Was sagt die Gewerkschaft zu „agiler Organisationsentwicklung“?

Folge 5 unseres Podcast „Wir müssen mal reden“ ist online.

Screenshot 2019-04-12 15.33.35In der neuen Folge unseres Podcasts reden Kristoffer Baumann und ich mit Rolf Wiegand über agile Organisationsentwicklung im allgemeinen und über den Prozess im Stadtteilzentrum Steglitz e.V. .

Rolf ist „Vollblut-Gewerkschafter“ und Sozialdemokrat, jemand der sich fast rund um die Uhr für die Interessen und  Rechte von Arbeitnehmenden einsetzt. Uns hat interessiert, wie er als Gewerkschafter die Entwicklungen wahrnimmt und einschätzt. Und wir die diskutieren die Frage, ob es in agilen Organisationen und Unternehmen überhaupt noch formelle Mitbestimmungsgremien / -instrumente braucht. Seine Argumente sind nachvollziehbar, spannend – und laden zu weiteren Diskussionen ein.

Auf Euer Feedback und Eure Meinungen sind wir sehr gespannt!

Hier gehts zu FOLGE 5 „Wir müssen mal reden – mit Rolf Wiegand“

 

Podcast – kurze Wasserstandsmeldung…. und ein Tipp.

Trotz der  Wirren der Weltpolitik und der damit verbundenen Informationsflut dürfte es dem einen oder der anderen aufgefallen sein, dass die Pause unseres Podcasts „Wir müssen mal reden“ schon viel länger dauer als geplant.

Es gibt Schuldige, womit die in Deutschland in solchen Kontexten als erstes gestellte Frage schon mal beantwortet wäre. In unserem Fall (Gott sei Dank!) war  die Technik schuld 🙂 …. Wir hatten nämlich die Aufnahme mit Rolf Wiegand von verdi schon fertig …. Es war ein hochgradig interessantes Gespräch darüber, wie  sich das ganze Thema Selbstorganisation, agile Organisationsentwicklung, Überwindung von Hierachien und die Transformation von Organisationen („Reinventing SzS“) verhält zu den gewerkschaftlichen Positionen zu Mitbestimmung, den Rechten der Mitarbeitendenvertretungen und den (angenommenen und realen) Interessengegensätzen zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden…..

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gleiches Geld für gleiche Arbeit?

wpid-img_20140119_113526.jpgDie Tarifverhandlungen für die Angestellten des öffentlichen Dienstes waren aus Sicht von verdi sehr erfolgreich. Vor allem Erzieher*innen profitieren von z.T. erheblichen Gehaltssteigerungen. Ein wichtiger Aspekt dabei: die Berliner Angestellten im Öffentlichen Dienst werden demnächst nicht mehr nach dem TVL Berlin bezahlt, sondern nach dem (besseren) TVDÖ.  

Die Kostensätze zur Finanzierung der freien Träger orientierten sich bislang an Durchschnittssätzen nach TVL (wir bekommen also keine Realkostenfinanzierung unserer Mitarbeitenden sondern lediglich einen fiktiven Durchschnittssatz) – somit waren sie bislang ohnehin schon schlechter gestellt als vergleichbare Angestellte in staatlichen Betrieben.

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