Blogparade abgeschlossen: Das treibt uns an….!

Vom 24.2. bis zum 15.3. lief meine Blogparade „Was treibt Dich an?„…. In einem Beitrag meines Geschäftsführer-Tagebuches  habe ich behauptet, dass es manchmal notwendig ist, in sich zu gehen und zu überlegen, warum man die Dinge tut, die man tut.  Der Beitrag schliesst mit der Frage:

“Wofür steht Ihr? In was für einer Welt wollt Ihr leben –  und was tut ihr dafür? Woran sollen sich die Nachfolgenden erinnern, wenn sie von Euch reden?”

© Alexstar - Fotolia.com

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Diese Frage habe ich an Euch weitergeben und Euch zu diesem Thema zu einer Blogparade eingeladen! 10  BloggerInnen haben teilgenommen….Vorab schon mal vielen Dank an alle AutorInnen. Es sind wirklich tolle Beiträge dabei!

Hier eine kurze Zusammenfassung mit prägnanten Zitaten aus den jeweiligen Beiträgen:

Jeannette Hagen bloggt auf Ihrem Blog Die SpaziergängerinIhre Antwort auf meine Frage ist unmissverständlich.

Und wenn Du, lieber Thomas mich fragst, was mich antreibt, was mich morgens aus dem Bett holt, dann ist es nicht die große Karriere, das große Geld oder der Mega-Erfolg, sondern der große Wunsch, mich Tag für Tag näher und besser kennenzulernen, um mich – oder besser: um MEIN Leben zu leben. Um das in die Welt zu bringen, was ich wirklich bin. Die Einzigartigkeit, mit der wir alle geboren werden, wiederzufinden unter all dem Müll, der sich im Laufe der Jahre auf die Seele gelegt hat: Ansprüche, Erwartungen, Ängste, Verbitterung, Ablehnung, Kränkungen, Glaubenssätze. Ich will nicht davon „gelebt“ werden. Ich will bis zum Tod das Leuchten in meinen Augen behalten und ich will mich jeden Tag überraschen lassen. Das gelingt mir umso besser, je weniger ich mir anmaße, alles zu wissen und je öfter ich den Satz „Das ist eben so“ nicht akzeptiere. Morgens den Kopf zu heben und wie ein Kind neugierig auf den Tag zu sein, an Wunder zu glauben – wenn ich mir das bewahre, dann habe ich gelebt. Dann hatte mein Leben einen Sinn. Und vielleicht animiere ich ja den einen oder anderen durch das, was ich schreibe, dazu, es mir gleich zu tun. Dann leuchten schon zwei Augenpaare.“

Der ganze Beitrag: H I E R 

Anna Schmidt bloggt „Bunt und farbenfroh„. Anna wird macht zwei Triebkräfte in ihrem Leben aus: Optimismus und Neugier. Sie schreibt: „Es ist so unglaublich bereichernd sich mit Menschen zu beschäftigen, gerade und besonders, wenn diese andere Meinungen, nationale Hintergrunde oder andere Unterschiede zu mir haben. Und es ist so unglaublich schön, mit Menschen zu lachen, über sich selber lachen und ein bisschen Spaß in die Welt bringen. Diese Neugierde treibt mich an, immer den nächsten Tag erleben zu wollen, den nächsten Menschen kennenzulernen und es wieder einmal zu schaffen, jemanden zum Lachen zu bringen. Ich bleibe bei der festen Überzeugung, dass der Mensch grundsätzlich gut ist und die Kraft besitzt, durch bewusstes Denken, diese Güte zu nutzen und nach seinen Möglichkeiten, die Welt ein bisschen besser zu machen. Nicht Heute und nicht Morgen, aber immer ein bisschen mehr.“

Der ganze Beitrag: H I E R 

Sozialarbeiter-Kollege Stefan Zollondz (www.zollondz-kommunikation.de) nimmt uns mit auf eine kleine Reise in seine Vergangenheit und wir erfahren a.) wie und warum er Sozialarbeiter geworden ist und b.) warum er sich dann den Schwerpunkten Sozialmanagement und der Weiterentwicklung sozialer Unternehmen gewidmet hat: „Ein Wachstum, wie in der Wirtschaft, ist für ein Sozialunternehmen in der Regel nicht realisierbar. Es kann aber ein Ziel sein, mit den vorhandenen Ressourcen eine Umgebung zu schaffen, in der die Beschäftigten ihre Potenziale entfalten können und damit Arbeitsabläufe wieder flexibler und effektiver werden und der Gewinn für die Organisation damit steigt, weil sie die vorhandenen Mittel besser einsetzen kann. Meine Aufgabe sehe ich darin, die Cultural Transformation Tools und die damit verbundene Idee eines werteorientierten Sozialmanagements in die Welt zu tragen und damit meinen Beitrag zu einem stabilen und attraktiven Sozialwesen zu leisten, in dem Menschen, die gerne mit und für Menschen arbeiten wollen,  gesunde und motivierende Bedingungen vorfinden.“

Der ganze Beitrag: H I E R!

Guido Neumann (Blog: Ein- und Ausdrücke, Gedanken zu Erlebtem) lenkt den Blick auf die Werte, die unserem Handeln zugrunde liegen. Ein wichtiger Wert für ihn: Integrität. Guido schreibt: „Für mich bedeutet “Integrität” sehr viel. Mir ist ein Abgleich meiner Werte mit den Werten anderer sehr wichtig. Ich habe das Ziel, dass meine Mitmenschen in der Interaktion mit mir “integer” sind. Das bedeutet eine gegenseitige Anerkennung der Werte des Anderen. Ich übe das täglich. Leider fällt es mir schwer diesem meinem Anspruch immer gerecht zu werden. Ich bleibe aber dran, versprochen. Dazu gehört auch ein großes Maß an Gelassenheit für Dinge, die ich nicht ändern kann. Nicht wirklich meins, aber der Umgang damit fällt mir zunehmend leichter. Ich spreche hier bewusst von “Gelassenheit”, um nicht davon zu sprechen, dass mir Dinge “egal” sind. Gelassenheit bedeutet für mich die Umleitung von Energie in eine andere -integere- Richtung. Die “egal-Haltung” bedeutet für mich korrumpierbar zu sein. Und das bedeutet für mich die Aufgabe eigener wichtiger Werte. Im GF-Tagebuch spricht Thomas Mampel von der Pflicht der Menschen aus ihrem Leben das Beste zu machen. Das funktioniert nur mit einem ausgesprochenen integrem Verständnis für die Gesellschaft. (Al Capone hat auch das Beste aus seinem Leben gemacht). Wenn ich mit meiner Ar(bei)t dazu einen Beitrag leiste und in der Nachbetrachtung einen Beitrag geleistet habe, dann ist für mich mit mir eine positive Erinnerung verknüpft. Das lohnt.

Der ganze Beitrag: H I E R!

Karsten Edelburg ist Unternehmer, Trainer, Coach und Berater. (www.edelburg.de). Er denkt darüber nach, was die nachfolgenden Generationen wohl über ihn sagen werden: „Karsten war immer jemand, der andere beflügeln konnte. Er half mir, meinen Weg zu finden und unternahm die ersten Schritte zusammen mit mir, bis ich auf diesem neuen Parkett laufen konnte. Dabei übte er Wertschätzung und Anerkennung, aber nie Druck aus. – Wenn das auch nur ein Mensch, in dessen Leben ich getreten bin, annähernd so empfindet, habe ich geschafft, was ich schaffen will. Es tut gut, mit der eigenen Arbeit etwas bewegen zu können. Es gibt dem Ganzen eine Sinnhaftigkeit, von der ich zehren kann. Wenn Nachfolgende so über mich reden und mich so in Erinnerung behalten, bin ich außerordentlich dankbar für das, was mein Leben ausmacht.“

Der ganze Beitrag: H I E R!

Heiner Tenz hat die Blogparade zum Anlass genommen, seinen Blog wwww.heinertenz.de wiederzubeleben. Gute Entscheidung! Heiner nimmt ins sehr weit mit zurück … wir reisen mit ihm in seine Kindheit und Jugend und er schildert uns, wie sich seine drei Lebensthemen ausgeprägt haben: Freiheit, Möglichkeiten, Angst. Und er schlussfolgert: Der Weg zur Freiheit geht durch die Angst. „Neben der Lust zu Leben (Selbsterhaltungstrieb :-)), bin ich getrieben vom Wissen über die vielen Möglichkeiten, die mir ein Leben in bewusst selbstbestimmter Freiheit bieten kann. Der Weg dorthin führt für mich durch all die Ängste, die ich zu Beginn meines Lebens in mir aufgebaut habe als Reaktion darauf, wie ich die Welt damals erlebt habe und noch nicht anders interpretieren konnte. Mir sind all die Beschränkungen dieser Welt bewusst, und ich weiß, mein Einfluss beschränkt sich auf mich selbst. Daher bemühe ich mich sein einiger Zeit, allen Versuchen sowie allen Anforderungen von außen zu widerstehen, sie zu verbessern oder zu verändern. Den Sinn meines Lebens sehe ich darin, mich selbst zu entfalten und weiterzuentwickeln, Erfahrungen zu machen und als Mensch zu reifen – ohne Anspruch darauf, perfekt zu sein oder es irgendwann einmal zu werden.“

Der ganze Beitrag: H I E R!

Stephanie Linke (stephielinke.wordpress.com) beschreibt ausführlich, welche Motivation und welchen Antrieb, sie aus ihrem vielfältigem sozialen Engagement zieht. “ In Erinnerung möchte ich dadurch bleiben, das ich dazu beitrage, das zum Beispiel ein Bedürftiger ein Buch von mir in die Hand bekommt, um es mit großer Freude zu lesen, welches er sich nicht aus finanziellen Gründen im Bücherladen kaufen kann, da ihm das nötige Geld dazu fehlt.“

Der ganze Beitrag: H I E R!

Was treibt eigentlich eine Journalisten, die aus der Hauptstadt aufs Land raus zieht? Friederike Kroitzsch lässt uns auf landlebenblog.org an ihrem Landleben teilhaben. „Was treibt mich an? Mich treibt an, was man unsereinem schon als Kind aus-treiben wollte: Die Neugierde. Ich habe schon als Kind nie verstanden, was schlecht daran sein sollte, den Dingen auf den Grund zu gehen. Genau hinzugucken. Nachzufragen. Wissen anzusammeln. Sei nicht so neugierig, hieß es dann, weil Neugier und Sensationslust verwechselt wurden. Meine Neugier habe ich schließlich zum Beruf gemacht. Ich verdiene mein Geld damit, Menschen Fragen zu stellen. Mir ihre Geschichten anzuhören. Von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zu profitieren und zu lernen. Die Geschichte hinter der Geschichte aufzuspüren und sie im Radio weiterzuerzählen. Mein Job ist es, genau hinzuschauen und zu fragen: wieso, weshalb, warum?“

Der ganze Beitrag: H I E R!

Kennt Ihr den“besten, innovativstem, interessantestem und chaotischstem BLOG aller bekannten Universen“? Nein? Dann müsst Ihr den Beitrag von Peter Awiszus auf seinem Blog NERD-O-MANIA.DE  lesen. Nerd-O-Mania ist anders, als das meiste, was Du sonst so zu lesen bekommst. Daher versuche ich auch gar nicht erst zusammen zu fassen, was Peter schreibt. Lest selbst: „Ich stehe für mich. Es ist meine Person, die in meinem Blog lebt. Diese Person ist sicher nicht perfekt – aber das ist sowieso niemand (deshalb versuche ich auch nicht es jedem recht zu machen). Ich bin in meinem Schreiben je nach Thema entweder sachlich, aber eben auch zynisch, sarkastisch, frech – doch immer ehrlich. Lasse häufig die Political Correctness sowohl links als auch rechts liegen – sage lieber wie es ist – auch wenn’s wieder Geschrei gibt.  Ja, aber in meinem persönlichem Mikro-Kosmos gibt es sowohl Zigeunerschnitzel als auch selbige Sauce! Und um das Fass zum überlaufen zu bringen auch Mohrenköpfe, bzw. Negerküsse. Lieber provoziere ich durch einen frechen Beitrag eine Reaktion, als weichgespültes Rosawolkengesabbel zu schreiben, der tausendmal Korrektur gelesen worden ist, damit er bloß nirgends aneckt und in keinem Hirn irgendwelche Spuren hinterlässt und auch keinen Denkprozess auslöst.“ Den ganz Beitrag zu lesen empfehle ich aufs allerschärfste!

Der ganze Beitrag H I E R!

Neugier ist – wie bei einigen anderen BloggerInnen, die heute vorgestellt wurden – auch bei Jaellekatz.de eine zentraler Antriebsfaktor. „Was treibt mich also an?… Meine Neugierde. Die Lust darauf, meine Nase in Dinge zu stecken, die mich vielleicht nicht immer etwas angehen, die ich aber trotzdem interessant finde. Dazu gehört, dass mich interessiert, was andere Menschen antreibt, warum sie manche Dinge tun und andere lassen. Warum sie auf eine bestimmte Art und Weise reden und handeln. In der Grundschule dachte ich noch, dass die großen Schüler es einfacher haben, es schien, als kämen sie ohne Zankerei und andere fiese Gemeinheiten miteinander aus. Doch das war ein Irrtum. Selbst erwachsene Menschen sind zickig, zänkisch und manipulieren andere Menschen emotional.“

Der ganze Beitrag: H I E R!

Ich bedanke mich bei allen Autoren und Autorinnen dafür, dass sie mitgemacht haben – und ich bedanke mich bei allen, die diesen Beitrag gelesen haben. Wenn Ihr die verschiedenen Beiträge genauso interessant und inspirierend fand wie ich, freu ich mich, wenn Ihr hier einen entsprechenden Kommentar hinterlasst und / oder diesen Blogbeitrag über Eure Kanäle bei Facebook, Twitter, G+ und Co. teilt!

8 Gedanken zu “Blogparade abgeschlossen: Das treibt uns an….!

  1. Moin,
    ich bin über Peters Link auf deine Seite gelangt und sag‘ mal … alle Achtung, du hast dir hier viel Arbeit gemacht und sicherlich Zeit investiert.
    Werde hier wohl ab jetzt öfters mal rein schauen.
    Viele Ostseegrüße 😉

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  2. Hallo Thomas,

    vielen Dank dass ich auf deiner Blogparade teilnehmen durfte. Ein großes Kompliment für die gelungene Zusammenfassung. Das war bestimmt eine Heidenarbeit. Selbstverständlich werde ich deiner Bitte nachkommen und den Beitrag teilen..
    Mit besten Grüßen

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