Schnitzelbrötchen

Es sind manchmal die ganz kleinen Geschichten, die einen vollkommen aus dem Gleichgewicht bringen. Eine dieser kleinen Geschichten erlebte ich letzten Freitag abend im Olympiastadion beim Spiel von Hertha gegen Hoffenheim – und sie geht mir nicht mehr aus dem Kopf: Irgendwann in der zweiten Halbzeit überkam uns der Hunger und Kumpel Oese spendierte uns ein Schnitzelbrötchen. Eines der vielen unbeschreiblichen kulinarischen Highlights in unserem Stadion. Es schmeckte, wie es immer schmeckt – und nach der Hälfte hatte ich genug und wollte definitiv nicht weiter essen. Mein angeknabbertes Brötchen legte ich eingewickelt in die mitgelieferte Serviette auf den freien Sitzplatz neben mir.

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Keine Werbung für die AFD auf unserer Seite!

Achtung Stop

#noafd

Das Stadtteilzentrum Steglitz ist Herausgeber der Online-Zeitung „Stadtrandnachrichten“. Immer wieder bekommen, wir Pressemeldungen und Informationen der AFD, mit der Bitte um Veröffentlichung – was wir aber nicht tun. Nach der letzten PM des stellv. Landesvorsitzenden, habe ich erläutert, warum wir der AFD keine Bühne bieten wollen und werden.


Sehr geehrter Herr Dr. Berg,

das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. ist Herausgeber der Internetzeitung www.stadtrandnachrichten.de. Wiederholt haben wir Pressemitteilungen von Ihnen erhalten – und aus Überzeugung nicht veröffentlicht. Die Onlinezeitung ist ein nicht-kommerzielles Projekt, mit dem wir einen Beitrag leisten wollen, über Probleme, Themen und Neuigkeiten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf zu informieren. Wir sind parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig. Aber wir haben eine Meinung.

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„Härtefälle“ bleiben im Bezirk: Danke Frau Senatorin!

© frogarts – Fotolia.com

In der letzten Woche hatte ich hier in meinem Geschäftsführertagebuch meinem Unmut Luft gemacht: Endlich werden die mit Geflüchteten notbelegten Turnhalle geräumt – teilweise seit über einem Jahr lebten im Bezirk noch rund 350 Menschen unter diesen schwierigen Bedingungen. Wermutstropfen: Die Geflüchteten ziehen nach Marzahn-Hellersdorf, ans entfernteste andere Ende der Stadt. Wir haben versucht mit den zuständigen Kollegen in der Koordinierungsrunde Flüchtlingsarbeit  des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf eine „Härtefallregelung“ zu erreichen und wenigstens für besonders betroffene Familien (behindertes Kind, besonders gut in Kita oder Schule integriert, frischer Beginn einer Ausbildung im Bezirk) eine Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünfte in unserem Bezirk zu vermitteln. Und wurden vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) rigorors gebremst, dem Bezirk die „eigenmächtige“ Suche nach Unterkünften untersagt.

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ein eigener Blog „produktiv in der Sozialen Arbeit“ ?

© Alexstar - Fotolia.com

© Alexstar – Fotolia.com

Ich habe mir  in den letzten Tagen und Wochen einige Feedbacks und Anregungen für meinen Blog geholt – und auch hier hatte ich ja um kurze Statements gebeten, welche Themen im Fokus meiner Beiträge behandelt werden sollen. Grundsätzlich gibt es zwei grobe Richtungen: a.) Praxisbeispiele aus dem Alltag von Führung und Management in sozialen Organsiationen / Unternehmen (das also, was als „Geschäftsführer-Tagebuch“ ja mal als Sinn und Zweck dieses Blogs im Auge hatte) und b.) Tipps, Tricks und Anregungen zum Thema Produktivität und Selbstmanagement. Ich finde beide Richtungen interessant – und beide Themenschwerpunkte waren ja schon immer auch Gegenstand meiner Beiträge. Für die Zukunft möchte ich aber das Profil meines Blogs etwas schärfen – und überlege, ob diese zwei verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkte nicht vielleicht auch zwei verschiedene / eigene Blogs verdient hätten:

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Frohes Fest….. (m)ein Grußwort.

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#umdenken

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es fällt in diesen Tagen schwer, ein weihnachtliches Grußwort zu schreiben. Zu präsent sind die aktuellen Bilder vom Breitscheidplatz, zu frisch die Wunde, die dieser Anschlag bei uns allen hinterlassen hat. Und dennoch: Es bleibt uns nichts anderes übrig, als nach vorne zu schauen und uns nicht „unterkriegen“ zu lassen.

Das Kalkül der Verbrecher – Angst und Unsicherheit zu schüren – darf nicht aufgehen. Und ebenso wenig darf der Plan der Rechtsextremisten funktionieren aus Angst und Unsicherheit der Bevölkerung politisches Kapital zu schlagen. Während wir noch um die Toten trauern und mit unseren Gedanken bei den Hinterbliebenen und Freunden der Opfer sind, wettern rechtsextreme Populisten schon gegen Flüchtlinge, Merkel und die „Gutmenschen“.

Wir müssen uns auch und gerade in Anbetracht der furchtbaren Bilder vom Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche sehr sorgfältig Gedanken darüber machen, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen. Wollen wir in einem Klima von Angst, Misstrauen, gegenseitiger Missachtung und Repression leben – das ist der Plan der Terroristen und der Rechtsextremisten – oder wollen wir in einer freien, offenen, vielfältigen Gesellschaft leben, die von Solidarität und gegenseitigem Respekt geprägt ist?

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Herthaner spenden Pfandflaschen

hahoheVor einigen Monaten habe ich eine Facebookseite eingerichtet mit dem Namen „Herthaner spenden Pfandflaschen“ für die ich hier im Blog heute noch ein bisschen Werbung machen will!

Die Idee: Vor allem, die Herthaner, die mit dem Auto anreisen, könnten sich doch mal eine Kiste mit leeren Flaschen in den Kofferraum stellen – und diese dann am Strassenrand vorm Oly bereitstellen. Ein kleines Zubrot für die Flaschensammler – gerade auch in der  kalten Jahreszeit und kanpp vor dem Weihnachtsfest ein soldarischer Beitrag zur Unterstützung der Ärmsten…. am besten gleich heute vor dem Spiel gegen Darmstadt!

Ich wäre Euch dankbar, wenn Ihr für diese kleine Aktion und meine Facebook-Seite ( https://www.facebook.com/Herthaner-spenden-Pfandflaschen-788682804516919/ ) ein bisschen Werbung machen könntet. Vielen Dank!

#hahohe

Bleib stark, Berlin!

Weil es mir wichtig ist, dass mein Fussballverein hier klar Position bezieht, möchte ich das Statement von Hertha BSC auf meinem Blog dokumentieren. #hahohe

Statement von Hertha BSC zum mutmaßlichen Anschlag auf dem Breitscheidplatz in unserer Stadt! 

Berlin – Am Montag wurde uns ein weiteres Mal auf grausame Weise vor Augen geführt  in welcher Welt wir mittlerweile leben. Die Geschehnisse am Breitscheidplatz haben uns alle tief schockiert und machen uns unglaublich traurig. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten und deren Angehörigen und Freunden.

Wir wünschen allen viel Kraft und Stärke in diesen schweren Stunden.

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Jetzt erst recht!

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Als Herausgeber der „StadtrandNachrichten“ war ich heute gefragt, ein Statement zum gestrigen Anschlag in Berlin abzugeben. Es ist mir nicht leicht gefallen.

 

„Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wahrscheinlich sind Sie genau so bestürzt und fassungslos über den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz wie ich und alle Menschen, die ich kenne. Ich finde keine Worte um meinen Schmerz auszudrücken. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen und den Angehörigen und Freunden der Opfer.

Die Menschen, die solche Anschläge verüben, wollen Angst und Unsicherheit verbreiten. Sie wollen unsere Freiheit und unser Konzept von Vielfalt, Miteinander und Solidarität zerstören. Ihre Angriffe gelten unseren Werten, unserer Demokratie. Und bei vielen geht diese Saat auf: Können, dürfen wir jetzt noch Weihnachtsmärkte besuchen? Ist es zu gefährlich zu einer sportlichen Großveranstaltung ins Stadion zu gehen? Können wir uns vor einem weiteren Anschlag schützen?

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man müsste mal wieder……

Gemeinsam ans Ziel

…. öfter bloggen.

Mann, Mann, Mann,….. das war ein Jahr. Auch wenn 2016 noch nicht ganz vorbei ist, kann ich jetzt schon resümieren, dass die zurückliegenden 12 Monate mit die heftigsten waren, die ich bislang durchlebt habe. Neue Herausforderungen und neue Wege – alles bleibt anders.

Dieser Blog ist in den letzten Monaten ziemlich kurz gekommen. Nicht, weil im Stadtteilzentrum oder in der .garage oder in anderen Bereichen, die mir beruflich wichtig sind, wenig passiert ist… sondern weil ich einfach auf verschiedensten Ebenen in verschiedenen Bereichen voll gefordert war, und eine schriftliche Reflektion in diesem Blog zu diesen Themen nicht möglich und sinnvoll war.

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„Manchmal denke ich, dass der Politik in diesem Land ihr Kompass komplett abhanden gekommen ist…..“

Detlef Schade ist Geschäftsführer eines Jugendhilfeträgers. Über seine Eindrücke und Erfahrungen schreibt  er mehr oder weniger regelmässig in seinem Blog …. Und er ist Steglitzer. Ganz frisch wurde ein Beitrag veröffentlicht, in dem sich Detlef Schade mal so richtig Luft macht. Es geht um die SGB VIII – Reform…..auch und vor allem aber um eine Generalabrechnung mit einer politischen Klasse, die bei  allen aktuellen politischen Herausforderungen grandios versagt.

„Würde mich jemand fragen, was das Charakteristische an Deutschland im Jahre 2016 ist, würde ich sagen, offenbar gibt es keinen gesellschaftlichen Fortschritt mehr. Stattdessen herrschen in vielen Bereichen, für die der Staat zuständig zeichnet, Stillstand, Lähmung, Rückschritt. An vielen Stellen kann man nur  fassungslos konstatieren, wie nichts geschieht. Wenn vereinzelt dann doch mal was angepackt wird, um Misstände in den Griff zu bekommen, wie z. B. beim Mindestlohn oder der sogenannten „Mietpreisbremse“, dann strickt eine handzahme Politik die entsprechenden Gesetze so, dass es mannigfaltige Möglichkeiten gibt, sie zu umgehen, auszuhebeln, zahnlos zu machen.“

 

Lest das mal bitte – von Anfang bis zum Ende….. es gibt zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine lebhafte Diskussion……. >> https://hzeambulant.wordpress.com/2016/10/06/das-muss-mal-sein-einige-wueste-gedanken-rund-um-die-sgb-viii-reform/