Danke für diese imposante Ansage gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit!

Während ich hier in Binz an der Ostsee eine Woche Urlaub mache, haben die Kolleginnen und Kollegen des Stadtteilzentrum Steglitz am Samstag eine imposante Demonstration gegen „Pro Deutschland“ auf die Beine gestellt. Zusammen mit dem Willkommensbündnis und vielen politischen Gruppen und Parteien mobilisierten die KollegInnen rund 500 Bürgerinnen und Bürger, um gegen eine unverschämte rechtsextreme Provokation Flagge zu zeigen: die Nazis wollten genau vor der Notunterkunft Lippstädter Strasse gegen Flüchtlinge und Asylbewerber demonstrieren. Die rund 10-15 Nazis sind aber nicht mal in die Nähe der Halle gekommen, weil sich engagierte Bürgerinnen und Bürger schützend vor die Sporthalle stellten, in der zwischenzeitlich bis zu 250 Flüchtlinge untergebracht waren.

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CUCULA – Ein Unternehmen von und für Flüchtlinge

cucula

SocialVideo #2

In den letzten Wochen habe ich hier regelmäßig über unsere Aktivitäten für Flüchtlinge in Lichterfelde Süd im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf berichtet. Bei diesen Aktivitäten ging es um die akute Erstversorgung der in einer Sporthalle untergebrachten Flüchtlinge mit Kleidung, Hygieneartikeln und Spielzeug für die Kinder.

Viele der Flüchtlinge werden hier bei uns bleiben. Es ist also an uns, gute Bedingungen zu schaffen, damit sich unsere neuen Nachbarn hier gut integrieren, gut in unserer Gesellschaft ankommen: in unseren Kinder- und Jugendeinrichtungen, in unseren Nachbarschaftshäusern, im kulturellen Leben, in den Schulen. Und im Arbeitsleben – denn eine gesicherte wirtschaftliche Grundlage ist der Ausgangspunkt und die Voraussetzung für ein gelingendes Leben. Ein sehr beispielhaftes Projekt, das sich zum Ziel setzt, jungen Flüchtlingen beim Aufbau einer tragfähigen Existenz zu helfen ist „CUCULA“.

Worum geht es bei CUCULA?

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(Wo-) Menpower gefragt / #steglitzhilft – update 2.2.15

© frogarts - Fotolia.com

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Mittlerweile leben 250 Flüchtlinge in der Halle in der Lippstädter Straße. Die Spendenbereitschaft der Menschen aus der Nachbarschaft war (und ist weiterhin) enorm – wir konnten alle Flüchtlinge mit dem Nötigsten an Kleidung versorgen. Viele Menschen haben darüber hinaus Spielzeug und Hygieneartikel ins KiJuNa oder direkt in die Sporthalle gebracht. Grandios. Allerdings sind mittlerweile alle Lager voll – und wir können derzeit keine weitere Kleidung annehmen (Ausnahme: Jeans und Pullis in schlanken Herrengrößen). Auch Hygieneartikel werden weiterhin gebraucht. Sollte sich die Situation ändern, geben wir natürlich sofort Bescheid.

Nachdem die Menschen nun erstmal mit Kleidung und wichtigen „Alltagsutensilien“ versorgt sind werden wir die  Ausqabe weiterer Spenden in der Halle auf zwei Tage je Woche konzentrieren, nämlich auf Dienstag und Donnerstag jeweils in der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Hierfür brauchen und suchen wir noch dringend weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

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frisch gebloggt auf sz-s.de: #steglitzhilft / update 30.12.2014

Viktoria_spendet_Fluechtlinge_120d1f85cd 2Heute wurde es richtig voll in der Lippstädter Strasse! Die Halle ist mit 200 Flüchtlingen gut gefüllt – einige freie Flächen sollen auch noch „bewohnbar“ gemacht werden, so dass in den nächsten Tagen nochmal rund 40 – 45 Menschen dort aufgenommen werden können.

Ein Bild von der Situation machte sich heute morgen die Wahlkreisabgeordnete Cornelia Seibeld (MdA, CDU). Sie lobte die engagierte Arbeit der Kolleginnen und Kollegen vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und die Leistung der zumeist ehrenamtlichen Helferinnen  und Helfer des Stadtteilzentrum Steglitz beim sammeln von Sachspenden und der Ausgabe an die Flüchtlinge.

Auch heute waren die Freiwilligen vom Stadtteilzentrum von 16 – 18 Uhr im Einsatz, um warme Kleidung und Kinderspielzeug auszugeben. „Eine anstrengende, aber zutiefst befriedigende Arbeit“, so eine der Helferinnen (eine „Kita-Mutter“ unseres Vereins).

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#steglitzhilft / update 28-12-14

Mixity - Two joint hands symbolizing diversityHeute erreichte uns die Nachricht, dass die Halle in der Lippstädter Strasse wieder warm ist und die ersten Flüchtlinge wieder dort ankommen…..  Welcome in Lichterfelde Süd!

Wir rechnen damit, dass die Halle in den nächsten Tagen recht voll wird – rund 200 Menschen werden erwartet. Wir haben derzeit sehr viele Sachspenden “auf Lager” – gehen aber davon aus, dass v.a. die warme Kleidung für Kinder, Frauen und Männer und die Winterschuhe sehr schnell weg gehen….. Wir freuen uns, wenn Sie weiterhin warme Sachen, Schuhe, Decken, aber auch Hygienartikel (Binden, Windeln, Taschentücher, Duschzeug, Seife etc.) spenden!

Am Montag, den 29.12. in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr nehmen wir wieder dankend Ihre Sachspenden im KiJuNa (Scheelestrasse 145 / Ecke Osdorfer Strasse) in Lichterfelde Süd an – anschließend werden wir wahrscheinlich gleich mit dem VW-Bus rüberfahren und Sachen an die Flüchtlinge verteilen.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Beitrag in Ihren Netzwerken teilen und dabei den Hashtag #steglitzhilft verwenden – VIELEN DANK!

(Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf dem Blog des Stadtteilzentrum Steglitz gepostet: sz-s.de)

#steglitzhilft / update 26.12.14

FotoDas war eine Überraschung heute: Um 15 Uhr war ich in der Sporthalle an der Lippstädter Strasse mit der Integrationsbeauftragten des Bezirks, Marina Roncoroni, verabredet. Wir wollten gemeinsam  vor Ort die aktuelle Situation besprechen und die nächsten Schritte planen. Doch die Flüchtlinge waren weg. Und auch die Kollegen vom ASB waren nicht mehr vor Ort. Einzig ein Wachdienst-Mitarbeiter hielt die Stellung und gab Auskunft: Die anwesenden Flüchtlinge wurden heute morgen um 10 Uhr in eine nahe gelegene Unterkunft an der Goerzallee verlegt, weil die Heizung und das Warmwasser nicht mehr funktionierten. Eine angemessene Unterbringung und Versorgung war also zunächst nicht mehr möglich. Das gleiche Problem soll übrigens auch in anderen Sporthallen in der Stadt aufgetreten sein – sicher kein Zufall. Ich vermute die Wärmeversorgung ist zentral über Weihnachten und das lange Wochenende „runtergefahren“ worden und man hat vergessen, die automatische Absenkung über Weihnachten auszuschalten. Jedenfalls soll bis nächste Woche alles wieder laufen und dann werden auch wieder Flüchtlinge dort einziehen….

Wir waren heute nachmittag noch kurz in der Unterkunft Görzallee und haben kurz mit den Mitarbeitern dort sprechen können. Anfang nächster Woche werden wir Kontakt aufnehmen und sehen, ob ein Teil der Spenden, die wir über Weihnachten bekommen haben, dort gebraucht werden…..

Bei der Spendenannahme im KiJuNa war heute mächtig viel los: Mehr als doppelt so viele Spenderinnen und Spender wie gestern – und ein volles Kleidungs- und Spielzeuglager wartet auf die 200 Flüchtlinge, die dann ab Anfang kommender Woche bei uns in Lichterfelde Süd leben werden.

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die dem Aufruf des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. gefolgt sind und ihn durch weitersagen und „teilen“ in den sozialen Netzwerken unterstützt haben. Die Solidarität und das Ausmass der Unterstützung hat uns vollkommen überrascht und begeistert! Wir haben jetzt erstmal ein volles Lager und werden am Samstag und Sonntag erstmal keine weiteren Spenden annehmen. Wenn dann die Sachen durch unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und durch Hauptamtliche des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. verteilt sind, verschaffen wir uns einen Überblick über die weiteren Bedarfe vor Ort und werden die Liste der benötigten Dinge dann auf den bewährten Kanälen verbreiten. Denn auf eins können wir uns – v.a. aber die Flüchtlinge – auf jeden Fall verlassen. Wenn es drauf ankommt sind die Steglitzerinnen und Steglitzer da….. #steglitzhilft

VIELEN DANK für diese schöne Weihnachtserfahrung.

Spendenaktion für Flüchtlinge – erstes Zwischenfazit vom 25.12.14

IMG_3301Nach der überraschenden Nachricht am 23.12., dass über Weihnachten bis zu 200 Flüchtlinge in Lichterfelde-Süd ankommen werden, musste schnell gehandelt werden. So hat das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. unterstützt von sozialen Einrichtungen, den Stadtrandnachrichten und sehr vielen Freunden in den sozialen Netzwerken den Aufruf um Hilfe und Spenden verbreitet und konnte heute erste Früchte tragen.

Die Flüchtlinge mussten  kurzfristig in der Turnhalle der Lippstädter Straße unterkommen und dort versorgt werden. Seit Heiligabend leben sie in der Halle – aktuell knapp 40 Kinder, Frauen und Männer. In den nächsten Tagen werden nach und nach weitere Flüchtlinge dort ankommen. Schätzungsweise wird Anfang nächster Woche die Kapazität von 200 Leuten ausgelastet sein. Diese Menschen kommen aus Afghanistan, Tschetschenien, Syrien, Irak, Bosnien /Westbalkan und anderen Ländern …

Wir haben bei Bekanntwerden sofort zu Sachspenden aufgerufen: Heute kamen viele Menschen, insbesondere viele Familien, und haben Kleidung, Decken und Spielzeug im KiJuNa abgegeben. Mit Ehrenamtlichen zusammen haben wir diese Sachen heute zwischen 18.00 und 19.30 Uhr direkt in der Halle an Flüchtlinge verteilt … Die Menschen waren sehr dankbar, denn sie besitzen nichts weiter als das „Handgepäck“, das sie auf ihrer Flucht dabei haben.

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#Steglitzhilft – Spenden für Flüchtlinge ab heute möglich!

FotoDie positive Resonanz auf die Information, dass zu Weihnachten bis zu 200 Flüchtlinge in die Sporthalle an der Lippstädter Strasse in Lichterfelde – Süd einziehen werden hat mich und meine Kolleginnen und Kollegen im Stadtteilzentrum Steglitz überwältigt! (Ich hatte H I E R über die Situation berichtet.) Viele Facebook-Freunde und Follower auf Twitter und G+ haben die Information und den Aufruf zu Solidarität geteilt und in ihren Netzwerken weiterverbreitet. Die Stadtrandnachrichten und soziale Einrichtungen aus dem Bezirk haben ebenfalls fleissig zur Vorbereitung unseres Sachspendenaufrufes beigetragen…. VIELEN DANK dafür! So kann Weihnachten auch gehen 🙂

Heute und morgen, am 1. und 2.  Weihnachtsfeiertag, stehen von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Mitarbeitende aus dem Stadtteilzentrum Steglitz im KiJuNa in der Scheelestrasse 145 (Ecke Osdorfer Strasse) in Lichterfelde Süd bereit, um Eure / Ihre Sachspenden entgegenzunehmen. Erfahrungsgemäß werden Wintersachen, Decken, Kinderspielzeug und Hygieneartikel dringend gebraucht. Eine konkretere Liste können wir verbreiten, wenn wir eine entsprechende Rückmeldung vom Betreiber (Arbeiter-Samariter-Bund) haben.

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