanagementprinzipien, um das Heft beruflich und privat in der Hand zu behalten. Sie befördern einen Zustand großer Klarheit, Freiheit, Energie und Kreativität. „Ich schaff das!“ vertieft das Verständnis der wichtigsten GTD-Prinzipien – warum sie funktionieren, welche positiven Ergebnisse erzielt werden können und welche negativen Folgen es haben kann, diese zu ignorieren.“

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Ziele

Wer ab und zu in meinem Blog herumstöbert und meine Beiträge liest, stolpert zwangsläufig über den Begriff Ziele. Ich selbst setze mir Ziele in bestimmten Bereichen meines Lebens – am liebsten am Anfang des Jahres für das Folgejahr – und schaffe Raum und den Rahmen dafür, dass sich auch meine (Leitungs-) Mitarbeiter einmal im Jahr für ein paar Tage zurück ziehen können, um für ihre Projekte und Arbeitsbereiche Jahresziele und die entsprechenden Umsetzungsschritte  zu formulieren…. Wir tun das, weil wir glauben, dass es sinnvoll ist. Auf hoher See, in stürmischen Zeiten, den „Heimathafen“ zu finden, weil man sich an einem weithin sichtbaren Leuchtturm orientieren kann, scheint mir ein plausibles Konzept zu sein.

Der von mir sehr geschätzte (auch wenn ich ihn leider noch nicht persönlich kenne, so lese ich doch viel von ihm…) Kollege Stephan List hat nun in seinem „Toolblog“ einen Beitrag veröffentlicht in dem  er fragt: „Wie wichtig sind eigentlich Ziele?“   (H I E R gehts zum Beitrag von Stephan List)

Er schreibt: „In meinem Freundeskreis bin ich bekannt dafür, dass ich diesen Visionen und Zielen sehr skeptisch gegenüber stehe. Irgendwann (Achtung, es kommt eine Vision!) schreibe ich mal eine Polemik mit dem Titel “Fetisch Ziel”. In der Wirtschaftswelt ist der Begriff fast schon unantastbar. Er wird quasi alsconditio sine qua non betrachtet, ohne die wirtschaftliches Handeln nahezu unmöglich sei. Ist das wirklich so? Ich bezweifle das und möchte das gerne einmal kritisch hinterfragen.“

Meine Antwort ist eine Gegenfrage: Was ist die Alternative zu Zielen und Visisonen? Woran sollen sich die täglichen Entscheidungen und Handlungen ausrichten? Wie können wir entscheiden, was für uns, für unsere Unternehmen , unsere Organisationen langfristig bedeutsam und wichtig ist? Woran können wir erkennen, dass sich die Dinge so entwickeln, dass wir irgendwann zufrieden und mit Stolz zurückblicken können? Ich glaube, dass wir an der Formulierung von Zielen (die wir aus unseren Visionen abgeleitet haben) nicht vorbei kommen. Ich will nicht raus aufs stürmische Meer, wenn an Land die Leuchttürme ausgeschaltet werden….

Wie seht Ihr das? Welche Rolle spielen Ziele und Visionen in Eurem Leben?